Call of Duty - Black Ops 4: So macht Blackout Fortnite und PUBG ernsthafte Konkurrenz

(Special)

von Thomas Stuchlik (12. September 2018)

Erstmals in der Geschichte von Call of Duty gibt es einen "Battle Royale"-Modus, erstmals bekriegen sich über 80 Spieler auf einer riesigen Karte. Wir haben die Beta ausführlich gespielt, sind begeistert und beantworten euch die 10 dringendsten Fragen.

Wer hätte das gedacht? Der überquellende Markt des Battle Royale erhält schon wieder einen neuen Vertreter. Denn Call of Duty: Black Ops 4 kommt diesmal nicht nur mit herkömmlichen Mehrspieler-Ballereien und Zombie-Horden, sondern auch mit einem "Battle Royale"-Modus namens Blackout. Über 80 Online-Spieler treffen auf der größten Karte der Seriengeschichte aufeinander.

Blackout spielt sich nicht so hektisch, wie der Trailer suggeriert. Ordentlich Puls ist trotzdem garantiert!

Im August 2018 startete Activision bereits zwei Beta-Phasen zum gewohnten Mehrspieler-Modus von Black Ops 4. Im September läuft nun die geschlossene Beta-Phase für den brandneuen Modus Blackout. Ihr bekommt jedoch nur Zugang, wenn Ihr das Spiel vorbestellt habt oder einen Key gewonnen habt.

  • für PlayStation 4 läuft die Beta noch bis Montag 17. September um 19 Uhr
  • für Xbox One und PC läuft die Beta ab 14. September um 19 Uhr bis Montag, 17. September um 19 Uhr
  • Obendrein startet vom 15. September um 19 Uhr bis Montag, 17. September um 19 Uhr eine offene Beta für PC ohne Zugangsbeschränkung

Ist es mehr PUBG oder mehr Fortnite?

Der Modus Blackout ist ein typisches Battle Royale. 88 Spieler (nach aktuellem Stand) gehen in eine Partie, der letzte Überlebende gewinnt. Es gibt keine Respawns. Solltet ihr sterben, dürft ihr die weitere Partie als Zuschauer verfolgen oder in eine neue Runde springen.

Auf der großen Karte verteilen sich über 80 Spieler (und auch einige Zombies).Auf der großen Karte verteilen sich über 80 Spieler (und auch einige Zombies).

Das grundsätzliche Spielgeschehen und die Schussduelle ähneln sehr Playerunknown's Battlegrounds, allerdings geht alles etwas komfortabler von der Hand und ihr kommt schneller in Kontakt mit anderen Spielern. Wobei letzteres natürlich von der eigenen Spielweise abhängt. Dazu läuft Blackout auf PS4 technisch erheblich besser (siehe vorletzte Frage).

Von Fortnite unterscheidet sich Black Ops 4 weitaus mehr: Gefechte sind nicht so temporeich und hektisch. Ebenso seid ihr nicht großartig mit dem Bauen beschäftigt. Nicht zuletzt unterscheiden sich Spielperspektive (Ego- statt Verfolgersicht) sowie die weit weniger bunte, realistischere Optik.

Treyarch hat laut eigenen Angaben bereits mit 100 Spielern gleichzeitig experimentiert, hält das jedoch für zu viel. Nichtsdestotrotz wurde die Maximalzahl während der Beta bereits von 80 auf 88 Teilnehmer hochgeschraubt.

Allein oder im Team?

Zu Spielbeginn habt ihr die Wahl, ob ihr in Vierer-Teams, Zweier-Trupps oder solo starten wollt. Je nach Modus kämpft ihr entweder um den Team- oder Einzelsieg. Vorsicht: Ihr könnt auch Teamkameraden verletzen, da die Macher zumindest in der Beta noch das "Friendly Fire" aktiviert haben!

Die Vorgehensweise im Team ist gänzlich anders als im Solo-Modus.Die Vorgehensweise im Team ist gänzlich anders als im Solo-Modus.

