Assassin's Creed: Diese 9 Spielertypen gibt es

(Special)

von Stefan Wirth (07. Oktober 2018)

Die beliebte Reihe um die Assassinen geht mit Assassin's Creed – Odyssey jetzt schon in die elfte Runde. Die Spiele haben sich während dieser Zeit natürlich stark verändert. Wenn ihr den neuen Teil mit dem Original vergleicht, merkt ihr sicherlich, was für einen großen Sprung die Reihe gemacht hat.

Obwohl sie damals Maßstäbe gesetzt hat, ist die Welt des Originals im Vergleich zu der in Odyssey winzig:

Genau so unterschiedlich wie die Spiele sind aber auch die Spieler von Assassin’s Creed. So viele unterschiedliche Möglichkeiten gibt es die Reihe zu absolvieren. Nicht jede davon mag unbedingt zielführend sein, aber alle haben ihren Reiz und bieten, was am wichtigsten ist, eine Menge Spaß.

Der stille Mörder

Ungesehen in den Schatten agiert dieser Spielertyp mit tödlicher Präzision. Selbst wenn er einmal entdeckt werden sollte, was so gut wie nie vorkommt, bedeutet das lediglich ein noch schnelleres Ende für die Person, die ihn entdeckt hat. Eigentlich müsstet ihr davon ausgehen, dass ein deutlich sichtbarer Pfad des Todes diesen Spielern nachfolgt, doch genau so geschickt wie in der Ermordung seiner Opfer ist er in der Beseitigung der Überreste.

Zwar mögen seine Qualitäten im direkten Kampf deutlich unter dem Durchschnitt sein, dass stellt für ihn aber kein Problem dar. Auch der härteste Brocken lässt irgendwann einmal die Deckung sinken, dann schlägt er zu. Aufgrund seiner überlegenen Schleichfertigkeiten fühlt sich dieser Spielertyp in allen Teilen der Serie gleich Wohl.

Der Marodeur

Dieser Spielertyp weiß nicht einmal, dass es eine Schleichoption in den Spielen gibt und wenn er es weiß, dann ignoriert er diese. Selbst das am besten bewachte Sperrgebiet betritt er durch den Haupteingang, denn seine Stärke liegt auf dem Schlachtfeld – einer gegen alle.

Auch dieser Spieler hinterlässt eine Menge Leichen, bewegt diese aber maximal, um damit seinen Weg zu pflastern. In welchem Teil dieser Spieler seine Leichenberge hinterlässt ist ihm prinzipiell egal, schließlich bietet jedes Assassin's Creed seine eigenen Wege für ein möglichst großes Massaker.

Der "Hit and Run"

Dieser Spieler vereint das Schlechteste aus den beiden vorherigen Typen. Häufig wird er beim Schleichen entdeckt, aber auch seine Fähigkeiten in der direkten Konfrontation sind sehr begrenzt. Also besteht sein Spielablauf aus einem kurzen Abstecher in das Sperrgebiet, einer Leiche und einer Verfolgungsjagd bis er sich wieder erfolgreich versteckt hat. Danach beginnt der Ablauf wieder von vorne.

Das mag zwar nicht die effektivste Taktik sein, jedoch schafft ihr es damit trotzdem alle Spiele der Reihe zu beenden. Selbst wenn es so eine Weile dauern mag, ist euch der mit stetigem Nervenkitzel verbundene Spaß gewiss.

Der Kombo-Meister

Dieser Typ ist dem Hit and Run sehr ähnlich, aber mit einem entscheidenden Unterschied: Er hat die erstmals in Assassin’s Creed - Brotherhood eingeführte Attentatsserien-Mechanik gemeistert. Wenn er also entdeckt wird, rennt er nicht um sein Leben - nein. Mit gezielten Kontern und getimtem Tastendrücken dezimiert er selbst die größten Gegnerhorden. Leider wurde die Mechanik in späteren Teilen wieder entfernt, weshalb man diesen Spielertypen heute nicht mehr antrifft.

Der Fernkämpfer

Sei es das Wurfmesser, die Pistole oder Pfeil und Bogen - je weiter weg, desto besser, das ist zumindest das Motto dieses Spielers. Er mag zwar mit Klingen und Schwertern nicht viel anfangen können, das schränkt seine Tödlichkeit aber nicht ein.

Zwar vermisst er die Tötungswerkzeuge aus den alten Teilen der Serie, die sofort für einen erledigten Gegner sorgten, auf der andere Seite sind Pfeil und Bogen auch nicht zu verachten, wenn man damit umzugehen weiß.

Der Kapitän

Manchen Spielern geht es nicht um das Schleichen und Meucheln. Manche Spieler sind einfach gigantische Fans von Booten. Seit Assassin's Creed 4 - Black Flag gibt es kaum ein Spiel, in dem ihr eure Piratenträume ansatzweise so gut ausleben könnt wie in diesem.

Leider gab es für diesen Spielertypen in den Teilen danach nur wenig Futter. Umso größer ist die Freude, dass ihr in Odyssey endlich wieder ein komplett funktionstüchtiges Schiff habt, mit dem ihr jederzeit das Mittelmeer bereisen könnt.

Der Tourist

"Natürlich könnte ich meine Zeit damit verbringen, mich durch die Antike zu metzeln - aber mein Gott, schau sich einer diese Aussicht an!" - Das sind die Gedanken des Touristen. Dieser spielt Assassin's Creed nicht unbedingt wegen der Handlung oder um in die Rolle eines Meuchelmörders zu schlüpfen. Dieser interessiert sich vor allem für Architektur in schöner Grafik. Und welche Spiele bieten schönere Architektur und schönere Grafik als die "Assassin's Creed"-Reihe.

Seine Lieblingsbeschäftigungen sind das Synchronisieren von Aussichtspunkten und ausgiebige Klettereinlagen. Natürlich spielt der Tourist immer den neuesten Teil, denn er macht nicht gerne zwei Mal am selben Ort Urlaub.

Der Zielstrebige

Ihr müsst nicht immer jeden Gegner töten, der sich euch in den Weg stellt, und wenn ihr zu diesem Typen gehört, wollt ihr das auch überhaupt nicht. Der Zielstrebige sucht die absolute Herausforderung im Spiel. Nur die Personen töten, die von der Mission vorgeschrieben sind, nicht entdeckt werden und natürlich auch 100 Prozent Synchronisation – zumindest in den Teilen, bei denen es dieses System noch gab.

Dieser Spielertyp absolviert jede Mission in Perfektion. Wenn das Spiel dann aber einmal beendet ist, rührt er es selten wieder an. Dass AC - Odyssey neun Enden hat und er immer wieder von vorne beginnen muss, um ein anderes freizuschalten, gefällt ihm deshalb überhaupt nicht.

Der Multiplayer

Der Multiplayer hat überhaupt kein Interesse an der Story oder an KI-Gegnern. Warum soll er sich auch mit Computern rumärgern, wenn die wahre Herausforderung darin besteht, andere Spieler im Online-Multiplayer zu dominieren?

In der Zeit von Brotherhood bis Black Flag war er riesiger Fan der Reihe. Bei Assassin’s Creed - Unity verlor er allerdings das Interesse. Warum sollte er denn auch mit anderen zusammen spielen und dann auch noch eine Story dabei verfolgen? In seinen Augen ist das völlig sinnlos!

Das sind die neun Typen von „Assassin’s Creed“-Spielern. Mit welchem davon identifiziert ihr euch am meisten? Oder haben wir einen Typen komplett vergessen? Verratet es uns in den Kommentaren!

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Tags: Singleplayer   Multiplayer   Fun  

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