Es ist wieder passiert: Ein Kind steckt in einem Greifautomaten fest

von Maximilian Stulle (13. Februar 2018)

Lange ist es her, dass wir eine gute alte "Kind-steckt-in-Automat-fest"-Geschichte gehört haben. In den letzten vier Jahren machten ganze drei solcher Geschichten die Runde. Doch jetzt ist es wieder so weit. Warum werden die Maschinen nicht kindersicher gebaut? Wie klettern Kinder überhaupt in die Maschinen? Keiner kennt die Antworten, aber wenn wir ehrlich sind wollen wir doch auch nur die Fotos sehen.

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Also, was genau ist denn nun schon wieder passiert, dass ein Kind in einem Automaten fest steckt? Da ist er, der kleine Racker, mit der Feuerwehr an seiner Seite. So nah und doch so fern, denn ihn trennt immer noch eine Plexiglaswand von seiner Freiheit. Wer bist du, kleiner Mann? Und was suchst du dort im Land der kuschlig-weichen Spieltrophäen?
Foto der Titusville Fire and Emergency Services auf FacebookFoto der Titusville Fire and Emergency Services auf Facebook

Die Geschichte stammt von der Facebook-Seite der Titusville Fire and Emergency Services, also der Feuerwehr in Titusville, USA. Wie sich rausstellt, handelt es sich bei diesem glücklicherweise zweiarmigen Banditen um den Jungen Mason. Dieser war mit seiner Familie in einem Restaurant um gemeinsam ein Abendessen zu genießen, aber wurde von den bunten Verlockungen der Maschine verführt.

Doch was macht man als junger Mensch in der Welt, ohne Bargeld, aber mit einem unstillbaren Verlangen nach Plüsch? Na aber ganz selbstverständlich klettert man geradewegs in den Bauch des Biests und schnappt sich ganz einfach gratis seinen Preis. Das dachte sich Mason und kletterte, wie die Titusviller Feuerwehr auf Facebook bestätigte, tatsächlich durch die Klappe, die zur Herausnahme der Stofftiere gedacht ist. Wie er da durch gepasst hat oder warum er nicht auf dem selben Weg wieder heraus klettern konnte, bleiben wohl auf ewig ein Rätsel.

Doch fürchtet nicht um den Jungspund aus Titusville, denn ihm geht es gut. Die Feuerwehr war glücklicherweise schnell zur Stelle und schaffte es innerhalb kürzester Zeit, Mason aus seinem Plexiglas-Gefängnis zu befreien, ohne dieses zu beschädigen. Nach der Rettungsaktion beendete Mason wohl ganz einfach seine Mahlzeit zusammen mit seiner Familie als sei nichts passiert. Ob er sein Stofftier behalten durfte, ist uns nicht bekannt, aber wir finden kreatives Problemlösen muss belohnt werden.

Was haltet ihr von der kuriosen Geschichte? Sollten Greifautomaten sicherer hergestellt werden, nachdem nun schon so viele Kinder in ihnen stecken geblieben sind? Oder ist das Kind selbst schuld, wenn es das System auszutricksen versucht?

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