Das Action-Abenteuer "Enslaved - Odyssey to the West" wird von Ninja Theory den Schöpfern von "Heavenly Sword" entwickelt. Seit 150 Jahren hat sich die Welt bis zur Unerkenntlichkeit verändert. Die Menschheit beginnt auszusterben und bösartige Maschinen übernehmen die Herrschaft. In der Rolle von "Monkey" werdet ihr von der zierlichen "Trip" begleitet. Bei ihrem Versuch zu fliehen übernimmt sie Kontrolle über das Sklaven-Stirnband von Monkey. Somit müssen sie die Reise in den Westen gemeinsam bestreiten. Aus der Dritte-Person-Perspektive kämpft ihr euch durch die Gegnermassen und nutzt eure Umgebung um weite Strecken zurückzulegen.

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Die Neuerzählung einer 400 Jahre alten Erzählung.

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Leser Meinungen

18 Meinungen Insgesamt Durchschnittsbewertung 84

91

Frankies_Testwelt

25. November 2012PS3: Ungleiches Paar

Von Frankies_Testwelt (57):

Im Oktober 2010 erschien, relativ unbehelligt, Enslaved - Odysee to the West. Endzeitstimmung, lange nach dem letzten großen Krieg der Menschen, herrschen Maschinen über die Erde. Nur wenige Siedlungen wehren sich noch Erfolgreich gegen die Sklavenhändler. Ihr Spielt Monkey, einen wandernden Händler und Krieger, der eigentlich nur eines im Sinn hat, sich selbst. Zusammen mit einigen anderen wird Monkey von den Sklavenhändlern gefangen, und ist eigentlich am Ende. Dann jedoch kommt es plötzlich zu einer Explosion, und eine junge Frau flüchtet. Im Durcheinander des abstürzenden Sklaventransporters kann sich Monkey dann auch befreien, hat allerdings ein böses erwachen, denn er erwacht mit einem Sklavenkopfschmuck, der ihn dazu zwingt ab sofort die Befehle der jungen Dame zu befolgen, die sich Trip nennt.

Das Spiel ist ein klassisches Abenteuerspiel im Third Person Stil. Besonders interessant ist natürlich die Mischung aus Monkey dem großen, stämmigen Krieger und Trip, der kleinen zierlichen Trip, die im Gegensatz zu Monkey mit Muskeln nicht wirklich etwas zu tun hat, es aber dafür im Köpfchen hat. Zusammen ergänzt sich Team sehr gut. Spielerisch kann Enslaved mit einem einfachen und eindringlichen Gameplay begeistern, grafisch ist Enslaved ein absoluter Top-Titel, trotz des hohen Alters ist die Endzeitstimmung perfekt eingefangen, und auch größtenteils Realistisch und nicht übertrieben. Den besonderen Reiz des Spieles machen ganz klar die bekannten Gebiete, und Kulissen aus, bei denen man teils erkennt wo man eigentlich ist. Die Menschen in dieser Zeit kennen die alten Gepflogenheiten und Gegenden nicht mehr. Die Story ist mitreißend, und entwickelt sich immer weiter, so weit bis der Spieler vor dem Hauptquartier von Pyramid, dem Sklavenhändler steht.

Ein grafisches Highlight, eine beeindruckende Stimmung, und eine sehr gute Story, kombiniert mit vielen Fragen, mitreißenden Geschichten, und einem mittlerweile unschlagbaren Preis. Enslaved ist ein Geheimtip!

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89

gelöschter User

05. Dezember 2011PS3: Ein Spiel zum Sinnieren!

Von gelöschter User:

Die Zivilisation, wie wir sie kennen, existiert nicht mehr. Lediglich Mechs, futuristische und feindselige Roboter, sind auf der Suche nach letzten Menschen in den verwahrlosten Orten. Städte sind meist vollkommen zerstört und wohin man auch sieht, entdeckt man stählerne Gebilde. All dies wirkt äußerst kalt, wenn da nicht die saftig grüne Flora wäre, die sich über die ganze Spielwelt erstreckt. Gebäude und lahmgelegte Roboter wurden von frischen Pflanzen überwuchert und so vereint Enslaved wunderbar Schöpfung und Zerstörung.

Neben der passablen Grafik ist die Mimik Trips und Monkeys äußerst gut und wirkt sehr authentisch.… Auch die Synchronsprecher gaben sich sehr viel Mühe und sorgen mit ihrer Intonation für das eine oder andere Schmunzeln.

