Nur als Download erhältlich
Publisher: 
Frictional
Genre: 
Horror
Letzter Release: 
08.09.2010 PC
Altersfreigabe: 
n/a
Releases: 
08.09.2010 (PC)

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Leser Meinungen

25 Meinungen Insgesamt Durchschnittsbewertung 93

95

cswurmio

05. Mai 2013PC: Für jeden Horror Fan etwas

Von cswurmio (6):

Gleich wenn man Amnesia das erste Mal am Abend mit Headset in einem dunklen Raum spielt kommt eine sehr gute Atmosphäre rüber. Amnesia hat das sehr gut gemacht dieser Mix mit Horror und Rätseln in einem und das man keine Waffen gegen den Gegner hat, so hat man das Gefühl das man ganz alleine dasteht und sich die ganze Zeit verstecken muss.
Da es ja Fans von Horror spielen gibt wo man sich nur versteckt und die ganze Zeit Monster kommen aber auch welche gibt die nur hin und wieder einen kleinen Shocker brauchen und sich mehr auf die Rätsel konzentrieren wollen gibt es sogenannte "Custom Storys".
Diese Geschichten wurden von gewissen Leuten entworfen und unterscheiden sich stark. Die einen lassen die ganze Zeit Monster auftauchen und das Dinge in der Gegend herumgewirbelt werden, die anderen machen sehr schwere Rätsel und lassen Sachen wie "Nackte Leichen fliegen auf dich" weg und haben nur die Atmosphäre und 1-2 Monster.
Amnesia verdient sich den Namen Horror-Spiel wirklich da es einfach eins der besten Spiele ist die ich je gespielt haben. Ist jeden Cent wert.

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98

Drayth

12. März 2013PC: Das Spiel macht wahnsinnig

Von Drayth (5):

Ich habe öfters mal im Internet nach Horrorspielen geguckt weil ich sowas einfach mal zocken wollte und in jedem Ranking das ich sah, war Amnesia so gut wie immer an der Spitze! Das hat natürlich Gründe, denn das Spiel ist verdammt gruselig!

Man spielt David, der aus einer Stadt in England kommt. Mehr erfährt man nicht. Man wacht eines Tages in einer Burg auf und versucht einen Weg herauszufinden. So beginnt das Abenteuer. Schon ganz am Anfang ist die Stimmung komplett düster und unheimlich. Hinzu kommen dann noch die perfekt dazu gewählten Sounds wie zum Beispiel das Pfeifen des Windes oder das Klappern von Türen im Hintergrund. Ab und zu mal stoßen sich die Türen von allein auf oder Wind bläst die Kerzen aus.

Das Spiel macht den Spieler langsam aber sicher immer mehr wahnsinnig. Wenn dann auch das erste Monster kommt hat man letztendlich das Gefühl komplett verloren zu sein, weil man wirklich keine Chance hat sich zu wehren oder ihnen auch nur etwas Schaden anzurichten! Man kann sich höchstens verstecken und hoffen, dass sie einen nicht finden. Genau das hat Amnesia richtig gemacht! Anders als bei anderen Horrorspielen, bei denen man komplett bewaffnet durch die Gegend läuft, gibt Amnesia dem Spieler ein Gefühl der Isolation und Hoffnungslosigkeit.

Man spielt außerdem aus der Egoperspektive und kann mit Mausklicks Gegenstände hochheben. Das Spiel ist vollgepackt mit Rätseln, manche leicht und an manchen könnte man sich die Haare abziehen. Jedoch finde ich es gut, dass es kein Spiel ist bei dem man einfach mal ganz leicht durchrushen kann, sondern man eher gezwungen ist sich in die Atmosphäre zu vertiefen.

Amnesia ist eins der besten Horrorspiele die ich je gespielt habe und kann jedem herzlichst empfehlen es sich zu kaufen!

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81

spyda

08. März 2013PC: Ein Klassiker

Von spyda (25):

Obwohl es Amnesia - The Dark Descent schon einige Jahre gibt, habe ich es erst jetzt gespielt und muss sagen: Hätte ich das doch früher gemacht.

Aufmerksam geworden bin ich letztendlich durch die Monster die es dort im Spiel gibt. Und tatsächlich schaffen diese es, von Gänsehaut bis Panik so ziemlich alle Gefühle in mir auszulösen die ein Horrorspiel zu einem echten Erlebnis machen.

