Pokémon: Ungenutzte und teils skurrile Designs aufgetaucht

von Micky Auer (Mittwoch, 20.02.2019 - 12:18 Uhr)

Dank der aufmerksamen und neugierigen Fan-Community Helix Chamber sind vor kurzem (mal wieder) mehrere Designs aufgetaucht, die Pokémon zeigen, die es nicht in die Spiele geschafft haben oder deren ursprüngliche Gestaltung signifikant anders aussieht als die Version, die ihr kennt. Prototypen, sozusagen. Einige der Designs zeigen schon klar, was mal aus ihnen werden würde, andere wiederum sind - sagen wir mal: überraschend. Eines scheint sogar eine lang gehegte Fan-Theory zu unterstützen.

Ein tanzendes Evoli erobert die Herzen der Fans im Sturm:

Wie die Kollegen von Polygon berichten, lieferte laut Helix Chamber eine anonyme Quelle die entsprechenden Bilder. Besagte Quelle behauptet auch, eine voll spielbare Beta-Version von Pokémon Red und Green zu besitzen, die sie aber nicht weitergeben möchte. Dafür gab es aber jede Menge Material für die Fan-Gruppe. Mit der Hilfe von ROM-Hackern rekonstruierte Helix Chamber die alten Sprites noch detaillierter, darin enthalten sind Pokémon, Trainer und selbst die Originalkarte der Kanto-Region.

Hier einige der teils skurrilen Beispiele aus den Entdeckungen von Helix Chamber. Die Namen sind natürlich nicht offiziell, sondern von der Fan-Gruppe frei erfunden:

Ohmega: Erinnert an einen klassischen Kaiju im Mech-Design (ähnlich wie Mechagodzilla). Sieht in seinen Grundzügen schon ein wenig wie Kangama aus.

Bloonder: Ein Ballon mit Bewusstsein. Ja, das hätte ein Pokémon werden sollen. Es dürfte dem Erfolg der Marke sehr zuträglich gewesen sein, diese Idee nicht ins fertige Spiel zu übernehmen.

Weirduck: Enton entwickelt sich zu Entoron. Es hätte aber auch diese Zwischenstufe geben können, die sich aber - abgesehen vom etwas größeren Kopf - nicht allzu sehr von Enton unterscheidet.

Es gibt noch zahlreiche weitere Entwürfe, die niemals umgesetzt wurden. Einem davon sei aber noch etwas mehr Aufmerksamkeit gewidmet: einem niemals veröffentlichten Pokémon, dem Helix Chamber den Namen "Guardia" verliehen hat. Links unten im Bild ist es zu sehen. Warum wir rechts daneben Tragosso abgebildet haben, sollt ihr gleich erfahren.

Links: "Guardia", Rechts: TragossoLinks: "Guardia", Rechts: Tragosso

Schon lange vermuten viele Fans, dass das stets traurige und einsame Tragosso, das sich zu Knogga entwickelt, tatsächlich ein bereits größer gewachsenes Kangama-Baby sein könnte. Makabererweise soll es den Schädel seiner verstorbenen Mutter tragen, um seine Tränen zu verstecken.

Für diese Theorie gab es innerhalb der Spiele niemals einen Beweis. Der abgelehnte Guardia-Entwurf legt aber nahe, dass die Fans, die diese Theorie vertreten, vielleicht doch Recht gehabt haben könnten. Vielleicht war dies einst so geplant, vielleicht ist es auch nur ein Zufall. Letzten Endes liegt natürlich auch nahe, das erst aus dem Prototyp heraus die Ideen für verschiedene Pokémon entstanden sind.

Was meint ihr? Ist da ein Fund ans Tageslicht getreten, der eine der langlebigsten Theorien von Pokémon-Fans beweist? Eure Meinung würde uns brennend interessieren! Hinterlasst uns gerne dahingehend einen Kommentar!

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