Videospiele in Film und Fernsehen: Oftmals völlig ahnungslos

BIIIEEEP! ZONG! RATTER! QUIETSCH!

Wem ist das noch nicht aufgefallen? Sobald in einem Film oder einer Fernsehserie ein Computer zum Einsatz kommt, fängt die Maschine an, alle möglichen Geräusche von sich zu geben, um dem Betrachter zu verdeutlichen: Da passiert gerade was. Sollte der Blick auf den Bildschirm freigegeben sein, sind auch oft Eingabemasken dargestellt, die nicht realitätsferner sein könnten. Frage: Halten Regisseure und Ausstatter ihr Publikum wirklich für so blöd, dass sie glauben, ein alltägliches Gerät wie ein PC könnte nicht erkannt werden, wenn es nicht mit monochromer Grafik und 8Bit-Geräuschen hantiert? Oder umgekehrt: Halten sie ihr Publikum für so blöd, dass sie glauben, es würde nicht erkennen, dass hier Schwachsinn dargestellt wird?

Beim Thema Videospiele geht das gerne nochmal an einen Schritt weiter: Hier wurde in der Vergangenheit viel Schindluder mit dem Medium getrieben und auch regelrecht respektlos damit umgegangen. So entsteht oft der Eindruck, der entsprechende Filmemacher hat schlicht und ergreifend keine Ahnung von dem Stoff, den er gerade versucht zu verarbeiten.

Dann gibt es aber auch richtig coole Darstellungen, andere sind einfach nur witzige Seitenhiebe oder gar Hommagen an die großen Namen der Videospielgeschichte. Wir haben uns ein paar der Guten und der Bösen rausgesucht und präsentieren sie euch nachfolgend. Viel Spaß beim Staunen und Ärgern!

(Bild aus dem Film Wargames von 1983)

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