Die Handlung erschließt sich fortlaufend während man vorankommt mittels Notizen und Erinnerungseinblendungen.
In einer unheimlichen (zunächst verlassenen) Burg, wacht unser Charakter auf und findet eine Notiz von sich selbst. Daniel, so ist sein Name, hat all seine Erinnerungen gelöscht und macht seinem "Neuen Ich" klar dass er den üblen Burgherren zur Strecke bringen muss. Erst im Verlauf der Story wird klar, welche Umstände zu dieser Entscheidung geführt haben und welche Grausamkeiten in der Burg vorgefallen sind, an denen auch Daniel nicht unbeteiligt war.

Nach den ersten Räumen und Rätseln kommen oben genannte Monster auf den Plan. Ab hier geht die unheimliche Atmosphäre in eine überaus ansteckende Phase über. Jedoch wird man dem Horror nicht ewig ausgesetzt und es gibt immer wieder Areale in denen man sich etwas erholen und rätseln kann. Genau diese Mischung lässt die Grusel-Passagen nahezu perfekt aussehen. Gerade weil Daniel nicht lange in Dunkelheit verweilen kann, bevor er wahnsinnig wird aber nur die Dunkelheit Schutz vor den Monstern bietet, ist die größte Aufgabe meistens die Aufrechterhaltung des geistigen Zustandes.

Wenn man sich darauf einlässt und die Angst aushält, ist Amnesia - The Dark Descent unumgänglich für den geneigten Rätsler und bietet jede Menge Spielspaß.

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90

Edward-Hoffmann

26. November 2012PC: Ein Abstieg ins Ungewisse

Von Edward-Hoffmann (2):

Die Auswahl an Horrorspielen auf dem Markt ist riesig, von großen Produktionen bis zu nicht so bekannten Titeln. Doch nicht jedes dieser Spiele ist wirklich unheimlich, vielen fehlt es an Atmosphäre, und nur wenige machen einem wirklich Angst. Amnesia ist eines dieser Spiele, es stammt aus der vergleichsweise kleinen Spieleschmiede Frictional Games und ist vermutlich eines der gruseligsten Spiele überhaupt. Gespielt wird aus der Ich-Perspektive, ein uralter Trick, um Spannung zu erzeugen, der aber wunderbar funktioniert.

Wir übernehmen die Rolle des Protagonisten Daniel, der ohne Erinnerung in der Gängen eines alten Schlosses aufwacht. Bald wird uns klar, dass wir nicht allein sind, in den düsteren, verwinkelten Gängen des alten Gemäuers. Das Spiel besticht durch seine düster Atmosphäre, in den dunklen Gängen hat man ein gewisses Gefühl von Klaustrophobie und Einsamkeit, man fühlt sich allein und hilflos, dort unten in der Dunkelheit.

Licht ist ein rares Gut, die wenigen Zunderbüchsen, die man findet, sollte man überlegt einsetzten, das selbe gilt für die Laterne, die man durch Öl am Leben hält. Und auch dieses ist nicht gerade im Übermaß zu finden. Also gilt: das Licht nur benutzen, wenn man es auch wirklich braucht, ansonsten steht man irgendwann plötzlich im Dunkeln. Und das ist nicht gut für unseren Protagonisten, denn wenn er lange im Dunkeln steht, verschlechtert sich sein geistiger Zustand zunehmends, genauso wie beim Anblick von Monstern oder übernatürlichen Dingen.

Im Gegensatz zu anderen Spielen, in denen man plötzlich auftauchende Monster genauso schnell wieder ins Grab schicken kann, hilft in Amnesia nur eins: laufen. Man hat in diesem Spiel keine Waffen, man kann nur hoffen, dass man entkommt.
Gegner kommen im Spiel zwar nicht oft vor, es geht viel mehr darum, was im Kopf des Spielers passiert, was er denkt, was dieses seltsame Geräusch gemacht hat.

Die Story von Amnesia ist zwar nicht grandios, erfüllt aber ihren Zweck gut.

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99

gelöschter User

12. Oktober 2012PC: Der dunkle Abstieg

Von gelöschter User:

Amnesia: The dark Descent. Ein Titel, der auf deutsch so viel heißt wie: Vergessen: Der dunkle Abstieg. So ängstigend der Titel auch ist, so ängstigend ist auch das Spiel.

