Resident Evil 2:Diese Überraschungen stecken in der Demo (Special)

von René Wiesenthal (11. Januar 2019)

Wir haben die 1-Shot-Demo für Resident Evil 2 - Remake durchgespielt und zeigen euch wie unser Durchlauf geglückt ist. Außerdem bekommt ihr ein paar ordentliche Überraschungen zu sehen - die größten davon hat sich Capcom für das Ende der Demo aufgehoben.

Seit heute können sich Besitzer einer PlayStation 4, Xbox One oder eines PCs erstmals selbst an den Horror von Resident Evil 2 - Remake wagen. Die kostenlose 1-Shot-Demo steht euch bis zum 31. Januar zum Download zur Verfügung. Und ihr Name kommt nicht von ungefähr: Sobald ihr die Demo startet, habt ihr nur einen Versuch, um sie zu meistern. Dafür bekommt ihr eine halbe Stunde Zeit, danach war’s das. Wie uns das gelungen ist? Seht selbst:

Wie ihr seht, haben wir insgesamt etwas mehr als 20 Minuten für den Durchlauf gebraucht. Durch mehrere bereits besuchte Anspieltermine waren uns die Steuerung, das Management im Inventar und die Navigation mit der Karte sowie andere Mechanismen bereits bekannt. Außerdem wussten wir, dass es oftmals sinnvoll ist, dem Feind aus dem Weg zu gehen, oder ihn mit gezielten Schüssen auf die Beine unschädlich zu machen. Das – und ein generell recht hohes Tempo bei der Fortbewegung – haben ein rechtzeitiges Beenden der Demo ermöglicht.

Druck im Rücken und auf den Magen

Euch sollte also bewusst sein, dass ihr euch ordentlich beeilen müsst, wenn ihr es innerhalb der 30 Minuten bis zum Ende der Demo schaffen wollt. Oder aber, ihr habt gar nicht diesen Ansporn und schaut euch lieber in Ruhe in den gruseligen Räumlichkeiten der Polizeistation um, die ihr mit Leon besucht. Was euch dabei erwartet: Ein paar fiese Schreckmomente, eine nervenaufreibende Sound-Kulisse (spielt unbedingt mit aufgesetzten Kopfhörern!) und eine Menge expliziter Gewalt. Es war schon bekannt, dass es hart zugeht im Remake des Kultspiels, die Demo bündelt aber einige grausige Momente in so kurzer Zeit, dass wir euch davor warnen, bei empfindlichem Magen lieber aufs Spielen zu verzichten.

Nicht nur die Kreaturen im Spiel sind eklig. Die Gewalt ist äußerst explizit.Nicht nur die Kreaturen im Spiel sind eklig. Die Gewalt ist äußerst explizit.

Ganz neu für uns in der Demo: Erstmals haben wir das Spiel mit deutscher Sprachausgabe erlebt. Leons Stimme wirkt hier - im Vergleich zum englischen Sprecher, den wir bisher zu hören bekamen - deutlich tiefer, in aufregenden Momenten aber leider auch nicht angemessen aufgewühlt. Es steht euch natürlich frei, für welche Sprachausgabe ihr euch entscheidet (auch eine japanische, spanische und italienische stehen zur Auswahl), wir empfehlen aber ganz klar die englische vor der deutschen.

Insgesamt zeigt die Demo während des Spielens wenig Neues, vermittelt euch aber einen guten – wenn auch kurzen – Eindruck vom Spielgefühl des Remakes. Vor allem von der Panik, die eintritt, wenn ihr in der Dunkelheit vor keifenden Untoten flüchtet. Das Fortschreiten ist linear, und auch wenn die Station auf der Karte weitläufig erscheint, geleitet euch das Spiel recht flüssig durch kleine Hinweise zum Ende.

Die Rätsel, die ihr dabei lösen müsst, werden euch wohl kein Kopfzerbrechen bereiten, aber verlangen gedankliche Transfers und Kombinationsgabe, so dass ihr auch hier einen guten Eindruck bekommt. Eigentlich ist es auch in Ordnung, dass ihr bei diesem Aspekt vor keine zu großen Hürden gestellt werdet, denn die Demo ist – wie wohl auch das fertige Spiel – auch so schon schwer genug.

Sie bis zum Ende zu spielen, lohnt sich allerdings, denn die größte Überraschung wartet dort. Ihr bekommt einen Ausblick darauf, was sonst noch im finalen Spiel steckt, das am 25. Januar erscheinen soll, also auch neue Spielszenen und etwas, das Fan-Herzen höher schlagen lassen wird. Wir wollen euch nicht zu viel vorweg beschreiben und zeigen euch den Teaser einfach in voller Länge. Seid jedoch gewarnt, dass hier ein paar Spoiler zu Szenen und Figuren aus dem Spiel auftauchen:

Alles in allem ist die Demo in ihrer Ausführung also eine coole, frische Idee und gibt euch einen zwar leider recht kurzen, aber durchaus deutlichen Einblick in das, was ihr vom Spiel erwarten könnt.

Wenn ihr die Demo gespielt habt, schreibt uns bitte gern eure Eindrücke in die Kommentare: Wie hat sie euch gefallen? Wie lange habt ihr gebraucht, um sie zu Ende zu spielen? Ist euch etwas Besonderes aufgefallen? Wir freuen uns auf eure Rückmeldungen!

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