Assassin's Creed - Odyssey

Test Assassin's Creed Odyssey: - Fazit und Wertung

Das Epos lebt

Da wollen wir gar nicht um den heißen Brei reden: Griechenland ist wunderschön. Ob Berge, Wälder, Strände, Meer-Passagen oder Inseln - alle paar Minuten müssen wir etwas mit dem Fotomodus festhalten.

Nachdem sich viele Spieler beschwert haben, dass die Spielkarte zu überfüllt von Symbolen ist, hat Ubisoft endlich einen Erkundungsmodus eingebaut, bei dem das Spiel nur das anzeigt, was wir selbst entdeckt haben. So ist das Erkunden viel spannender und überraschender. Somit müssen wir auch viel mehr auf die Hilfe unseres Adlers Ikarus zurückgreifen. Dieser kann nicht nur Ziele für uns vom Himmel aus entdecken, sondern kann auch Gegner und ihre Levelstufen erspähen.

Vergesst für einen Moment den Krieg und genießt die Aussicht.
Vergesst für einen Moment den Krieg und genießt die Aussicht.

Der Tag- und Nachtwechsel sowie die Wetterbedingungen gestalten jeden Spieltag das Land anders und verleihen den Missionen immer eine andere Atmosphäre.

Die Welt lebt und wartet hinter jeder Ecke mit dutzenden Details auf uns. Typisch für Open Worlds gibt es ab und zu Glitches und Bugs, aber diese beschränken sich auf ein akzeptables Maß.

Trotz der schieren Anzahl an Sehenswürdigkeiten hätten die Städte gerne mehr Nebenaktivitäten bieten können. Auch wenn die Gladiatorenarena noch einiges zu bieten hat, kommt sie leider erst spät im Spiel vor. Nichtsdestotrotz freuen wir uns auf den Geschichtsmodus, der Anfang nächsten Jahres nachgepatcht werden soll und uns dann diese wunderbare Welt mit Vorträgen gerne näher bringen darf. Auch Origins konnte bereits mit diesem Modus überraschen. Wie er genau funktioniert und was er zu bieten hat, erfahrt ihr in unserem Special zum Discovery Mode.

Ikarus beschützt euch aus der Luft.
Ikarus beschützt euch aus der Luft.

Bewertung von Michael Sonntag

Ich war skeptisch, als das nächste Assassin's Creed in Griechenland spielen sollte. Aufgesprungen wäre ich höchstens bei einem Japan-Setting. Gleichzeitig befürchtete ich, dass Odyssey seinem Vorgänger zu ähnlich sein würde. Aber der neue Teil hat alle funktionierenden Elemente genommen, neu gemischt und mit interessanten Neuerungen erweitert. Jetzt kann ich jederzeit zwischen allen spaßigen Bereichen wechseln. Ich denke außerdem, dass es Ubisofts beste Entscheidung gewesen ist, seine Spiele nicht mehr allzu ernst zu nehmen und dafür auf anderen Ebenen zu punkten.

Anstatt seinem Slogan „Von historischen Ereignissen inspiriert...“ stocksteif zu folgen, spielt der Entwickler mit den Stoffen und verfasst seine ganz eigene absurde Geschichtsschreibung. Da ist es auch möglich, an riesigen Statuenpenisen rumzuklettern oder eine gesamte Armee vom Berg zu kicken. Die Dialogoptionen könnten weiter ausgebaut werden und auch an Nebenaktivitäten muss man nicht geizen. All das macht die historische Welt viel lebendiger anstatt einfach von einer Kulisse zur anderen zu wechseln.

Jetzt kann nur noch derjenige Spieler abspringen, der absolut etwas gegen die Ubisoft-formel hat. Aber die Schwächen dieser wurden mittlerweile alle ausgebaut. Nein, zur Perfektion fehlt nicht mehr viel.

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Erster Teaser zum neuen Assassin's Creed - Teil
92 Spieletipps-Award

spieletipps meint: Odyssey ist das Spiel, das Origins hätte sein können. Mehr Spaß, mehr Abwechslung, mehr Humor! Weicht von diesem Pfad nicht mehr ab, Ubisoft!

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