Man hat nicht nur fünf Stunden etwas von dem Spiel und auch der DLC bietet für seinen Preis wirklich angemessenen und andauernden Spielspaß. Die Hintergrundmusik ist angenehm gestaltet, sie wirkte selten zu überspitzt oder zu dramatisch.

Das Gameplay ist flüssig und auch ist das Verteidigen Trips keine unschaffbare Prozedur, da Trip in gewisser Weise auf sich selbst achten kann und Befehle befolgt, die auch aus geraumer Entfernung gegeben werden können. Man muss im Team arbeiten; das Spiel stellt den Spieler nicht gerade vor herausragende Rätsel, ist jedoch ein willkommenes und fesselndes Abenteuer, in das man sich sofort einfühlt.

Enslaved hat seinen völlig eigenen Charme und vermittelt eine wirklich realistische Beziehung zwischen Trip und Monkey. Das für mich Besondere ist, dass es keine körperliche, dafür aber eine umso stärkere geistige Nähe in Enslaved gibt. Wenige trauen sich an die Vermittlung so einer Verbundenheit.

Die ganze Story des Spiels lädt zum Nachdenken über die Zukunft ein und meines Erachtens nach ist Enslaved ein kleines Stück Vision, das fast jeden begeistern kann!

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87

BlackTerror

04. Dezember 2011Xbox 360: Mehr als nur einen Blick wert!

Von BlackTerror :

Etwas unbemerkt vom Großteil der Gamergemeinde erschien eines Tages dieses unscheinbare und dennoch großartige und liebenswerte Stück Spielesoftware. Schade, dass das Spiel nie die Aufmerksamkeit erhielt, die es verdient. Während überproduzierte Titel wie CoD sich praktisch von selbst verkaufen, versickerte Enslaved im roten Umsatzbereich. Unverständlicherweise, was jeder bestätigen kann, der es einmal selbst gespielt halt.

Was dieses Spiel so liebenswert macht, ist vor allem die schön inszenierte Story, die liebenswerten Charaktere, welche sich wirklich beeindruckend weiterentwickeln und sehr glaubhaft wirken, und nicht zuletzt die Entwickler selbst. Sie haben sich getraut, abseits des gewinnorientierten Mainstreammarktes, konsequent ein tolles Spielerlebnis zu kreieren, welches bewusst die Trends missachtet und weder Core noch Casual ist.

Wie viele vielleicht erwarten, ist es, trotz der relativ bunten Umgebung, kein Spiel für Kinder. Das Game wartet mit einer sehr erwachsenen Story auf und punktet vor allem den grandiosen Mimiken der Protagonisten. Besonders in den Gesichtern der Charaktere lässt die Grafik ihre Muskeln spielen. Auch die Umgebung sieht sehr schön und detailliert aus. Leider sind viele Dialoge zu leise geraten, weswegen man die Untertitel einschalten sollte. Das trübt die sehr gute Atmosphäre leider ein wenig.

Spielerisch ist Enslaved sehr abwechslungsreich geraten. Meißtens klettert ihr in der Umgebung rum oder zerlegt mit eurem Stab reihenweise Kampfroboter. Beides sieht wirklich grandios aus und wirkt sehr flüssig. Oftmals dürft auch den MG-Arm eines Mechs (so heißen die Roboter) abreißen und mit der Mini Gun auf die Gegner halten. Oder aber ihr steigt auf eure Cloud, eine Art schwebendes Brett, und heizt durch die Umgebung.

Im Endeffekt kann ich jedem Gamer nur wärmstens ans Herz legen sich dieses Spiel zuzulegen. Anfangs war ich auch recht skeptisch, aber für aktuell 15 Euro ist dises Spiel ein echter Schnäppchen-Geheimtipp. Kaufen!

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RVD1996

01. Dezember 2011PS3: Enslaved, eine Reise durch die Zukunft

Von RVD1996 (8):

Enslaved spielt in einer Zerstörten Zukunft in der Roboter die feinde Nummer 1 sind.

Man spielt Monkey, einen Affenähnlichen Mann der mit einem Mädchen/Frau namens Trip durch diese Zerstörte Zukunft läuft. Seine Aufgabe ist, er muss Trip nach Hause bringen.

Die Geschichte ist Spannend, die Charaktere sind jeder für sich einzigartig. Es steckt viel Witz aber auch viel ernste stellen im Spiel.

Die Level sind alle abwechslungsreich, da jeder Abschnitt etwas anderes zu verbergen hat.

Assassins Creed artige Kletterpassagen, aber auch schnelle Hau drauf Kämpfe warten im Spiel.

Die Grafik überzeugt mit einem vollen Dschungel mit vielen verschiedenen Arten von Gegnern, Bossen oder auch Geschichten.

