3 Dinge gelernt: Wenn ein 14-Jähriger zum ersten Mal Super Nintendo spielt - Seite 2 (Kolumne)

3. Hatte ich Spaß?

Ich kann verstehen, warum man damals viel Spaß an diesen Spielen hatte, aber ich kann auch sagen, dass diese Spiele kein MUSS für jeden Gamer sind, der sich so nennen will. Diese Spiele sind dafür gemacht, dass Kinder viel Spaß damit haben, wenn sie keine anderen Spiele haben, die sie spielen können. Und dafür sind sie auch gut, aber diese Zeit ist vorbei. Heute versuchen die Entwickler (im Idealfall) die Spieler mit guten Inhalten des Spiels, wie einer guten Story oder einfach mit einem spaßigen Gameplay dazu zu bringen, das Spiel weiterzuspielen.

Das merkt man in diesen Spielen nicht. Die Entwickler legen einem hier Steine in den Weg, die dafür sorgen sollen, dass man sich mehr umsieht und die Umgebung betrachtet, um weiterzukommen, oder einfach die ganze Zeit von neuem beginnt. Ein Beispiel dafür ist Final Fantasy 3. Nach einem ziemlich seichten Tutorial sollte ich mit dem König in einem Palast reden, von dem ich nicht wusste, wo der überhaupt ist. Am Ende bin ich durch Zufall darauf gestoßen und als ich die Dialoge beendet habe, sind alle Charaktere weggelaufen, ohne mir zu sagen, was ich jetzt machen soll.

In Super Mario World gab es ein Level, in dem ich auf Plattformen gelaufen bin, die im Wasser geschwommen sind. Sobald ich ins Wasser gefallen bin, habe ich verloren, obwohl die Plattformen nur mit dem Wasserspiegel endeten. Als mir das das fünfte Mal passierte und ich keine Leben mehr hatte, ist mir auch die Lust ausgegangen. Zur Erscheinungszeit dieser Spiele hat dieses System der Spiele gut funktioniert, sonst würde man nicht so gut darüber reden, aber jetzt hat man zu viele Spiele, die anders aufgebaut sind.

Das einzige Spiel, das mir so sehr gefallen hat, dass ich es weiter spielen würde, ist The Legend of Zelda - A Link to the Past. Da ich ein Fan der Zelda-Reihe bin, fand ich es gut, viele Spielelemente wiederzuerkennen. Andere Sachen haben mich stutzig gemacht, zum Beispiel, als ich nach zehn Minuten Spielzeit schon Zelda gefunden habe und es mir keinerlei Schwierigkeiten bereitet hat. Das bin ich aus den modernen Zeldas nicht gewohnt, da habe ich die Prinzessin immer erst nach vielen Stunden gefunden, oder es war sogar das Ziel des Spiels. Hier jedoch fängt die Geschichte damit an, dass ich sie finde, das war neu für mich.

Habt ihr eines dieser Spiele schon mal gespielt? Was ist eure Meinung zu Retrospielen? Schreibt es uns doch in die Kommentare.

Tags: Drei Dinge gelernt   Retro-Tag  

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