Eine Frage aus Neugier (Tales of Xillia 2)

Ich hab heute das fünfzehnte Kapitel gespielt. Bei dem treffen mit Julius muss man sich ja eintscheiden ob man ihn tötet, oder ob man sich weigert. Ich habe mal ausprobiert was passiert, wenn man sich wiegert und musste hinterher mit entsetzen feststellen, das man von mir verlangte gegen das ganze Team zu kämpfen. Ich habe es versucht, zwei mal, hab allerdings bei beiden versuchen nach wenigen Sekunden neu laden müssen. Dann habe ich aufgegeben und direkt mit Julius gekämpft.
Ich frage mich allerdings was passiert wäre, wenn ich gegen mein Team gewonnen hätte.
Häng noch in den Characktergeschichten fest, bin also noch nicht in Canaan. Könnte mir jemand möglichst ohne Spoiler erklären, was mich erwartet hätte?
Danke schon mal im vorraus.

Frage gestellt am 01. September 2014 um 22:48 von Schatten95

8 Antworten

Ohne Spoiler? Das Spiel ist zu Ende. Aus Liebe zu seinem Bruder hat Ludger seine Freunde geschlachtet. (Ludger hat in der Anime-Szene, die auf das Ende des Kampfes folgt, sogar Blut im Gesicht, wenn auch nicht viel). Julius ist vollkommen perplex, dass du die Welt für ihn aufgegeben hast, ist aber auch irgendwie froh darum, dass sie wohl nun die letzte Zeit miteinander verbringen werden, er stirbt ja wohl an dem Zeitfaktor-Effekt.
Als jemand der Happy-Ending sowieso nicht ab kann, fand ich dieses Ende eigentlich sehr schön :'). Aber das "beste" Ende fand ich auch nicht schlecht. Xillia 2 ist sowieso, wie überall beschrieben, nicht so Friede-Freude-Eierkuchen, wie sonstige JRPGs.

Antwort #1, 02. September 2014 um 00:08 von gelöschter User

Gut das ich es nicht weiter versucht habe, ich liebe Happy ends nämlich. Und wahrscheinlich hät ich ein stück geheult. Hab die Characktere dafür zusehr ins Herz geschlossen.
Ganz schön Krass ist es dennoch. Ich mein, das Spiel ist doch ab Zwölf, und dann kann man so eine Endtscheidung treffen? Ich finds ja toll, das das Spiel mal was düsterer und ernster ist, aber das ende finde ich für die Tales of Serie schon heftig... Wenn Elize wenigstens kein Kind wär...
Aber danke für die Info. Dann weis ich, das ich das bei einem evtl. zweiten durchlauf nicht probieren werde. Ich glaub, ich würds nicht ertragen.

Antwort #2, 02. September 2014 um 00:30 von Schatten95

Du siehst die Charaktere ja gar nicht mehr nach dem Kampf, also Leichen oder sowieso sieht man nicht. Da man sowieso jedes Ende durchspielen kann, ohne neu anfangen zu müssen, habe ich das gerne gemacht. Hatte selbst auch gar keine Probleme den Kampf danach zu gewinnen. Hab da auch schon mehrmals gelesen wie schwer das sei. Ich hab einfach direkt die Heiler gekillt und immer schön ausgewichen. Wenns knapp wurde Chromatus und dann war es eigentlich schon fast vorbei.

Antwort #3, 02. September 2014 um 01:16 von gelöschter User

Dieses Video zu Tales of Xillia 2 schon gesehen?
Mir gehts ja nicht um die Leichen, oder das man das Spiel evtl. danach noch mal neu anfangen muss, sonder eher um den Gedanken, das man praktisch als Ludger seine besten Freunde umbringt. Bei Elli ist es besonders schlimm, da sie noch ein Kind ist und Elle, da er sie dann praktisch einfach so im stich lässt.
Ich weis nicht, ich find das schon etwas zu düster. Wenn sich ein Charakter heldenhaft Opfert(wie z.B bei ToS) ist das ja was anderes, aber selbst dafür verantwortlich sein... Dann hätten sie wenigstens die Altersbegrenzung für das Spiel anheben können. Für Kinder ist das meiner Meinung nach nichts.

Antwort #4, 02. September 2014 um 01:35 von Schatten95

Deutschland halt. Überall sonst ist es, wie du ablesen kannst PEGI 16 ^^. Da ich es so oder so kaufen könnte wäre es mir egal, ich finds auch ehrlich gesagt nicht "zu krass für Kinder". Inwiefern denn auch? Du schlachtest ein paar Pixel, da seh ich das Problem nicht. Die 3 Tropen Blut in seinem Gesicht machens auch nicht. Ich bin relativ gefühlsstumpf, vielleicht liegts daran, oder Leute, wie du, denken sich zu sehr in den Charakter und die Story rein? Keine Ahnung.

