Test Thief 3 - Deadly Shadows - Seite 2

Mist !! Entdeckt ... jetzt wird es eng !!Mist !! Entdeckt ... jetzt wird es eng !!

Die meisten Missionen bestehen aus den eigentlichen Auftrag an den je nach Schwierigkeitsgrad noch ein paar Nebenaufgaben gekoppelt sind. Du musst also Gegenstände klauen oder Personen finden. Dazu muss du dich natürlich an Wachen vorbei schleichen, klettern oder sie einfach niederschlagen und verstecken. Neu ist das man nun nicht immer die Schlüssel finden muss sondern geschlossenen Türen mit einem Dietrich an den Kragen geht. Dort wurde auch ein kleines Mini-Game eingebaut. Dort sind zwischen drei und fünf Schlosszylinder (Ringe) zu überwinden. Ist nicht sonderlich kompliziert und nach einigem Ausprobieren hat man das Schloss überwunden. Niemals sollte man als "Meisterdieb" die günstigen Gelegenheiten übersehen (goldener Kerzenständer, Silberbesteck) Alles das kann man später gewinnbringend weiterverkaufen. Wie immer bei solchen Spielen steigt der Schwierigkeitsgrad stetig an und wenn du am Anfang noch leicht mit einigen Gegnern fertig geworden bist so ist das im späteren Verlauf um einiges schwieriger geworden. Auch kann man manche Gegner die später auftauchen nur mit bestimmten Waffen gezielt ausschalten. Untote wirst du nur los indem du gezielt Weihwasser einsetzt. Mehrere Gegner muss man mit List und Tücke ablenken bzw. beseitigen. Also platzierst du Explosionsminen oder stellst ein paar fiese Öl-Fallen.

Zum direkten Schlagabtausch solltest Du es nie kommen lassen, da Garret nur kleinere Wunden vertragen kann. Diese lassen sich per Heiltrank wieder vergessen machen, viel mehr ist allerdings nicht drin. Ein Symbol am unteren Bildschirmrand informiert dich über die Qualität deines Verstecks: Leuchtet das Icon hell, so bedeutet das, dass dich jeder sehen kann. Ergraut es hingegen bis zur Unkenntlichkeit, bist du praktisch unsichtbar. Genau das macht "Thief 3" zu einem reizvollen Spiel. Jede Mission erfordert Gedult, Geschicklichkeit und etwas Planung. Auch ein bisschen Glück wird dir manchmal weiterhelfen. Bei der Grafik hat sich in den vier Jahren viel getan. Echtzeitschatten und sehr detaillierte Texturen verwöhnen das Spielerauge und schaffen ein dichtes Bild der Heimat von Garret. Die Grafik bildet das Fundament der grandios-düsteren Atmosphäre - und darauf kommt es an. Die kleinen nicht so toll gelungen Sachen wie z.B Wassertropfen die aussehen wie weiße Klötzchen oder Feuer das nur aus einem orangeroten Farbenmischmasch und Rauch besteht fallen da gar nicht weiter auf. Sound und Musik orientieren sich weitgehend an den Vorgängern. An den Schrittgeräuschen kann man sich orientieren und die Sprachausgabe ist gut umgesetzt. Leider sind die "Übersetzungsversuche" der englischen Sprachausgabe mit deutschen Untertiteln etwas fragwürdig. An dem KI-Reset Bug der Gegner wird schon gearbeitet und dann hat man diese Schwäche auch beseitigt.

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