Die Story ist gut erzählt und leicht zu verstehen.

Die Schwierigkeitsstufen sind Vordern, aber auch nach schnellem verstehen der Steuerung einfach.
Je nachdem wie man mit der Steuerung umgehen kann ändert sich der Schwierigkeitsstyle nochmal.

Meiner Meinung hat das Spiel überzeugt, da eigentlich alles gut zusammenpasst und auch dazu noch schön aussieht.

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87

Bocksman

27. November 2011Xbox 360: Und Gott sprach

Von Bocksman (14):

Da hat Monkey keinen guten Tag erwischt. Sklavenhändler haben ihn gefangen genommen, ihn auf ihr Schiff gebracht und er weiß nicht, was sie mit ihm vorhaben. Doch es gelingt ihm zu fliehen und nebenbei das Schiff zu zerstören. Als er mit festem Boden unter den Füßen wieder erwacht, stellt er fest, dass er ein Stirnband angelegt bekommen hat, dass sein Hirn gut durchbrät, falls er nicht das tut, was von ihm verlangt wird.

Dafür verantwortlich ist Trip, die von ihm will, dass er sie beschützt. Sie würde nämlich gerne zu ihrem Stamm zurückkehren. Keine leichte Aufgabe wenn man bedenkt, dass es so gut wie keine Menschen mehr gibt. Stattdessen laufen jetzt überall kampfwütige Maschinen rum, die Monkey und Trip nicht gerade freundlich gesinnt sind.

Da es Maschinen und keine Atombomben waren, die für den Untergang der Menschheit verantwortlich sind, ist hat die Welt ihre Farbe behalten. Im Gegensatz zu heutigen Kriegsshootern, könnt ihr in Enslaved zur Abwechslung mal einen grünen Baum sehen.

Doch nicht nur die Farbe macht Enslaved besonders. Auch die Mimik der Charaktere ist überragend. So lassen Trip und Monkey mit ihrem Gesichtsausdrücken Til Schweiger weit hinter sich und müssen sich lediglich Rowan Atkinson geschlagen geben. Nicht einmal L. A. Noire hat bessere Gesichtsanimationen.

Doch neben der grandiosen Mimik, der schönen Grafik und dem passablen Soundtrack gibt es auch ein paar Sachen zu bemängeln. Zum einen ist die Steuerung etwas hakelig beim Laufen und auch mit der Kamera gibt es Probleme. Für ein reines Solospiel ist die Spielzeit einfach zu kurz. Da hätten sich die Entwickler etwas mehr Mühe geben können.

Fazit:
Enslaved ist ein kleines Meisterwerk. Obwohl es spielerisch eher mittelmäßig ist und es da bessere Alternativen gibt, faszinieren Monkey und Trip als Charaktere. Die lassen sogar leicht darüber hinweg sehen, dass es vom Gameplay her nix Frisches sondern eher nur Vertrautes gibt. Trotzdem unterhält Enslaved wie Filme oder Bücher es tun.

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99

Emty2

21. November 2011Xbox 360: Genialer Spielspaß

Von Emty2 (4):

Als ich einen Spielbericht im Fernsehen gesehen habe zu diesem Spiel dachte ich naja, mal wieder ein stinklangweiliges Adventure, aber ich habe mich total geirrt, denn dieses Spiel fesselt einen und sorgt für eine Menge Spaß. Die Kletterpartien spielen sich sehr gut und sehen dazu auch noch gut aus.

Die Grafik ist der Hammer und der Levelbau ist weitläufig und sehr faszinierend, der Sound ist auch gut und die Charaktere sind witzig und smart und haben manchmal echt coole Sprüche drauf.

Es sind auch schöne Hack'n'Slay Passagen dabei und es sieht auch echt cool aus wenn da so ein Mech in seine Einzelteile zerlegt wird. Diese großen Mechs sind auch total faszinierend und sehr gut programmiert und man kann sie nur mit Hilfe von Wänden oder anderen Sachen beseitigen.

Ich hoffe sehr stark, dass es eine Fortsetzung gibt, denn ich würd gerne weiter mit Monkey durch die Gegend hüpfen und Trip beschützen.

Das einzige wo ich etwas Punkte abziehen muss ist die Kameraführung in den Kämpfen, sie springt manchmal in eine ungünstige Sichtweise, aber man schafft es sehr schnell sich darauf einzustellen.

