Dominik Schott

Dominik Schott

Alles begann im Dreck. Irgendwann Anfang der 2010-er Jahre stand ich als Archäologie-Student unter der mittelitalienischen Sonne, pinselte tausende Jahre alte Erde von einem Stück Keramik und fragte mich, ob ich hier wirklich meine Bestimmung gefunden hatte. Spaß machte mir mein Studium der Klassischen Archäologie und Kulturwissenschaften zwar sehr – aber irgendetwas fehlte.

Fast eine Dekade später habe ich das gefunden, was ich als naiver, sonnenbrandgeplagter Student so sehr vermisst habe: zu schreiben, über spannende Online-Communities, über Alltagsgeschichten, über Popkultur, über Videospiele. Das mache ich nun schon seit rund fünf Jahren, erst als Redakteur bei gamona und GamePro, dann zuletzt zwei Jahre lang selbstständig und auf eigene Faust. Nach hunderten kleinen und großen Artikeln über faszinierende Online-Communities, Geschichtsbilder in digitalen Spielen und alles andere, was nicht in klassische Formate des Spielejournalismus passt, bin ich nun wieder an einen fest montierten Schreibtisch zurückgekehrt – zumindest für ein paar Tage in der Woche. Und wenn ich nicht hier sitze, dann podcaste ich über Horrorspiele, unterrichte an der Games Academy Berlin kreatives Schreiben oder lasse mich von meinen beiden Katern unter einem warmen Fellberg begraben. Es gibt Schlimmeres.