Genre-Öffner: Die besten Spiele für Shooter-Neulinge

(Special)

von René Wiesenthal (14. Januar 2019)

Ihr seid neugierig darauf, mal einen "First Person"-Shooter zu spielen, traut euch aber nicht so recht ran? Wir geben euch ein paar Tipps, mit welchen Spielen euch der Einstieg leicht fällt.

Möglicherweise gibt es Shooter-Games, die euch interessieren, aber durch ihre Kernmechanik abschrecken. Vielleicht deswegen, weil ihr Angst davor habt, nicht gut genug zu sein und dann frustriert zu werden. Oder ihr habt negative Vorurteile, die sich verhärtet haben und euch vom Kauf abhalten.

Wir wollen euch hier Spiele vorstellen, die euch einen einfachen Einstieg in das Genre gewähren. In denen ihr euch mit Shooter-Mechaniken vertraut machen und vielleicht eure Vorurteile überwinden könnt. Im besten Fall öffnen sie für euch ein Genre, das noch viele spannende und spaßige Spielstunden bietet.

Diese Empfehlungen sind natürlich nicht zu 100 Prozent allgemeingültig, der Einstieg in ein Genre ist immer auch von persönlichen Vorerfahrungen und Geschmäckern abhängig. Die folgenden Spiele bieten aber anhand ganz spezifischer Kriterien Anreize für Neulinge.

Eine ganz grundlegende Empfehlung: Spielt die genannten Vertreter – sofern möglich – erst einmal auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad!

Simpel, eingängig, linear: Doom

Doom ist zwar kein Spiel, mit dem Vorurteile der Gewaltverherrlichung ausgeräumt werden können, aber eines, das rein spielerisch in Kürze alles vermittelt, was einen Shooter ausmacht. Das hat den Grund, dass das Spiel ein Reboot des Shooters ist, der das Genre überhaupt erst richtig ins Rollen gebracht hat.

So kurz angebunden wie der Doom Guy (euer Protagonist) ist, so flott bringt das Spiel auf den Punkt, wie es funktioniert: Ihr kriegt zu Beginn eine Waffe in die Hand, fiese Untote wackeln auf euch zu, ihr schießt. Alles was ihr obendrauf noch können und wissen müsst, erschließt sich automatisch so wie ihr im Spiel voranschreitet. Durch das schrittweise hinzufügen neuer Gegnerklassen habt ihr einen stetig im richtigen Maß ansteigenden Schwierigkeitsgrad. Durch faire Rücksetzpunkte kommt auch dann kein Frust auf, wenn einmal ein schwererer Kampf ansteht. In Sachen Gameplay ist es so klassisch wie kein anderer aktuellerer AAA-Shooter.

Klassisch, blutig, gut: Doom von 2016 kommt ohne Schnickschnack aus.Klassisch, blutig, gut: Doom von 2016 kommt ohne Schnickschnack aus.

Doom ist perfekt, um das Koordinieren der elementaren Eingaben wie das Zielen in der Bewegung zu üben und damit ein erstes, gutes Gefühl für "First Person"-Shooter zu bekommen. Außerdem ist es - wie gesagt - reduziert aufs Nötigste, also frei von spielerischem und erzählerischen Schnickschnack, so dass es euch schnurstracks von einer Action-Sequenz zur nächsten führt.

Leichtfüßig, nachsichtig, humorvoll: Borderlands 2

Borderlands 2 ist ebenso eingängig wie Doom, wird aber mit fortscheitender Spieldauer durch die spielerische Freiheit, Weitläufigkeit und vereinzelte Rollenspielelemente etwas komplexer. Nichtsdestotrotz geht es hier genauso unkompliziert los wie in id Softwares Action-Hit.

Was Borderlands 2 besonders macht und für viele Fans eine der liebsten Eigenschaften ist: Sein Humor. Der ist oftmals schwarz, denn auch in Borderlands 2 geht es blutig zu. Im Gegensatz zu Doom ist Borderlands 2 aber in der Tonalität viel leichtfüßiger und in der grafischen Darstellung farbenfroher.

Borderlands 2 ist zwar blutig, nimmt sich aber nicht sehr ernst.Borderlands 2 ist zwar blutig, nimmt sich aber nicht sehr ernst.

Immer wieder trefft ihr auf Gegner, die euch nicht aus der Ferne aufs Korn nehmen können. Auf diese Weise – und weil das Spiel generell nicht sonderlich schwer ist – erprobt ihr eure Zielfähigkeiten. Spezialfähigkeiten lockern das Geschehen auf, helfen euch außerdem in kritischen Situationen aus und zeigen, wie gelungen sich "First Person"-Shooter mit anderen Genres kombinieren lassen. Wenn ihr im Kampf doch mal scheitert, setzt man euch einfach an den letzten Checkpoint zurück und knöpft euch ein bisschen Geld ab.

Das Beste: Borderlands 2 könnt ihr zusammen mit einem Freund im Splitscreen spielen, der vielleicht schon etwas mehr Erfahrung hat und euch somit an die Hand nehmen und Details erklären kann. Außerdem geht es mit seinem Steuerungsschema noch ein paar Schritte weiter als Doom und entspricht darin so ziemlich den üblichen Shooter-Konventionen, die ihr somit verinnerlichen könnt.

Weiter mit: Destiny, BioShock, allgemeine Tipps

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