Schock: Barack Obama interessiert sich nicht für Pokémon

von René Wiesenthal (18. Oktober 2018)

Ein Schock für alle Fans von Barack Obama und Pokémon: Dem amerikanischen Ex-Präsidenten sind eure liebsten Taschenmonster herzlich egal. Das Internet bricht nach dieser Bekanntgabe kollektiv in Tränen aus.

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Videospiele und Politik sind untrennbar. Auf welchen Wegen sie manchmal zusammenfinden, kann aber höchst ungewöhnlich sein. So geschehen in einem aktuellen Video auf dem YouTube-Kanal ATTN:, in dem der ehemalige Präsident der USA, Barack Obama, Zuschauer zum Wählen aufruft.

(Quelle: YouTube, ATTN:)

Er macht das, indem er geläufige Ausreden zum Nichtwählen aufgreift und sie zu entkräften versucht. Dabei bedient er sich bei Ausrede Nummer 1, "Mir ist Politik egal.", einem Vergleich, der für viele wohl ein Schlag in die Magengrube ist:

"Look, I don’t care about Pokémon. But that doesn’t mean it won’t keep on coming back."

Hört mal, mir ist Pokémon auch egal. Das heißt aber nicht, dass es nicht immer wieder zurückkommen wird.

Der Vergleich, so lässt es sich interpretieren, soll ausdrücken, dass es Phänomene gibt, denen man sich nicht entziehen kann – egal, wie sehr man sie mag oder nicht mag. Zu den unliebsamen gehört für einige Menschen Politik, für den Ex-Präsidenten offensichtlich Pokémon.

Barack Obama ist im Laufe seiner Präsidentschaft zu einer regelrechten Pop-Ikone herangewachsen und ist vor allem für Liberale wohl einer der beliebtesten Präsidenten in der Geschichte der USA. Naheliegend, dass sich viele Gamer da draußen insgeheim gewünscht haben, dass er in seiner Freizeit auf Taschenmonsterjagd geht. Dass dem nicht so ist, versetzt vielen Pokémon-Fans nun einen heftigen Schlag, wie Reaktionen auf Twitter zeigen:

Das ist wohl der übelste Herzschmerz, den ich jemals hatte. Danke, Obama.

Wie konntest du mir das antun, Obama? Mich würde das Wählen viel mehr reizen, wenn du ebenfalls ein Pokémon-Trainer wärst.

Wiederum andere Twitter-Nutzer scheinen sich daran zu stören, dass genau dieser Aspekt des Videos so viel Aufmerksamkeit bekommt. Sie versuchen, sich nicht zu sehr an Obamas Scherz aufzuhalten und bekräftigen den Appell, der dahintersteckt:

Bitte vergesst, dass Obama Pokémon egal ist und WÄHLT, WÄHLT, WÄHLT!

Wobei es vielleicht gar nicht so schlimm ist, dass der Witz viral geht. Denn mit der Erwähnung eines populären Mediums hat Obama sicher nichts anderes versucht, als Aufmerksamkeit zu generieren und junge Leute zu erreichen. Und das hat er damit geschafft.

Wir hoffen, dass ihr jetzt nicht zu bestürzt seid und euer Weltbild nicht ins Wanken gerät. Schreibt uns doch in die Kommentare, wie ihr damit klarkommt, dass Obama euer Hobby nicht teilt. Wir freuen uns, eure Reaktionen zu sehen!

Tags: Fun   Politik   POKEMON GO  

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