Nur eine kleine Warnung vorab: Wer nicht in das Spiel eintaucht, sich alles anschaut und auch alles Ausprobiert, der wird niemals die Fülle dieses Spiels erfahren.

Das Prinzip ist Simpel: Das Spiel spielt im 19. Jahrhundert auf dem Ost-Preußischen Schloss Brennenburg. Man spielt Daniel einen aus London stammenden jungen Mann, der auf einer Expedition in Afrika ein seltsames Artefakt fand. Seitdem liegt eine Art Fluch über ihm und seinem Freund Alexander von Brennenburg. Dieser will sich mithilfe von einem Portal in eine andere Welt transportieren. Daniels Ziel ist es ihn aufzuhalten. Er verabreicht sich selbst einen Vergessenheits-Trank, damit er sich nicht mehr an seine Vergangenheit erinnern muss und macht sich auf den Weg nach unten.

Ohne Waffen, mit Nekrophobie, Nyktophobie, einigen Monstern und vielen Effekten ist das Spiel eines der ängstigensten Spiele, die mir persönlich bekannt sind. Auch, wenn man am Anfang noch durch vergleichsweise helle Bereiche läuft, kriegt man bereits Angst vor dunklen Ecken und Räumen. Auch die Tatsache, dass man Halluzinationen bekommt, wenn die geistige Gesundheit fällt. All das machen Amnesia großartig.

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94

Palappermaul

08. Oktober 2012PC: Purer Horror

Von Palappermaul (25):

Amnesia - ein nahezu unbekanntes Horrorspiel, kaum zu finden im Internet, und auf CD so wie so nicht zu kaufen. Doch das soll noch lange kein Urteil über dieses großartig gestaltete Horrorspiel sein - denn was euch in Amnesia, the dark descent erwartet, wird euch nie wieder loslassen.

Story: Einfach, simpel, und trotzdem Blockbuster-spannend. Die Story wird durch nichts weiter, als durch ein paar kleine Notizen erklärt, die ihr euch vor eurer absoluten Amnesie geschrieben habt, und in der dunkelen Burg versteckt habt. Und trotzdem fesselt die Geschichte jeden Spieler, sodass alleine schon die Hoffnung auf eine weitere Notiz genug antrieb ist, um durch dieses Schloss vollgepackt mit Horror und Gefahren zu durchqueren. Hut ab!

Grafik: Trotz der eher kleinen Firma, die Amnesia auf die Welt gebracht hat, ist die Grafik alles andere als enttäuschend. Es ist erstaunlich, wie die Texturen bis hin ins kleinste Detail bearbeitet wurden, sodass alles in der Burg lebensecht aussieht, und trotzdem selbst mit schwachen PCs läuft.

Sound: Wir alle wissen, dass es oftmals nicht das Auge ist, das uns in den wahren Horror versetzt. Die ware Teigmischung eines Horrorspiels sind die Soundeffekte, die euch das Adrenalin ins Blut pumpen - und zum glück wussten das die Schaffer von Amnesia. Überall hört ihr unerkennbare Geräusche, schreie, knarrende Türen, plätscherndes Wasser. Und nicht ein Effekt davon dämpft auchnur in irgendeinerweise das Feeling, in das Amnesia euch versetzt.

Gameplay: Keine Schießereien, keine ewige Munitionssuche, und keine Lichtschimmer am ende eines dunklen Korridors - Amnesia ist ein Horrorspiel, und das soll es auch bleiben. Alles was ihr tuen könnt, um euch dem dunkelen Geist zu widersetzen, der euch durch das ganze Schloss jagt, ist euch zu verstecken, und zwar gut.

Fazit: Wenn ihr auf der Suche seid nach einem Horrorspiel, dann solltet ihr definitiv Amnesia nicht vergessen zu eurem Steam Account hinzuzufügen!

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95

FlyingBlauwal

12. August 2012PC: Grusel deluxe

Von FlyingBlauwal (8):

Amnesia - aus dem Name kann man sich bereits herleiten, um was es in dem Spiel geht, nämlich um das vergessen.
Der Spieler schlüpft in die Rolle von Daniel, mit welchem ihr euch in einem Schloss vorfindet.
Doch die ganze Sache hat einen Haken: Daniel´s Erinnerungen wurden komplett gelöscht und nur Zettel, welche er an sich selbst geschrieben hat, bringen nach und nach die Erinnerungen zurück.
Mehr sei zur Story nicht gesagt, denn ich will an dieser Stelle keinem den Spielspaß verderben.

