God of War: 8 Dinge, die ihr vor dem Kauf wissen solltet

(Special)

von Micky Auer (14. April 2018)

God of War erscheint in wenigen Tagen. Wenn ihr euch noch nicht sicher seid, ob das Spiel für euch geeignet ist, helfen wir euch gerne bei der Entscheidungsfindung. Diese Punkte solltet ihr wissen.

Seit zwei Jahren angekündigt, jetzt endlich in greifbarer Nähe. Bereits am 20. April soll auch hierzulande das heiß ersehnte God of War erscheinen. Viel wurde über das PS4-exklusive Spiel gemunkelt, gemutmaßt und debattiert. Entsprechend viele Fragen, teils auch Sorgen kamen bezüglich des Quasi-Neustarts von Hauptfigur Kratos und seinem neuen Spielplatz auf.

Wir haben das Spiel bereits ausführlich getestet und können euch im Test: "God of War - Ein alter Gott in einer neuen Heimat" sicher die eine oder andere Frage beantworten. Da aber sicher jeder individuelle Erwartungen hat, heben wir für euch an dieser Stelle alle signifikanten Punkte deutlich hervor, damit ihr euch vor dem Kauf voll und ganz im Klaren darüber seid, was euch erwartet:

Strikte Einzelspieler-Erfahrung

Seit einiger Zeit kursiert ein Gemisch aus Diskussionen, Gerüchten und Schreckgespensten bei den Spielern. Es geht dabei darum, dass so manche Firma keinen finanziellen Nutzen mehr in der Produktion von reinen Einzelspieler-Spielen sieht. Das gefällt nicht jedem, denn so mancher unter euch genießt die Immersion und die intensive Erzählung, die oft mit strikten Einzelspieler-Erfahrungen gepaart ist. Auch sind Multiplayer nun mal wirklich nicht jedermanns Sache.

Bereits Ende vergangenen Jahres hat Sony aber den Einzelspieler-Spielen offen die Treue geschworen. Mit vielerlei Ankündigungen und bereits veröffentlichten Spielen scheint dieses Konzept auch tatsächlich gehalten zu werden (obwohl die Planung der meisten dieser Spiele natürlich schon begann, lange bevor die Diskussion die Öffentlichkeit erreichte).

Auf jeden Fall gehört nun auch God of War zu diesem illustren Kreis reiner Einzelspieler-Erfahrungen. Es gibt keine Multiplayer-Arenen, keinen Koop, kein PvP, keinerlei Online-Komponenten. Nur ihr und euer Controller. Und vielleicht sogar jemand, der neben euch auf der Couch sitzt, euch anfeuert und mit Popcorn füttert. Wer dennoch seinen Multiplayer-Kick braucht, der wäre wohl mit Spielen im Stile von God of War - Ascension besser beraten.

Ihr seid trotzdem nicht allein

Trotz striktem Einzelspieler-Aufbau seid ihr dennoch nicht gänzlich allein im Spiel unterwegs. Euch zur Seite steht Atreus, der Sohn von Kratos. Bei ihm handelt es sich um den wichtigsten NPC im gesamten Spiel, erzählerisch wie auch spielerisch. Denn Atreus ist im Gegensatz zu seinem Vater bewandert in der Lesekunst, im Fährtenlesen und in allen Bereichen, die die historischen und mythologischen Zusammenhänge des Spiels betreffen.

Kratos und Atreus: Gemeinsma meistern sie alle Gefahren. Ob das der Herr im Hintergrund auch so sieht, ist fraglich.Kratos und Atreus: Gemeinsma meistern sie alle Gefahren. Ob das der Herr im Hintergrund auch so sieht, ist fraglich.

Ihr habt sogar ein klein wenig Einfluss darauf, wie er sich im Spiel verhalten soll. Einerseits könnt ihr ihn durch einfache Kommandos anweisen, wen und wann er mit Pfeil und Bogen ins Visier nehmen soll. Auf diese Weise sind besonders schwierige Gegner kurz von Kratos abgelenkt und für Angriffe offen, manche werden überhaupt erst durch Atreus' Hilfe verwundbar.

Andererseits hat Atreus seinen eigenen Fähigkeiten-Baum und seine eigene Ausrüstung. Beides könnt ihr graduell verbessern und durch das Freischalten neuer Skills dafür sorgen, dass der Junge im Kampf immer aktiver mitmischt. Das funktioniert erstaunlich gut. Ihr müsst keine Bedenken haben, dass Atreus euch im Spiel im Weg steht, ständig gerettet werden muss oder euch hauptsächlich den Nerv tötet. Die Mechanik funktioniert einwandfrei und das Spiel gewinnt dadurch.

Neue Mythologie

Es sollte offensichtlich sein, aber nur zur Sicherheit: Nachdem Kratos mehrere Teile lang damit beschäftigt war, die Fabelwesenpopulation Griechenlands auszudünnen und letzten Endes den Olymp von Göttern zu befreien (er hat sie natürlich allesamt zerlegt), musste ein neuer Schauplatz her.

Ein Einblick in die neue Mythologie von God of War: Draugr gibt es nicht bloß in Skyrim

Die Entwickler entschieden sich für den hohen Norden Europas und die dort ansässige Mythologie. Der griechische Gott (denn zu einem solchen ist Kratos aufgestiegen) lebt nun bescheiden und zurückgezogen in einer Welt, in der andere Götter das Sagen haben. Und diese Götter reagieren nicht wohlwollend auf Eindringlinge in ihr Reich, speziell wenn diese selbst über göttliche Macht verfügen. Selbst wenn - wie im Falle von Kratos - diese neuen Götter keine Ansprüche erheben.

Auch rekrutiert sich die ganze Gegnerschar aus Wesen der nordischen Mythologie. Faune, Zentauren, Harpyen und Minotauren spielen keine Rolle mehr. Stattdessen kriegt ihr es mit Hexen, Trollen, Draugr und Riesen zu tun. Ihr seht: Es gibt nach wie vor genug auszurotten.

Im Mittelpunkt dieses Kulissenwechsels steht allerdings die damit verbundene Geschichte. Und die erzählt das neue God of War auf eine höchst dramatische und eindringliche Weise.

Weiter mit: Kamera, Kampf, Grafik und DLCs

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Tags: Fantasy   Singleplayer  

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