Seid ihr alleine unterwegs, agiert ihr weit vorsichtiger und defensiver. Schließlich habt ihr nur ein Leben. Im Team könnt ihr dagegen offensiver vorgehen. Nicht nur, da ihr Gegner aus mehreren Richtungen attackiert, sondern auch da euch ein Teamkamerad wiederbeleben oder mit nützlichen Items versorgen kann. Dadurch ergibt sich ein völlig anderes Vorgehen - vor allem im Vierertrupp.

Vor jeder Runde selektiert ihr einen eigenen Charakter oder klassische Helden aus der Spielreihe, welche sich erst nach und nach freischalten. Über spezielle Fähigkeiten verfügen diese bisher nicht. Vor der eigentlichen Partie gibt es zudem wie bei den BR-Kollegen eine kurze Vorbereitungsrunde, in der man sich mit der Steuerung und dem Waffen-Handling vertraut machen kann.

Wie gestaltet sich der Einstieg?

Die Hubschrauber-Flotte fliegt quer über das Areal. Wann ihr aussteigt, bleibt euch über.Die Hubschrauber-Flotte fliegt quer über das Areal. Wann ihr aussteigt, bleibt euch über.

Ebenfalls wie bei den Genrekollegen erfolgt der Spieleinstieg aus der Luft: per Hubschrauber, der einen zufälligen Kurs über die Karte fliegt. Jederzeit dürft ihr aussteigen und mit Wingsuit und Fallschirm beliebige Orte ansteuern. Geht zuerst in den Sturzflug, um Tempo aufzunehmen, dann könnt ihr danach umso weiter segeln. Den Wingsuit könnt ihr übrigens jederzeit wieder einsetzen, um beispielsweise Abgründe zu durchqueren.

Im Anflug erhaltet ihr bereits einen guten Überblick über die Umgebung. Erspäht ihr andere Spieler in der Nähe, solltet ihr euch beeilen und möglichst schnell nach der nächstbesten Waffe fahnden.

Wie sieht die Map aus?

Auf der Karte finden sich 14 genauer spezifizierte Areale. Das gesamte Gebiet ist eine Art Best-Of des Entwicklers Treyarch. Denn viele Lokalitäten ähneln alten Mehrspieler-Maps oder Zombie-Arealen aus der "Black Ops"-Reihe.

Folgende Bereiche könnt ihr besuchen:

  • Das schicke Anwesen-Viertel im Norden erinnert mit seinen luxuriösen Anwesen an die Mehrspieler-Karte Raid aus Black Ops 2. Hier gibt es auch einen Basketball-Platz, auf dem ihr spielen könnt!

  • Südwestlich davon befindet sich eine Baustelle für einen Wolkenkratzer. Es erwarten euch viele Leitern, Treppen und Klettereien. Gut, wenn ihr einen Greifhaken dabei habt. Oben erhaltet ihr einen guten Rundumblick.

  • Bei der Talsperre findet sich ein Stausee samt Damm. Hier könnt ihr gut snipern oder per Wingsuit herunterschweben. Unten angelangt, erkundet ihr ein Stromkraftwerk.

  • Der Bahnhof ist dank zahlreicher Waggons recht unübersichtlich. Doch in den Zügen findet ihr sicherlich gute Beute. Behaltet aber eure Flanken im Auge.

  • Der Bereich Anlage ist klar von der Online-Map Array aus dem ersten Black Ops inspiriert. Die großen Radar-Anlagen bieten Schutz und Übersicht auf die Umgebung.

  • Auch der Schießstand stammt ursprünglich aus dem ersten Black Ops. Der verwinkelte Aufbau ähnelt der Vorlage. Hier warten Feuerduelle aus nächster Nähe.

  • Die Anstalt basiert auf dem Sanatorium der Zombie-Karte "Verrückt". In vielen Räumen gibt es reichlich Ausrüstung, aber auch untote Überraschungen.

  • Auf der Insel im Westen befindet sich mit Nuketown ebenso eine berühmte Karte aus der Shooter-Reihe. Die zerstörten Straßenzüge erinnern dabei an Fallout.

  • Die zentral gelegene Flussstadt ist ein malerisches Städtchen, das sich wiederum von bisherigen Teilen inspirieren lässt. Dank der Lage am Fluss kann man sich gut verschanzen und verteidigen.