Amnesia ist kein normales Adventure-Game, nein, in diesem Spiel soll sich der Spieler fürchten - es wird schon zu Beginn empfohlen, das Spiel nur im Dunklen und mit Headset zu spielen.

Die Atmosphäre ist beeindruckend, fast immer hört der Spieler Geräusche, welche er nur schwer einordnen kann, Türen springen von allein auf, und so weiter und so fort, das ergreift nicht nur den Spieler, sondern auch die Spielfigur: Im Dunklen oder in der Nähe böse gesinnter Gestalten, gegen die man sich übrigens nicht wehren kann, verschlechtert sich der geistige Zustand von Daniel.

Das Spiel an sich ist aus vielen Rätseln aufgebaut, welche teilweise ganz schön schwer sein können. Dennoch: Durch logisches Kombinieren bzw. 1 und 1 zusammenrechnen kommt man immer auf das Ergebnis.

Mein Fazit zu Amnesia:
Das Spiel ist ein echtes Horror-Juwel, in kaum einem anderen Spiel fürchtet sich der Spieler so sehr vor Dingen, gegen die er sich nicht einmal wehren kann. Die Atmosphäre trägt einen Großteil dazu bei, die gute Grafik und die gute Spielphysik den Rest.
Alles in allem bekommt der Spieler ein Spiel, welches für manche schlaflose Nächte sorgen wird und den Spieler auf eine neue Dimension der Furcht bringen wird.

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92

Tweek_Tweak

09. August 2012PC: Ein Schocker erster Klasse, an Atmosphäre kaum zu überbieten

Von Tweek_Tweak (37):

Ohne Gedächtnis in einem düsteren Schloss aufwachen, in dem scheinbar unmenschliche Kreaturen leben, die allem was sich bewegt an den Kragen gehen - was für viele wie ein bizarrer Alptraum klingt ist in diesem Spiel finstere Realität.
Während man so durchs düstere Schloss streift, findet man nach und nach Notizen, die Erinnerungsbruchstücke zurückbringen, bis sie sich schließlich zu einem Gesamtbild fügen. Man bekommt es mit unheimlichen Monstern zu tun, gegen die man sich kaum wehren kann, die aber die ständigen unerwünschten Begleiter des angsterfüllten Spielers sind.

Die Grafik des Spiels könnte besser sein, aber die Entwickler haben sehr genau auf die Detailtreue geachtet. Sehr oft gibt es unerklärlichen Nebel und ähnliche Faktoren, die das Schloss optisch noch um einiges aufpolieren.
Der Sound zählt für mich zu den besten, die es jemals in einem vergleichbaren Spiel gab. Niemals aufdringlich, aber doch eindringlich schleicht er sich in das Gehör des Spielers, um ihn zu den unmöglichsten Momenten sehr zu schockieren und während des gesamten Spiels eine sehr düstere Atmosphäre erzeugt.
Man fühlt sich beinahe, als würde man wirklich selbst das Schloss durchstreifen und am eigenen Leib dessen Gefahren zu spüren bekommen.

Trotz all den Gefahren muss man aber ständig die Augen offen halten und zahlreiche Gegenstände finden, um große und kleine Rätsel zu lösen. Ein vergessenes Stück Holz, ein übersehenes Rohr können da durchaus zum tödlichen Verhängnis werden.
Sollte man während des Spiels plötzlich das Bedürfnis haben, sein liebstes Kuscheltier mal wieder aus dem Schrank zu holen oder die dunkle Wohnung nur noch mit einer Taschenlampe zu durchqueren, dann ist das nicht ungewöhnlich.

Fazit: Auch für seelisch gefestigte Gamer ist dieses Spiel eine echte Mutprobe. Man muss immer auf der Hut sein und darf niemals die Deckung verlieren, es fordert die volle Aufmerksamkeit des Spielers. 2000 Zeichen reichen nicht aus - man muss es selbst erlebt haben!

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90

NoobAusLeidenschaft

04. August 2012PC: Der Grußelspaß scheint kein Ende zu finden

Von NoobAusLeidenschaft (2):

Man wacht auf in einem nass, kalten Schloss. Man weiß nicht wo man ist und kann sich nur schwer daran erinnern, wer man eigentlich ist, auf der Suche nach Antworten schlägt man sich durch das Schloss.

