Test Test PC FIFA Football 2004

von Gerd Schüle (23. Dezember 2003)

Lange Zeit konnte die "Fifa"-Reihe konkurrenzlos die Tabellenspitze in der Liga der Fußballsimulationen einnehmen. Das führte manches mal dazu, dass die Entwickler lieblose Vollpreisupdates auf den Markt brachten. Dieses Jahr erschien aber urplötzlich mit "Pro Evolution Soccer 3" ein ernstzunehmender Gegner. Wie tapfer sich "Fifa 2004" in diesem Match um die Tabellenspitze geschlagen hat, erfahrt ihr in unserem Test.

Mit letztem Einsatz verhindere ich einen TorschussMit letztem Einsatz verhindere ich einen Torschuss

Sehr umfangreich

EA Sports setzt völlig unbeeindruckt von der neu entstandenen Konkurrenzsituation ihren im letzten Jahr eingeschlagenen Weg in Richtung reale Fußballsimulation bei "FIFA 2004" fort. Sie wollen aus dem einst actionmäßig ausgerichteten Fußballspiel mit unzähligen Strafraumszenen und Handball-ähnlichen Ergebnissen eine ernstzunehmende Simulation mit realistischen Ergebnissen machen. Dazu haben sie über 10.000 Spieler - aufgeteilt in 350 Club-Mannschaften - ins Spiel integriert. Dank umfangreicher Lizensen sind davon 163 offizielle Vereinsmannshaften inklusive aller Originaldaten aus 23 lizenzierten Ligen (darunter auch alle Clubs der 1. und 2. Bundesliga) mit realen Spielernamen und echten Vereinslogos. Natürlich sind auch sämtliche Nationalteams im Spiel enthalten. Außer den üblichen Spielvarianten wie Freundschaftsspiel, Turnier oder Trainingsmodus haben die Entwickler auch noch einen Karrieremodus ins Spiel integriert, eine einzelne Meisterschafts-Saisons gibt es nicht mehr.

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Der Karrieremodus

Der Karrieremodus ist ein mehr oder weniger umfangreicher Manager-Part innerhalb von "FIFA 2004". Dabei spielst du nicht nur über mehrere Jahre hinweg gegen andere Mannschaften, sondern du kümmerst dich auch um die grundsätzlichen Belange deines Vereins wie Training, Spielertransfers und die Finanzen deines Clubs. Deine Karriere startest du als Nobody bei einem Verein deiner Wahl. Es geht im Grunde immer nur darum deine mageren 1000 Prestige-Punkte, die du am Beginn bekommst, so schnell als möglich zu vermehren. Das geschieht indem du möglichst viele vorgegebene Saisonziele deines Vereins erfüllst. Je nachdem welche Mannschaft du übernimmst sehen diese Ziele völlig unterschiedlich aus. Steigst du zum z.B. mit einem Zweitligaverein wie VfB Lübeck in den Karrierepart ein, reichen schon einige Siege oder der Klassenerhalt. Wählst du dagegen Dortmund oder München aus, musst du mindestens Meister werden oder gar eine Teilnahme am Europacup erreichen.

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