  • Bei den Frachtdocks im Südwesten befindet sich ein angelegtes Frachter-Schiff. Büroräume und massig herumstehende Container machen das Areal unübersichtlich.

  • Den übergroßen Fracking-Turm erklimmt ihr mit ein wenig Kletterei, um euch oben als Scharfschütze zu positionieren. Umso gefährlicher ist hier die offene Umgebung drumherum.

  • Das Viertel Turbine ist voll mit großen Industriehallen und Lagern. Selbst drinnen sind Kämpfe aus der Distanz möglich. Draußen habt ihr von den Dächern die taktisch bessere Lage.

  • Der Leuchtturm beherbergt eine Wendeltreppe, die schnell zur Todesfalle werden kann. Einmal eingenommen, lässt sich das Gebäude im Team jedoch gut verteidigen.

  • Im zentralen Süden liegt eine große Fabrik mit umzäunten Hallen und einer Gleisstrecke. Östlich und südlich davon erwartet euch eine Einöde, in der ihr euch verstecken könnt.

Wie läuft der Battle Royale ab?

Gleich nach der Landung macht ihr euch zu Fuß auf die Suche nach Ausrüstung, da ihr mit euren Fäusten nicht weit kommt. Das große Spielgebiet beherbergt viele Gebäude, Anlagen und Fabriken. Hier finden sich schnell Schusswaffen wie Sturmgewehr, MGs oder Schrotflinten samt beiliegender Munition.

Agiert vorsichtig, um Gegner frühzeitig zu erkennen und ihnen zuvor zukommen. Anfangs verteilen sich die Kontrahenten auf der ganzen Karte, doch das ändert sich schnell.

Die Spielzone verkleinert sich regelmäßig. Bleibt unbedingt innerhalb der blauen Barriere!Die Spielzone verkleinert sich regelmäßig. Bleibt unbedingt innerhalb der blauen Barriere!

Nach kurzem Zeitlimit (120, 90, 60 Sekunden) wird bereits das Spielgebiet verkleinert. Dann folgt eine Warnung, dass der nächste Kollaps bevorsteht. Der aktuelle Zielkreis wird immer auf der Karte verzeichnet. Optisch erkennt ihr die Grenze bereits aus großer Distanz als wabernde, blaue Barriere. Haltet ihr euch außerhalb auf, nehmt ihr Schaden. Nicht selten müsst ihr euch sputen, um es in den sicheren Innenkreis zu schaffen.

Feuergefechte wirken zwar langsamer als in einer typischen Mehrspieler-Partie in Call Of Duty. Allerdings gestaltet sich das Waffenhandling ganz ähnlich. Das Anvisieren und das Trefferfeedback funktionieren genauso. Neu ist die Waffenballistik. Mit zunehmender Distanz fliegen Geschosse ungenauer und in Richtung Boden. Scharfschützen müssen das einkalkulieren.

Welche Ausrüstung gibt es?

Ihr dürft zwei Waffen sowie eine Rüstung gleichzeitig ausstatten. Zudem führt ihr in fünf Inventar-Slots weitere Ausrüstung mit. Wichtige Objekte verlegt ihr ins Schnellmenü, das ihr im laufenden Spiel per Steuerkreuz aufruft. Nicht zuletzt verdoppelt ihr den Stauraum mit einem Rucksack.

Schusswesten gibt es in drei Stufen, um mehr Kugeln zu widerstehen. Genau das ist aktuell ein großer Streitpunkt in der Community, da die Rüstungen als zu stark eingeordnet werden. Entwickler Treyarch will diese jedoch abschwächen. Eure Gesundheit heilt ihr mittels gesammelten Medi-Kits per L1-Taste, was auch im Laufen funktioniert - ein kleiner, aber feiner Unterschied zu PUBG und Fortnite.

Mit dem Greifhaken zieht ihr euch nicht nur auf hohe Plattformen, sondern könnt euch auch in Sicherheit schwingen.Mit dem Greifhaken zieht ihr euch nicht nur auf hohe Plattformen, sondern könnt euch auch in Sicherheit schwingen.

