Black Ops 4: So spielt sich die Beta und das meint die Community

(Special)

von Thomas Stuchlik (06. August 2018)

Ohne Jetpack und Kampagne: Warum Black Ops 4 dennoch begeistern kann und was die Community am meisten nervt, zeigt unser Probespiel der geschlossenen Beta. Ein bestimmter Online-Modus hat es uns besonders angetan.

Vorfreude oder nicht? Viele Zocker sehen das kommende Call of Duty - Black Ops 4 skeptisch: "Keine Solo-Kampagne", "keine Innovationen", "sieht aus wie Black Ops 3" lauten unter anderem die Vorwürfe einiger Fans. Auch der geplante "Battle Royale"-Modus namens Blackout wird kritisch beäugt. Schließlich gibt es bereits genug gute Vertreter in diesem Genre. Doch Hersteller Activision gibt sich unbeirrt, denn die "Black Ops"-Teile erwiesen sich immer als sicherer Fan-Liebling. Diesmal auch?

Um die Vorfreude der Spielergemeinde anzuheizen, startete Activision vom 3. bis 6. August 2018 eine erste geschlossene Beta-Phase exklusiv für PS4. Diese enthält nur wenige Mehrspieler-Modi, aber nicht den brandneuen "Battle Royale"-Modus ("Blackout" genannt) oder den heiß erwarteten Zombie-Modus. Dennoch gibt die Beta einen interessanten Vorgeschmack auf das fertige Spiel.

Übrigens folgt eine zweite Beta-Phase voraussichtlich vom 10. bis 13. August für PC, PS4 und Xbox One. Ab dem 11. August ist diese auf PC sogar offen für alle. Eine zusätzliche Beta-Phase ist im September angesetzt, in der erstmals der das ominöse Blackout angespielt werden darf.

Wie spielt es sich?

Nach all der Skepsis gehen wir mit gemischten Gefühlen in die ersten Runden. In der Beta stehen nur vier Spielarten zur Verfügung: Zu drei altbekannten Modi (Team-Deathmatch, Moshpit sowie Suchen & Zerstören) gesellt sich der neue MP-Modus namens Kontrolle. Und eines vorweg: Letzterer hat es in sich. Doch zunächst prüfen wir: Wie spielt sich Black Ops 4? Fühlt es sich wie ein typisches Call of Duty an?

Zerstörte Straßenzüge, offene Flanken, viele Schussgelegenheiten: Black Ops 4 baut auf alte Stärken.Zerstörte Straßenzüge, offene Flanken, viele Schussgelegenheiten: Black Ops 4 baut auf alte Stärken.

Das Motto von Black Ops 4 lautet "Boots to the Ground" (übersetzt: "Stiefel auf den Boden"). Übermäßige Akrobatik-Einlagen des ideologischen Vorgängers Black Ops 3 gehören der Vergangenheit an. Ihr besitzt keinen Raketenrucksack mehr, mit dem ihr Doppelsprünge vollführt oder mit dessen Hilfe ihr an Wänden entlang lauft. Selbiges Prinzip hat das bei Fans unbeliebte Infinite Warfare von 2016 auf die Spitze getrieben.

Eindrücke aus der MP-Beta seht ihr hier im Video:

Dennoch bleibt die Fortbewegung serientypisch und altvertraut: Ihr sprintet durch die Gänge, geht in Deckung und zielt über Kimme und Korn. Ganz ähnlich wie in der Vorjahres-Episode Call of Duty WW2 bleiben eure Stiefel die meiste Zeit auf dem Boden. Die einzig schnelle Bewegung ist das Rutschen auf dem Boden, wenn ihr euch beim Sprinten duckt.

Um die Frage nach dem Spielgefühl zu beantworten: Ja, es spielt sich wie ein typisches Call of Duty und fühlt sich auch so an.

Längere Schussduelle

In Black Ops 4 finden sich viele Detailverbesserungen und interessante Ideen. Vor jeder Runde wählt ihr einen Spezialisten aus, der über spezifische Fertigkeiten verfügt (dazu gleich mehr). Unabhängig davon erstellt ihr euren individuellen Loadout – sprich: eure Waffenvorlieben. Dabei finden sich neue Wummen in altbekannten Kategorien vom Sturmgewehr über MG und Sniper bis Schrotflinte und Raketenwerfer.

Die Lebensenergie wird in Balken angegeben und darf mittels Körperpanzerung noch weiter gesteigert werden.Die Lebensenergie wird in Balken angegeben und darf mittels Körperpanzerung noch weiter gesteigert werden.

Auffällig bei Schusswechseln: Gegner stecken mehr Kugeln ein. Kein Wunder, denn die Lebensleiste ist länger als je zuvor. Allerdings heilt ihr nicht mehr automatisch mit der Zeit. Stattdessen verlängert ihr euer Bildschirmleben mit einer Stim-Injektion, um die eigene Energie wieder aufzufüllen.

Als alternative Ausrüstung nutzt ihr eine Körperpanzerung, die noch mehr Geschosse auffängt. Das soll vor allem Einsteigern helfen, verärgert aber so manchen Serien-Fan. Ebenso nützlich wie umstritten ist der Akustik-Sensor, mit dem ihr den nächsten Gegner am Mini-Radar anpeilt.

Nicht zuletzt bestehen die Online-Runden oftmals aus zehn Spielern statt wie vormals aus zwölf. Um die geschrumpften Teams zu kompensieren, tretet ihr in entsprechend kleinen Arealen an. So wird unnötige Laufarbeit vermieden. Dumm nur, dass euch die Respawn-Punkte auch mal direkt vor den Gegner verfrachten - zumindest in der Beta.

Weiter mit: Der neue Modus Kontrolle, Spezialisten, Spielmodi und Meinungen

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Tags: Beta   Multiplayer  

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