Antwort #5, 02. September 2014 um 01:43 von gelöschter User

Kenn die Charaktere jetzt schon seit dem ersten Teil und hab sie lieben gelernt. Als ich mit Video Spielen angefangen hab, konnte ich auch kaum "Menschliche" Gegner bekämpfen. Mitlerweile gehts. Aber es ist schon ein Unterschied wenn man maskierte Soldaten bekämpft, oder auf die Freunde des Charakters los geht. Ich finded einfach, es vermittelt Kindern das falsche. Es ist in Ordnung seinen Bruder zu schützen. Es ist allerdings nicht in Ordnung seine Freunde deswegen leiden zu lassen.
Ich bin jetzt kein Kinder experte, aber ich glaube, je nach dem wie alt die sind, können die das nicht so gut verarbeiten. Ich z.B konnte lange Zeit keine Krimmis sehen, weil mich die Leichen verstörten. Klar ist es ein Unterschied zu einem Video Spiel, aber beides hat mit dem thema tot zu tun. Ich finde einfach bei Kindern sollte man bei diesem Thema behutsamer vorgehen.
Aber gut, jeder hat seine Meinung und da das ende ja optional ist, seh ich das auch nicht so streng.

Antwort #6, 02. September 2014 um 02:46 von Schatten95

Wir reden hier aber von 12 jährigen. Was hast du denn für Vorstellungen von 12 Jährigen? Das ist der Anfang der Pubertät, die meisten holen sich schon täglich einen runter... Geschweige denn, zocken die meisten schon CoD und sonst was... Außerdem sind die meisten Krimis wo man Leichen sieht, etc auch ab 12... Wenn man alles genau analysiert ist eigentlich jedes Ende schlecht. Man rechtfertigt den MORD an seinem Bruder für das große bessere... Das ist doch genau so schlimm. Außerdem ist der Tod allgegenwärtig. Viele Kinder haben ja schon bestimmt in dem Alter (12+) ein Haustier gehabt, das gestorben ist und man sollte denen sowas auch verständlich machen. Das Leben ist eben nicht so, wie's in Kindermärchen gern mal dargestellt wird. Außerdem das mit dem Verarbeiten etc, ist der größte Quatsch, der jemals in die Welt gesetzt wurde. Kinder wissen ganz genau, wo der Unterschied zwischen Realität und Fiktion ist, sowas sagen auch viele Kinderpsychologen, aber wenn man einmal Scheiße in die Welt setzt und einmal um den Globus von per Facebook schickt, ist eh alles verloren... Kinder sind nicht so dumm, wie sich Erwachsene das gern mal vorstellen. Natürlich gibt es dabei auch Grenzen, da Kinder logische Schlüsse ziehen, aus Lügen, die wir ihnen konstant erzählen. "Gibt es den Weihnachtsmann, dann gibt es Feen doch auch." -> Wäre ja auch logisch, wenn es den Weihnachtsmann gäbe, wobei ich auch noch nie ein Kind getroffen habe, das einen solchen Schluss gezogen hat, nicht mal meine Schwester und die kommt erst in die Schule. Aber ich schweife ab. Das wären ja Kleinkinder und die kommen wohl schlecht an Xillia 2 dran.

Antwort #7, 02. September 2014 um 03:03 von gelöschter User

Ich sag ja nicht, das man den ne Rosa Brille aufsetzten soll. Klar soll man Kindern das ganze irgendwie verständlich machen. Ein Haustier ist da eigentlich super für. Sie sehen, selbst wenn ich einen Freund gut behandle und mich immer um ihn kümmer, geht er irgendwann. Niemand lebt ewig.
Ja, Vielleicht seh ich das mit dem ende etwas zu streng, aber mir hätte man das in dem alter nicht vorsetzen brauchen. Ich hab mich damals sehr viel mit Fiktion und den ganzen Kram beschäftig und sah irgendwann die Realität nicht mehr. Hab nur noch in der anderen Welt gelebt. Irgendwann kannte ich den Unterschied zur Realität nicht mehr.
Als Kind und auch heute noch kann ich dinge teilweise sehr schlecht verarbeiten. Vorallem dinge, die mit Horror zut tun haben, werd ich mein leben lang wohl nichgt mehr los.
Man muss das einfach so sehen, das jeder anders ist und anders damit umgehen kann.
Ich finde es auch nicht gut, das Kinder irgendwelche Ballerspiele spielen. Aber ich bin kein experte, kenn mich mit denen nicht besonders gut aus und kann nur aus eigener erfahrung sprechen.
Meiner Meinung nach sollte man unter sechzehn nicht die Wahl zwischen dem Leben des Bruder oder den leben der Freunde treffen müssen. Aber jeder hat ja seine Meinung.
Für mich ist die Diskussion beendet. War sehr interessant deine sichtweise des ganzen zu sehen.

Antwort #8, 02. September 2014 um 11:17 von Schatten95

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