Zu den sammelbaren Utensilien zählt unter anderem ein ferngesteuertes Auto zur Aufklärung (diesmal nicht für Explosionen!). Außerdem dabei: ein Sensor-Pfeil und ein Greifhaken, der so manche Kletterei erspart und gut zur Flucht ist. Nicht zuletzt gibt es Waffenaufsätze und Visiere, die automatisch an die aktuelle Waffe montiert werden (anders als in PUBG). Sollten sie nicht passen, wandern diese einfach ins Inventar. Daneben gibt es simple, aufstellbare Barrieren, die jedoch weit seltener zum Einsatz kommen als in Fortnite.

Zusätzlich sammelt ihr Spezialfähigkeiten (Perks), die zeitweise mehr Gesundheit, schnellere Fortbewegung oder besseres Gehör zur Ortung von Gegnern verleihen. Ebenso solltet ihr auf Versorgungs-Abwürfe ("Supply Drops") achten. Diese enthalten (genauso wie gut versteckte Kisten) eine hochwertige Ausrüstung.

Was haben Zombies damit zu tun?

Zombies tauchen an Stellen auf, die mit einem weit sichtbaren Lichtstrahl markiert sind. Das sorgt nicht nur für zusätzliche Abschüsse, ebenso findet ihr dort auch mysteriöse Boxen. Diese enthalten Ausrüstung aus dem altbekannten Zombie-Modus wie die Ray Gun (Strahlenkanone).

An einigen Plätzen wie dem Friedhof tummeln sich Zombies.An einigen Plätzen wie dem Friedhof tummeln sich Zombies.

Allerdings tauchen vor Ort nur wenige Untote auf – wer hier einen Ansturm wie im Zombies-Modus erwartet, wird enttäuscht. Die meiste Spielzeit werdet ihr von den Kreaturen nicht belästigt, sie wirken in Blackout nur wie eine nette Bonus-Herausforderung.

Gibt es Fahrzeuge?

Auf dem riesigen Gelände findet ihr einige Vehikel zur schnelleren Fortbewegung und zur Flucht vor dem Kollaps. An Land gibt es ein Quad-Bike für zwei Passagiere sowie einen Truck für insgesamt fünf Mitfahrer. Letzterer kann übrigens auch Objekte mitnehmen.

Fahrzeuge erleichtern die Fortbewegung auf dem Weg zur sicheren Zone, machen euch aber zu einem von Weitem erkennbaren Ziel.Fahrzeuge erleichtern die Fortbewegung auf dem Weg zur sicheren Zone, machen euch aber zu einem von Weitem erkennbaren Ziel.

Zu Wasser kommt ein Schlauchboot für bis zu vier Soldaten zum Einsatz. Ebenso könnt ihr durch Gewässer schwimmen oder tauchen. Nicht zuletzt sind in der Welt Hubschrauber für fünf Spieler platziert. Hier dürfen die Mitreisenden die Bordkanonen bedienen und auch mit den eigenen Waffen die gegnerischen Teams aus der Luft beharken. Doch Vorsicht: Alle Vehikel lassen sich recht schnell demolieren und zerstören. Nicht zuletzt gibt es im Spiel auch Raketenwerfer.

Wie gut ist die Technik?

Blackout läuft in der Beta technisch sauber mit durchweg 60 Bildern pro Sekunde auf PlayStation 4. Nur bei schlechter Internetverbindung kommt es zu gelegentlichen Rucklern. Angesichts einer Partie mit über 80 Spielern eine beachtliche Leistung, vor allem im Vergleich zur Xbox-Version von PUBG.

Typisch für Call of Duty: Schnelles Matchmaking, 60 fps, flotte Ladezeiten, wenig Warterei.Typisch für Call of Duty: Schnelles Matchmaking, 60 fps, flotte Ladezeiten, wenig Warterei.

Auch schön, dass ihr auf dem hügeligen Gelände große Weitsicht genießt, was taktische Vorteile bringt. Umgekehrt könnt ihr euch dank reichhaltiger Vegetation gut verstecken. Sei es im Gebüsch, hinter Bäumen oder im hohen Gras. Auf PS4 Pro bekommt ihr obendrein 4K-Auflösung, mit der ihr entfernte Feinde besser ausmachen könnt.

Was sagt die Community?

