Martin Seng

Martin Seng

„Da sehe ich keinen Mehrwert drin“.

Das war der Kommentar von einem meiner alten Oberstufenlehrer. Damals saß klein Martin im Englisch-Leistungskurs und fragte, ob man nicht einmal eine Stunde über Videospiele machen könnte. Die Antwort von meinem Lehrer hat mir damals nicht gefallen, was sich bis heute nicht
geändert hat. Seitdem versuche ich in meinen Artikeln und Kolumnen zu beweisen, dass das Medium der Videospiele eine genauso ernstzunehmende Kunstform darstellt wie die Malerei oder der Film.

Dabei habe ich zwischen Akzeptanz und Unverständnis schon alle Rückmeldungen bekommen, wenn ich darüber geschrieben habe, wie großartig doch Shadow of the Colossus, NieR: Automata und The Elder Scrolls 4: Oblivion sind. Würde man mich nach meinem definitiven Lieblingsspiel fragen, würde ich wahrscheinlich lange überlegen und mich für Metal Gear Solid 3 – Snake Eater entscheiden. Die Wahl der (für mich) größten Reihe, des beeindruckendsten Videospielepos, fällt mir hingegen deutlich einfacher: Bioshock. Das ganze Universum, alle drei Spiele inklusive DLCs. Punkt. Aus. Ende.

Neben Videospielen gilt meine Liebe dem Medium Film, besonders dem frühen deutschen Film der Weimarer Republik. Für manche ein Thema mit uninteressierten Stummfilmen, für mich ein regelrechter Schatz der Filmgeschichte. Die Begeisterung für den Film hört jedoch nicht beim bloßen Schauen auf. Seit 2016 arbeite ich als freiberuflicher Film-Editor für die Seite sengediting.com, unter anderem für eSport-Mannschaften und Filmlabels.

Als Journalist treibe ich mich hingegen regelmäßig bei mehreren Fachmagazinen und Zeitungen herum, darunter Quotenmeter.de, das DEADLINE Filmmagazin, die M! Games, spieletipps.de und das BOXSPORT Magazin.