Resident Evil 7: Wieso ich mich wegen einer Oma fast übergeben habe

von Chiara Bruno (11. April 2018)

Horror-Spiele sind ganz eine ganz besondere Art von Spielen. Sie treiben den Puls in die Höhe und sind meist spannender, als ein gruseliger Film. Denn der Spieler kann den Lauf der Handlung sogar bis zu einem gewissen Grad selbst bestimmen. Das wollte ich mal wieder selbst erleben und begab mich in die virtuelle Welt von Resident Evil 7 - Biohazard. Ich gruselte mich zwar nicht, dafür übergab ich mich fast. Dank einer alten Dame und ekligem Essen.

Die DLCs von Resident Evil 7 sind auch einen Blick wert

Ich würde mich persönlich weder als Horror- noch VR-unerfahren beschreiben. Horrorfilme könnte ich alleine, eingesperrt in einem verlassenen Haus schauen und mit Until Dawn - Rush of Blood sammelte ich erste VR-Erfahrungen. Allerdings muss ich zugeben, dass ich mich bei Rush of Blood aufgrund eines Jumpscares einmal erschrocken habe. Naiv, wie ich war, dachte ich, dass Resident Evil 7 ein Klacks wird.

In Resident Evil steuert ihr den jungen Ethan aus der Egoperspektive, der sich auf die Suche nach seiner vermissten Frau Mia macht. Die Spuren führen zu einer alten Villa. Diese ist im Besitz der Baker Familie. Sogenannte Familie ist auch Schuld an meinem Magenkarussel. Aber dazu später mehr. Relativ zu Beginn des Spiels, betrat ich eine Küche, in der sich alte Töpfe und nicht funktionierende Elektrogeräte, wie ein Kühlschrank und ein Backofen befanden. Neugierig öffnete ich einen Topf und erlebte mein blaues Wunder: Kakerlaken in verrottetem Essen (Mir wird noch immer übel, wenn ich das obere Gif sehe). Schnell wünschte ich mir, dass die VR-Qualität des Spiels nicht so gut wäre.

Ich verließ die Küche, in der sich die ekligen Töpfe befanden, schlich mich durch dunkle Korridore, in denen in jedem Moment etwas Gruseliges hätte passieren können und ermordete meine Freundin. Leichen, Blut, alles ließ mich kalt. Bis mich der werte Herr Baker ohnmächtig schlug und mich gegen meinen Willen zum Familien-Essen mitnahm. Dort aufgewacht machte ich Bekanntschaft mit der gesamten Familie. Und binnen Sekunden fing der wahre Horror für mich an: Mein virtuelles Ich wurde auf einem Stul gefesselt mit Würmern, Gedärmen und anderen ekligen Sachen gefüttert und anschließend verprügelt. Ich merkte, wie meinem realen Ich langsam übel und schwummrig wurde. Ich befreite meinen Spielcharakter, sah mich um und erblickte eine alte Dame, von der ich die ganze Zeit glaubte, sie sei tot. Doch sie war es nicht. Sie verfolgte mich mit ihren toten Blicken auf Schritt und Tritt. Das war zu viel für mich.

Hier seht ihr besagte Szene und könnt euren Magen selbst testen

Ich riss das VR-Headset von meinem Kopf und rannte auf den Balkon. Die Mischung aus "mit Gedärmen gefüttert werden", "toter Oma, die mich ansieht" und VR war einfach zu viel für mich. Ich ging anschließend sogar eine halbe Stunde spazieren, weil mir speiübel war.

Seit dem Erlebnis habe ich weder meine VR-Brille, noch Resident Evil angefasst und weiß leider nicht, was danach passiert. Wenn ich mir allerdings weitere Szenen aus dem Spiel ansehe, will ich das gar nicht wissen.

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Tags: Fun   Horror  

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