Kurzzeitig war die "Black Ops 4"-Beta das meistverfolgte Spiel auf Twitch - noch vor Fortnite und League of Legends. (Bildquelle: OGAbell / reddit)Kurzzeitig war die "Black Ops 4"-Beta das meistverfolgte Spiel auf Twitch - noch vor Fortnite und League of Legends. (Bildquelle: OGAbell / reddit)

Neue Spiel-Modi wie Blackout werden von einer alteingesessenen Community oft kritisch beäugt. Doch Blackout überrascht bereits jetzt viele Spieler wie Kritiker positiv.

Hier einige Stimmen aus den CoD-Foren:

  • "Blackout bringt viel Spaß, wenn man weiß worauf man sich einlässt. Es spielt sich sehr langsam und der nächste Schritt will geplant werden." – fupsen

  • "Wenn man 30 Minuten lange Spiele mag, bei denen man campt, dann ist man hier richtig. Das CoD, das ich will mit schnellem Einsatz und Abschüssen, ist das hier nicht mehr." – UCD_281483

  • "Es geht in den einzelnen Spielphasen darum, so lange wie möglich am Leben zu bleiben. Einige beschweren sich über Battle Royale, spielen es aber nicht so wie vorgesehen. So wird man es nicht genießen können." – I-Mayhem00-I

Daneben wünschen sich viele Spieler eine Verbesserung beim Aufheben von Objekten: Aktuell muss man die Quadrat-Taste länger drücken, besser wäre nur ein kurzes Antippen. Auch oft gewünscht wird eine Killcam wie bei Call of Duty eigentlich üblich. Denn nach dem Ableben habt ihr keinen Hinweis, wie ihr gestorben seid. Wie in der letzten Beta gibt es auch das Streitthema Rüstung. In Blackout gibt es eine dreistufige Schussweste, was viele für zu mächtig halten. Meinungen dazu:

  • "Die Rüstung ist reiner Mist. Man sollte nie so gut gepanzert sein." – vRoamz

  • "Die Rüstung ist wie eine Holz/Metall-Wand in Fortnite." – Patara

Auch interessant, was Spieler anderer Battle-Royale-Titel dazu sagen:

  • "Vergleicht es nicht mit Fortnite, bildet euch eure eigene Meinung" – Fortnite-Youtuber Trymacs

  • "Auf Wiedersehen PUBG. Fortnite hat eigene Mechaniken, die Spieler länger beschäftigen. PUBG dagegen hat Battle Royale groß gemacht, kann aber den Newcomern nichts entgegensetzen. Blackout greift sich die Spieler ab, die realistischeres Ballern bevorzugen." – PUBG-Spieler Schwarzer_Exe

  • "Es ist wie ein CoD, nur größer. Kein Survival wie bei PUBG. Erzeugt keine Spannung." – PUBG-Spieler Clown Syndr0me

Meinung von Thomas Stuchlik

Wer hätte das erwartet? Was als Dreingabe für das kommende Black Ops 4 angesehen wurde, mausert sich zum schlagenden Verkaufsargument. Denn Blackout zeigt, wie ein Battle Royale aussehen muss. Die Karte ist interessant aufgebaut, es gibt massig Ausrüstung, der Spielablauf lässt selbst in der Anfangsphase keine Langeweile aufkommen. Der Kollaps engt das Spielgebiet regelmäßig ein und sorgt in der "Zone" für immer mehr Spannung bis zum Schluss.

CoD-Spieler müssen allerdings umdenken, denn hier kommt es nicht auf schnelle Abschüsse an. Stattdessen geht ihr bedächtig und taktisch vor. Ihr sucht euch die passende Ausrüstung zusammen und lauert Gegnern auf. Je nachdem ob ihr alleine oder im Team unterwegs seid, ändert sich der Spielablauf. Das offene und weite Areal verlangt nach ständigem Auf-der-Hut-sein – Vorsicht vor Scharfschützen und Campern! Aber so ist nunmal Battle Royale. Das Geschehen der Beta wirkt bereits jetzt erstaunlich ausgereift und ausbalanciert. Da könnte der nächste Genre-König auf uns zukommen.

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Tags: Beta   Multiplayer  

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