Far Cry 5

Dieser eine Moment: Als mir bewusst wurde, wer in Far Cry 5 die wahren Gegner sind (Kolumne)

von Matthias Kreienbrink (Freitag, 30.03.2018 - 10:00 Uhr)

In Far Cry 5 lauern sehr viele Gefahren. Vor allem die Menschen sind es, die euch in diesem Spiel an den Kragen wollen. Sie kommen mit Gewehren, Messern, Autos und Hubschraubern. Aber die wirkliche Gefahr lauert im Gebüsch.

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Oft ist es nicht bloß die tolle Grafik, die spannende Geschichte oder der sympathische Hauptcharakter, der Spielern noch Jahre nach dem Genuss eines Abenteuers im Gedächtnis bleibt. Solche Erinnerungen drehen sich häufig um einen kurzen Moment. Einen besonderen Moment. >>Diesen einen Moment!<< Dem widmen wir diese Artikel-Serie und beschreiben aus unserer persönlichen Sicht, was diesen Moment so besonders und unvergesslich macht.

Hier findet ihr alle bisher in der Reihe erschienenen Artikel.

In Far Cry 5 solltet ihr Straßen weitestgehend meiden. Wenn ihr mit einem Auto über sie brettert, habt ihr schnell Verfolger an den Hacken. Denen könnt ihr entkommen, indem ihr schneller seid - oder sie durch gekonnte Manöver abschüttelt. Wenn ihr jedoch zu Fuß unterwegs seid, werdet ihr schnell von vielen Gegnern ins Visier genommen werden. Denn auf den Straßen in Far Cry 5 fahren Convois herum. Teilweise plärren sie religiöse Hymnen in die Landschaft. Aber immer werden sie auf euch schießen, wenn sie euch sehen. Wenn ihr offen auf einer Straße herumlauft, werden euch auch die Helikopter und Flugzeuge eher entdecken. Und mit denen ist wirklich nicht zu spaßen - vor allem nicht, wenn ihr keinen Raketenwerfer bei euch habt.

Das alles habe ich direkt zu Beginn des Spiels miterlebt. Dachte mir, dass es eine gute Idee wäre, sich einfach durch Gebüsch, Weiden und Wälder zu bewegen, um so diesen Menschen aus dem Weg zu gehen. Die mit ihren Gewehren, Messern und Fahrzeugen. Das war an sich auch eine gute Idee. Diese Gestalten fand ich im Dickicht tatsächlich nicht mehr - und sie mich auch nicht.

Doch ich habe nicht mit den wahren Gegnern in Far Cry 5 gerechnet. Die sind gefiedert und echt fies. Als ich zum ersten Mal die Pfade außerhalb der Straßen beschritt, in der Ferne hörte ich Auto-Geräusche und Schüsse, traf ich zum ersten Mal auf eines: klein, mit spitzem Schnabel und blutrünstig: Ein Truthahn. Nun mögt ihr vielleicht denken, dass einem diese gefiederten Freunde nichts anhaben könnten. Genau das dachte ich damals auch. Ich war geradezu entzückt, wollte schauen, wie ich mit diesem putzigen Tier interagieren kann.

Die Antwort: Nur, indem ich es abschieße. Denn das Vieh jagte direkt auf mich los und flog mir ins Gesicht. Meine Gesundheit ging so schnell in den Keller, dass ich erstmal nur flüchten konnte. Danach jedoch legte ich direkt mein Maschinengewehr an, näherte mich, schoss. Und war entsetzt, wie viele Kugeln diese Truthähne aushalten können, bevor sie am Boden liegen bleiben.

Seitdem laufen mir diese Tiere immer wieder über den Weg. Manchmal stürzen sie sich auf meine Team-Mitglieder, manchmal auf mich. Immer jedoch nehme ich jetzt die Beine in die Hand, wenn ich sie kommen sehe. Denn dafür sind meine Kugeln echt zu schade. Mistviecher.

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Tags: Dieser eine Moment  

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