Test Anstoss Action

von Gerd Schüle (23. Juni 2001)

Ascaron hat sich das ehrgeizige Ziel gesteckt, mit "Anstoss Action" die Genre-Referenz "Fifa 2001" vom Thron zu stoßen. Ein Trumpf haben sie dabei im Ärmel: das Spiel kann man komplett in den erfolgreichen Fußballmanager "Anstoss 3" einbinden. In unserem Test erfahrt ihr, ob das Entwicklerteam sein Ziel erreicht hat.

Ein schönes StadionEin schönes Stadion

Auf der Jagd nach dem Titel

"Anstoss Action" ist eine Fußballsimulation, die aus lizenzrechtlichen Gründen ohne Originaldaten auskommen muss. Dank des integrierten Editors kann dieses Manko aber per Handarbeit beseitigt werden. Das Programm hat die üblichen Spielmodi zu bieten: Im Training lernt und übt man sein Können, das man dann in einem Freundschaftsspiel auf die Probe stellen kann. Hat man das erfolgreich absolviert, bietet es sich an, in einem Turnier sich einer größeren Herausforderung zu stellen. Am interessantesten ist aber sicherlich das Absolvieren einer kompletten Saison mit dem Ziel, den Meistertitel zu erreichen. Dabei fallen wesentlich mehr Manageraufgaben an, wie das z. B. bei "Fifa 2001" der Fall ist. Der wichtigste Faktor dabei ist das Training der eigenen Mannschaft. Je nachdem wie gut man das gestaltet, werden die Spieler schwächer oder stärker. Wem das immer noch zu wenig ist, der bindet das Programm einfach in "Anstoss 3" ein. Dann eröffnet sich einem die Möglichkeit, alle Matchs selbst zu steuern.

Ein ZweikampfEin Zweikampf

Auf dem Spielfeld

Erfreulich sind die vielfältigen taktischen Einstellmöglichkeiten, die fast so umfangreich ausfallen wie bei "Anstoss 3". Bei der Kombination der zwei "Anstoss" übernimmt "Anstoss Action" die aktuellen Stärkewerte der Kicker aus dem Fußballmanager. In diesem Punkt ist das Programm um einiges besser als "Fifa 2001". Leider verliert "Anstoss Action" diesen Vorsprung im rein spielerischen Vergleich wieder sehr schnell. Hier bleibt das Programm deutlich hinter dem Referenztitel zurück. Das liegt vor allem an der schlechteren KI der Computer gesteuerten Spieler. Diese gehen teilweise geradezu dämlich und zudem recht ungestüm ans Werk, was vor allem eine wahre Flut an gelben Karten zur Folge hat. Eine weitere Folge davon ist ein etwas zäher Spielaufbau. Andererseits läuft der Spielaufbau realistischer als bei "Fifa 2001" ab. Das liegt vor allem daran, dass es keine typischen Spielzüge gibt, die fast immer zum Torerfolg führen.

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