Pokémon Let's Go: 7 Dinge, die ihr vor dem Kauf wissen solltet

(Special)

von Micky Auer (16. November 2018)

Es ist soweit! Pokémon Let's Go Pikachu und Evoli ist endlich da! All den Fans da draußen können wir ohnehin nichts Neues darüber erzählen, allen anderen wollen wir aber einen kleinen Leitfaden mitgeben. Falls ihr noch kein Pokémon-Abenteuer erlebt hat, wisst ihr gleich viel besser, worauf ihr euch einlasst.

Was genau ist das eigentlich für ein Spiel?

Pokémon Let's Go, Pikachu und Evoli sind klassische, rundenbasierte Rollenspiele. Die Vorlage ist Pokémon - Gelbe Edition, das im Jahr 2000 für den Game Boy erschienen ist. Es handelt sich also um eine Neuauflage, die sich weitestgehend am Original orientiert.

Das Ziel lautet: Fangt und trainiert in der großen Spielwelt Pokémon, entwickelt sie zu stärkeren Formen weiter und tretet gegen andere Trainer und ihre Pokémon im freundlichen Wettstreit an. Zu finden gibt es 151 Pokémon, inklusive aller Alola-Versionen.

Wie lange brauche ich, um der Allerbeste zu sein?

Die Spielzeit beträgt für einen normalen Durchlauf etwa 20 Stunden. Vorausgesetzt, ihr folgt strikt der Haupthandlung, macht keine Umwege und erforscht nicht die Spielwelt.

All das solltet ihr aber tun! Denn es gibt viel zu entdecken. Die Spielzeit lässt sich tatsächlich auf mehrere 100 Stunden erhöhen, wenn ihr wirklich alle Pokémon fangen und auch so gut wie möglich trainieren wollt.

Es gibt zwei Versionen. Welche ist die richtige für mich?

Tatsächlich ist es inhaltlich egal, ob ihr euch für Let's Go, Pikachu oder Let's Go, Evoli entscheidet. Das namensgebende Pokémon wird euch aber sichtbar auf eurer Reise begleiten. Ansonsten ist der Ansatz, dass ihr zwei unterschiedliche Editionen zum Fangen aller Pokémon braucht, hinfällig. Denn das Spiel ist mit Pokémon Go kompatible. Ihr könnt die Software verbinden und Pokémon zwischen der App und dem Spiel tauschen.

Werden die 2D-Labyrinthe des Originals nun offener?

Nein, ihr bereist genau die gleichen Abschnitte. Die Geographie hat sich nicht verändert. Das heißt auch, dass ihr nicht durch eine Open World laufen könnt. Zwar wird die Grafik nun mithilfe von 3D-Objekten dargestellt, dennoch bleibt die Ansicht von schräg oben mit starrer Kameraposition erhalten.

In Zwischensequenzen und Konversationen kann die Kamera aber auch fixe andere Positionen einnehmen, um das Geschehen etwas abwechslungsreicher zu gestalten.

Kann ich das Spiel gemeinsam mit Freunden spielen?

Das ist neu: Es gibt tatsächlich einen limitierten Koop-Modus. Der ermöglicht es einem zweiten Spieler, direkt ins Spiel mit einzusteigen. Allerdings krankt dieser Modus an einigen Stellen und trübt den gemeinsamen Spaß durch diverse Design-Schwächen.

Spaßiger ist da der Online-Modus. Der erlaubt es euch, gegen eure Freunde zu kämpfen oder mit ihnen Pokémon zu tauschen. Voraussetzung ist allerdings eine "Switch Online"-Mitgliedschaft.

Gibt es wirklich keine Kämpfe mehr gegen Pokémon?

Ja und Nein. Früher seid ihr alle paar Schritte in Zufallskämpfe gestolpert und musstet gegen wilde Pokémon kämpfen. Die sind jetzt auf der Karte sichtbar. Kommt es zum Kontakt, könnt ihr sie fangen, und zwar gänzlich ohne Kampf. Wie in Pokémon Go müsst ihr einen Pokéball werfen, treffen und hoffen, dass ihr ein Pokémon damit fangen könnt.

Trotzdem gibt es noch zahlreiche Kämpfe! Ihr messt euch mit anderen Trainern und - wie im Original - legt sich das berühmt-berüchtigte Team Rocket mit euch an. Sollen sie nur kommen!

Brauche ich Zusatzhardware für das Spiel?

Ihr braucht nur eure Standard-Switch ohne irgendwelche speziellen Controller oder sonstige Hardware-Zusätze. Der Pro-Controller wird zum Beispiel erst gar nicht unterstützt.

Zum Fangen der Pokémon werden die Bewegungssensoren der Switch genutzt. Sprich: Ihr führt eine Bewegung aus, als würdet ihr einen Pokéball werfen. Alternativ könnt ihr im Handheld-Modus wie in Pokémon Go auch Touch-Steuerung nutzen.

Es gibt spezielle Hardware für das Spiel, nämlich den Pokéball Plus. Dabei handelt es sich um einen Controller in Pokéball-Form. Aber ganz ehrlich: Die Handhabung ist etwas umständlich und mitunter auch ungenau. Bleibt besswer bei der traditionellen Steuerung.

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