Downwell

meint:
Hier geht es zwar steil bergab, doch das bedeutet nichts schlechtes. Ein super Spaß für Zwischendurch, aber auch um sich länger damit auseinanderzusetzen.

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Meinungen

70

1 Bewertungen

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Detailbewertung

Grafik: starstarstarstarstar 2.0
Sound: starstarstarstarstar 3.0
Steuerung: starstarstarstarstar 4.0
Atmosphäre: starstarstarstarstar 2.0
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70

ovbismarck

06. Juni 2017PC: Ein Spiel für Zwischendurch, teilweise auch etwas Ernsthafteres

Von (4):

"Downwell" ist spaßig, aber es hat trotz überraschender Tiefe im Gameplay keine vollkommene Berechtigung, ein PC-Spiel zu sein.

Das vermittelt schon das enge Sichtfeld, das von zwei dicken, schwarzen Balken zum linken beziehungsweise rechten Rand des Bildschirms hin abgegrenzt ist. Weiterhin ist die gesamte restliche visuelle Gestaltung von "Downwell" schwach. Wahrlich sollte man nicht zu viel erwarten, wenn die Ausarbeitung der visuellen Teilmengen eines Spiels in Pixelart gehalten ist, jedoch wäre die Grafik von "Downwell" auch vor 20 Jahren veraltet gewesen. Mag sein, dass die Schlichtheit von künstlerischen Gründen herrührt, aber das macht das Endergebnis nicht besser.

Allerdings hat die visuelle Gestaltung des Spiels auch eine erfreuliche Seite, die aber ins Gameplay hineinspielt. Die Entwickler hatten den Einfall, Schwarz und Weiß als Grundfarben des Spiels zu nehmen und die meisten Gegenstände in diesen Farben darzustellen. Dadurch tat sich die Möglichkeit auf, einigen Stellen von Gegnern einen roten Anstrich zu verpassen, der sodann die Gefahr, die von jenen Stellen ausgeht, verriete. Eine klare, einfache Art und Weise, Sachverhalte zu vermitteln.

Im Großen und Ganzen ist das Gameplay die Stärke von "Downwell". Die Steuerung fühlt sich flüssig an, Upgrades und freischaltbare Boni motivieren dazu, neue Spielweisen zu versuchen und der Spielflow ist fabelhaft, auch wenn er stellenweise mit unschönen Begegnungen mit den gefährlichen Stellen der Gegner einhergeht. Gerade der Flow, der so gut funktioniert, macht auf die wesensbedingte Schwäche von "Downwell" aufmerksam: das Fallen im Vertikalen ist eindeutig schwieriger als das Springen im Horizontalen. Im Englischen gibt es hierfür den Begriff 'leap of faith', wohl übersetzbar mit 'Todessprung'. Solche 'Todessprünge' führt man alsgleich mehrmals hintereinander durch, um den Flow aufrecht zu erhalten. Dabei geschieht schnell ein Missgeschick, welches sich dann oftmals ungerechtfertigt anfühlt.

7/10

Grafik:
starstarstarstarstar
Sound:
starstarstarstarstar
Steuerung:
starstarstarstarstar
Atmosphäre:
starstarstarstarstar

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