All Walls Must Fall: Vom ersten Spiel zum letzten Spiel

(Special)

von Matthias Kreienbrink (07. März 2018)

Das Spielstudio Inbetweengames sitzt in Berlin. Es besteht aus drei Entwicklern, alle haben vorher schon in anderen, größeren Studios gearbeitet. Jetzt haben sie All Walls Must Fall herausgebracht - das erste Spiel ihres Studios. Doch leider auch das letzte. Die Geschichte eines Misserfolgs, der keiner hätte sein müssen.

All Walls Must Fall ist ein ziemlich interessantes Spiel:

All Walls Must Fall ist ein Taktik-Spiel. Direkt zu Beginn begrüßen euch Worte von Erich Honecker. Sein bekannter Ausspruch, dass die Mauer auch in 50 oder 100 Jahren noch stehen werde. Denn in All Walls Must Fall steht die Mauer noch. Ihr spielt im Berlin der Zukunft. Eine Atom-Katastrophe hat die Stadt ausgelöscht. Doch ihr reist kurzum zehn Stunden in die Vergangenheit zurück und sollt diese Zeit nutzen, um das Unglück zu verhindern.

All Walls Must Fall bekommt ihr für nur 10 Euro auf Steam

Fans von Xcom aber auch Mario + Rabbids - Kingdom Battle dürften sich in All Walls Must Fall zu Hause fühlen. Ihr steuert den Protagonisten Kai, indem ihr ihn auf einem Kachelmuster auf dem Boden bewegt - per Maustaste. In Gefechten ist es wichtig, immer in Deckung zu sein, nie in der Schussbahn der Gegner. Dafür könnt ihr etwa mit einem Dash das Weite suchen. Dann gilt es, alle Widersacher mit der Waffe zu erlegen. Die Zeit läuft dabei jedoch erst weiter, wenn ihr euch für eine Aktion entschieden habt. Schießen, betäuben, rennen - Das funktioniert ziemlich zackig, kann aber gerade zu Beginn noch etwas chaotisch wirken.

Wenn ihr doch getroffen wurdet, oder aber eine falsche Entscheidung getroffen habt, könnt ihr wenige Sekunden in der Zeit zurückreisen. Das verbraucht jedoch Zeit-Ressourcen. Diese verliert ihr kontinuierlich, während ihr euch durch die Level bewegt. In einer Leiste wird euch angezeigt, wie viele diese Ressourcen ihr noch besitzt. Schließt ihr einen Raum ab, besiegt Gegner oder erfüllt Missionen, wird diese Leiste jedoch wieder gefüllt. Ist sie komplett leer, könnt ihr bestimmte Aktionen im Spiel nicht mehr ausführen. Daher gilt es, keine Zeit zu verschwenden.

Ein wichtiger Teil des Spiel ist das Dialogsystem. In diesem entscheidet sich, wie sich die Charaktere im Spiel zu euch verhalten. Wenn ihr etwa in einen Club wollt, müsst ihr euch mit dem Türsteher auseinandersetzen - es sei denn, ihr brecht die Tür einfach auf. Dann habt ihr aber auch direkt mehrere Gegner am Hals. In den Dialogen habt ihr stets die Wahl zwischen mehreren Antwort-Optionen. So könnt ihr etwa mit dem Türsteher flirten oder ihm drohen. Flirten erweist sich dabei durchaus als intelligente Option.

Insgesamt ist All Walls Must Fall ein sehr interessantes Spiel. Berlin als Kulisse, speziell die Techno-Clubs der Stadt, ist ziemlich unverbraucht. Die Charaktere, die Geschichte, die diversen Möglichkeiten der Interaktion, sie alle lassen das Spiel zu einem ziemlich erfrischenden Spielerlebnis werden. Doch leider haben nicht genug Spieler das sehen können. Auf der nächsten Seite kommen die Entwickler des Spiels zu Wort.

Weiter mit: Die Entwickler äußern sich

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