God of War (2018)

God of War: 8 Dinge, die ihr vor dem Kauf wissen solltet - Seite 2 (Special)

Frei steuerbare Kamera: Das Pro

Die bisherigen Teile der Reihe ließen euch keinerlei Freiheit was die Steuerung der Kamera betrifft. Sämtliche Blickwinkel und damit verbundene Kameraschwenks waren fest vorgegeben und richteten sich nach der Position von Kratos im jeweiligen Level.

Jetzt habt volle Kontrolle über die Kamera, indem ihr sie mithilfe des rechten Sticks frei justieren könnt. Bei der prachtvollen Grafik lohnt sich das auch, denn so habt ihr Gelegenheit, die zahlreichen Details in der wunderschön gestalteten Welt noch genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Atmosphäre gewinnt dadurch ungemein und gibt euch das Gefühl, eine Welt auch wirklich erforschen und nicht bloß betrachten zu können.

Auch werdet ihr dazu angehalten, eure Umgebung stets genau im Blick zu behalten. Denn es gibt so viele versteckte Sammelobjekte, denen ihr erst auf die Spur kommt, wenn ihr mit der Kamera spielt. Das ist auf jeden Fall ein Fortschritt und ein guter Punkt.

Frei steuerbare Kamera: Das Contra

Leider hat die nun frei steuerbare Kamera auch eine Schattenseite. Durch die vorgefertigten Blickwinkel in den bisherigen Spielen musstet ihr euch nicht um die Übersicht im Kampf kümmern. Ihr hattet stets die optimale Betrachterposition inne und konntet so entsprechend eure Kampftaktik planen.

Im Kampf kann die Handhabung der frei steuerbaren Kamera mitunter hinderlich sein.
Im Kampf kann die Handhabung der frei steuerbaren Kamera mitunter hinderlich sein.

Jetzt bleibt die Kamera auch im Kampf frei steuerbar, wodurch ihr schnell den Überblick verlieren könnt, wenn mehrere Gegner gleichzeitig auf euch einstürmen. Zwar gibt es diverse Warn-Mechanismen im Spiel, die euch auf Angriffe und drohende Gefahren hinweisen, jedoch geht auf diese Weise schon ein gewisses Stück an "God of War"-Gefühl verloren.

Diese Form der Kameraführung beeinflusst auch stark den nächsten Punkt.

Neue Hauptwaffe und Kampfmechanik

Mehrere Teile lang hat sich Kratos mit der Kunst der Chaos-Klingen als Hauptwaffe auseinandergesetzt. Fans der Reihe haben sich an diese Schneidwerkzeuge an Ketten gewöhnt. Sie sind auch untrennbar mit der Figur des Kratos verbunden gewesen (im bildlichen wie auch im tatsächlichen Sinne - die Ketten waren in Kratos' Fleisch eingebrannt).

Doch damit ist jetzt Schluss. Die neue Hauptwaffe ist die Leviathan-Axt, die eine gänzlich andere Mechanik mit sich bringt. Bilder sagen mehr als Worte, Videos reden gleich ganze Bände. Seht euch im Video an, was euch mit der neuen Kampfmechanik erwartet:

Das neue Kampfsystem im Detail

Mehr als nur die Wälder des Nordens

Die ersten Bilder und Videos, die von God of War seit der Ankündigung verfügbar sind, zeichnen das typische Bild, das man sich von einer kalten, nordischen Umgebung erwartet: trockene Wälder, gefrorener Boden, klarer Himmel, verschneite Gebirgsmassive und generell alles eher unwirtlich und harsch. Doch lasst euch nicht täuschen, diese Kulisse ist tatsächlich nur ein kleiner Teil des Spiels.

Auf eurer Reise durch den hohen Norden wird euch viel Abwechslung geboten.
Auf eurer Reise durch den hohen Norden wird euch viel Abwechslung geboten.

Spoiler werden hier keine gebracht, also könnt ihr getrost weiterlesen. Solltet ihr aber eine gewisse Eintönigkeit durch das so oft gesehene Wald-Szenario befürchtet haben, seid beruhigt. God of War entführt euch in Panoramen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Die Designer haben sich die größte Mühe gegeben, stets etwas Neues fürs Auge zu bieten. Und diese Mühe hat sich bezahlt gemacht. God of War ist wunderschön anzusehen und bietet mit seinen zahlreichen Schauplätzen stets atmosphärische und wunderschön gestaltete Umgebungen. Der hohe Norden, vor allem in der Mythologie, besteht nun mal aus so viel mehr als bloß aus ewig eisigen Wäldern.

DLC, Season Pass und Mikrotransaktionen

God of War gehört zu einer vom Aussterben bedrohten Gattung von Spielen - zumindest bisher. Was bedeutet das? Nun, es gibt keinen Season Pass. Bisher sind auch keinerlei kostenpflichtige DLCs und Mikrotransaktionen angekündigt. Die letzten beiden Punkte sind nicht auszuschließen, und gegen einen guten DLC ist auch nichts einzuwenden, sofern er sinnvoll ins Spiel integriert wird und zur Rahmenhandlung passt.

Es geht auch ohne: Gehandelt wird nur mit Zwergen im Spiel. Von Mikrotransaktionen fehlt bislang noch jede Spur.
Es geht auch ohne: Gehandelt wird nur mit Zwergen im Spiel. Von Mikrotransaktionen fehlt bislang noch jede Spur.

Mikrotransaktionen braucht jedoch kein Mensch. Echt nicht. Und wir wollen hoffen, dass es im Falle von God of War auch so bleibt. Jegliche Form der zusätzlichen Monetarisierung von Spielgegenständen würde im Spiel übelst aufgesetzt wirken, wäre aus unserer Sicht gänzlich unnötig und kontraproduktiv und bitte, bitte Sony: Ihr habt bis jetzt mit God of War so viel richtig gemacht. Das Spiel ist grandios, es hat einen hohen Unterhaltungswert und das Zeug zum Klassiker. Bitte macht das euch und den Spielern nicht kaputt.

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