Und so beginnt das Spiel. Amnesia ist eines der grußeligsten Spielen auf den Markt. Das Besondere daran ist, das man keine Waffen hat. Man muss also immer aufpassen wenn ein Monster kommt und wenn möglich weglaufen oder sich verstecken. Diese ständige Angst überall könnte ein Monster um die Ecke kommen und ich kann mich nicht wehren, hatte ich in noch keinem Horrorspiel!

Die Story des Spieles ist auch gut überlegt, nach dem man also aufgestanden ist und sich einwenig umgeschaut hat, sieht man immer mal wieder ein paar Notizen. Die hat unser Charakter mit den Namen Daniel selber verfasst da seine Erinnerungen ausgelöscht sind. Umso länger wir spielen umso mehr erinnert sich Daniel.

Durch gruselige Gänge, dunkle Kerker und einen überfluteten Keller dürfen wir unseren CHarakter führen. Dabei wird es im Spiel niemals langweilig. Es ist gefüllt mit Schockmomenten aber auch mit vielen und kniffligen Rätzeln, besser als in den Vorgängern. An diesen kann man dann auch mal eine Weile sitzen.


Ein weiterer Pluspunkt ist, das man eigene Storys erstellen kann, aber auch von anderen Spielen kann. So ist nach ca. 8 Stunden Spielspaß in der Hauptstory das grußeln und rätzeln noch lange nicht vorbei! Im Frictional Forum sind viele Tutorials die einen helfen, selber so eine zu erstellen, aber auch gute Storys von anderen.

Ich finde Amnesia ist eines der beste Horrorspiel und kann es jeden der gerne rätselt und dieses Genre mag ans Herz legen!

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90

Venom30

02. August 2012PC: Das bisher gruseligste Spiel?

Von Venom30 (24):

Amnesia hat die wirkungsvollste Art, den Spielern Angst einzujagen. Und zwar mit dem Spielprinzip und dem überwältigenden Geschehen.

Amnesia ist ein Horrorspiel, welches sich nur mit der Penumbra-Reihe vergleichen lässt. Denn anstatt beruhigt Gänge entlang zu schlendern und dabei mit einer Waffe Monster abzuschießen, hat man in Amnesia keine. Und dies sorgt für die unangenehmsten Angstzustände. Ihr könnt nicht wie bei Doom 3 die Kreaturen zurück in die Hölle schicken - ihr müsst sie umgehen. Und dabei spielt die Steuerung eine große Rolle.

Ihr schleicht durch dunkle Räume, mit der Laterne in der Hand, sehr vorsichtig, um keiner Kreatur in die Arme zu laufen. Ihr hört das leise Atmen des Monstrums und hofft, nicht die Aufmerksamkeit auf euch zu ziehen. Ihr seht eine Tür, welche einen Spalt offen ist und hört das Atmen lauter, doch dessen Ursprung könnt ihr nicht sehen. Ihr beginnt, die Tür langsam anzufassen und sie vorsichtig aufzudrücken. Das Knarren der Tür macht euch nervöser, bis ihr schließlich versehentlich zu einer Kakerlake kommt, diese erbost zischt und ihr vor Schreck auch noch versehentlich in das große, atmende Monster hineinlauft, welches euch dann grunzend begrüßt und euch zu verfolgen beginnt. Nervös rennt ihr in den nächsten Raum, mit Angst, zurückzuschauen, ballert die Tür zu und verbarrikadiert sie mit einem Schrank, in der Hoffnung, dass das Monster an Interesse verliert.

Solche Momente gibt es häufig in Amnesia. Denn nur in diesem Spiel könnt ihr mit eurer Umgebung interagieren und die Geschwindigkeit selbst adjustieren - je nachdem wie schnell ihr eure Maus bewegt.

Starrt ihr die Kreaturen zu lange an, beginnt ihr, verrückt zu werden und weitere Halluzinationen plagen euch.

Das Spiel wird gefüllt mit kreativen Rätseln, die wegen der Steuerung viel einfallsreicher sind, einer wirklich verrückten und kranken Story und einer extrem furchteinflößender Soundkulisse. Wenn ihr Nevern aus Stahl habt, werdet ihr für Amnesia neue brauchen.

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