Fortnite: Profi-Spieler gefeuert, weil er suizidale Menschen auffordert, "es zu tun"

von Sören Wetterau (09. Februar 2018)

Wer professionell spielen möchte, der muss sich auch wie ein Profi benehmen. Dies musste nun der Streamer und Fortnite-Profi Jordan "Scubby" Selleck feststellen, der innerhalb weniger Stunden von seinem Team gefeuert wurde. Grund dafür ist, dass er in einem Livestream die Äußerung getätigt hat, dass er suizidale Menschen zum Selbstmord auffordern würde.

Laut eines Berichts von Kotaku habe Selleck, so ein mittlerweile gelöschter Twitch-Clip, zu Worte gegeben, dass, wenn er jemanden kennen würde, der Selbstmord begehen wollen würde, er ihn auffordern würde, "es zu tun". Danach würde er kein Wort mehr mit dieser Person wechseln wollen. Im gleichen Atemzug habe er außerdem wiederholt Angstzustände als "fake" deklariert.

Äußerungen, die Konsequenzen haben. Die HavoK Esports, das Team von Selleck, hat sich mit sofortiger Wirkung vom Spieler getrennt, wie es in einem Twitter-Beitrag heißt:

Auch Twitch.tv hat reagiert und das Konto von Sellek gelöscht und ihm sämtliche Partner-Rechte entzogen. Der Spieler selbst hat sich mittlerweile in einem Youtube-Video dazu entschuldigt:

(Quelle: Youtube, JScubby)

Darin heißt es von ihm, dass er Dinge im Livestream gesagt habe, die er nicht so meint und auch nicht seine eigentliche Meinung widerspiegeln.

"Ich glaube, dass Depressionen und Angstzustände reale Probleme sind und sie sehr häufig vorkommen. Ich glaube, dass beide behandelt und irgendwann überwunden werden können. Ich glaube, dass Selbstmord eine unglaublich feige und egoistische Sache ist. Ich glaube aber auch, dass mit der richtigen professionellen Hilfe, diese Dinge überwunden werden können."

Er selbst habe nie damit gerechnet, dass seine Aussagen eine solche Wirkung gegenüber seinen Zuschauern habe. Dies habe er schlicht unterschätzt. Nun möchte er ersteinmal eine Auszeit nehmen und sich selbst mental und physisch fortbilden.

Ob Twitch.tv in Zukunft von der Sperre ablässt, bleibt allerdings abzuwarten. In der Vergangenheit hat es schon so manchen Streamer für immer erwischt, wie unsere Bilderstrecke zeigt.

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Tags: Twitch   Video  

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