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85

watchmen

06. September 2011Xbox 360: Ich kletter auf Bäume

Von watchmen (43):

Kein Einheitsbrei und keine Stangenware wie Call of Duty sondern einfach ein beeindruckendes Spiel mit tollen Charakteren und vor allem spannenden Dialogen, einer atemberaubend schönen Welt mit noch schönerer und abwechselungreicher Levelarchitektur, einer bis in die letzte Minute fesselnden Geschichte.

Als Spieler übernimmt man die Rolle von Monkey, einem Muskelprotz mit Herz, der mehr oder weniger zwangsweise Trip, einer jungen Frau, helfen muss den Fängen einer gnadenlosen Maschinenarmee zu entkommen und ihren Vater zu finden.

Die Grafik ist eigentlich recht gut gelungen. Die Charaktere sind sehr detailliert dargestellt, wodurch besonders Gefühle und Emotionen unheimlich gut herüberkommen. Insgesamt ist die Spielwelt äußerst bunt dargestellt, was aber der eigentlich ernsten Story nicht schadet.
Der einzige Makel den ich hier nennen muss ist leider, das einige Texturen teilweise etwas schwammrig aussehen, was meiner Meinung nach dem Actionspektakel nicht schadet.

Das Gameplay ist sehr abwechslungsreich: Monkey nutzt einen Stab, der sowohl als Nahkampfwaffe dient oder auch als Schußwaffe. Darüber hinaus gibt es ähnlich wie in Uncharted Kletterpassagen, die allerdings weniger schwierig zu meistern sind, da Monkey nicht ins Leere springen bzw. daneben greifen kann. Weiterhin verfügt Monkey noch über eine Wolke, auf der er wie auf einem Surfbrett durch die Landschaft gleiten kann und ein ums andere Mal Verfolgungsjagden bestreiten muss. Diverse Skills lassen sich im Laufe des Spiels auch upgraden.

Der Sound des Spiels ist auch sehr gelungen. Die deutsche Synchronisation ist erträglich, die Musik passt an jeder Stelle zum geschehen und die Soundeffekte während den Kämpfen sind auch gelungen. Leider gibt es hier aber auch einen größeren Kritikpunkt. Während den Zwischensequenzen wird der Ton auf einmal so leise, dass man das Gesprochene fast nicht mehr versteht.

Enslaved überzeugt mit seiner Story, seinen sympathischen Charakteren und der hübschen Optik.

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90

DerKleineGamer

02. September 2011Xbox 360: Ein überraschend guter "Trip" mit Monkey

Von DerKleineGamer (14):

Es gibt viele Titel, die mit viel Tamtam veröffentlicht werden, um die Aufmerksamkeit potentieller Käufer zu wecken. Nicht immer entspricht dann das Endprodukt den Erwartungen. "Enslaved" hingegen wurde ohne großen Hype veröffentlicht (konnte sich deswegen vermutlich auch nicht wie erwartet verkaufen) Und trotzdem (oder gerade deswegen? kann dieses durch und durch sympathische Spiel beinahe zu 100% überzeugen.

POSITIV:
+ beeindruckende Spielatmospähre in einer postapokalyptischen Welt
+ sehr schöne Grafik und Animationen
+ Monkey und Trip kommen vom ersten Moment an sehr sympathisch rüber.
+ zahlreiche lustige und sehr emotionale Momente sind vorhanden
+ abwechslungsreiches Gameplay mit mit einem gelungenen Mix aus "jump and run"-Einlagen, Actionelementen und kleinen Knobelaufgaben
+ extrem hohe Motivation

NEGATIV:
- die Steuerung ist hakelig
- die Kameraführung ist suboptimal


Gratulation:
"Enslaved" ist es gelungen, mich wirklich dauerhaft zu fesseln! Im Gegensatz zu manch anderen Titeln, die zwar extrem umfangreich sind, in der Storyentwicklung jedoch so manchen Hänger aufweisen, ist "Enslaved" durchweg kurzweilig, spannend und sehr emotional. Das Sahnehäunchen auf allen ist die Beziehung zwischen Monkey und Trip: Stehen sie sich anfangs sehr skeptisch gegenüber, so kommen sie sich mit jedem bewältigten Abenteuer ein Stück näher. Die sehr gelungenen Zwischensequenzen treiben diese gefühlvolle, zwischenmenschliche Geschichte gekonnt voran. So ist es vollkommen logisch, dass man als Spieler unbedingt auch erfahren möchte, ob sich die beiden letztlich bekommen.


FAZIT:
Es gibt eine Welt abseits von Rollenspielen und immer gleichen Ego-Shootern. "Enslaved" ist ein Spiel, das einen anderen Weg beschreitet und alleine schon deswegen viele Käufer verdient hätte. Da es aber auch in beinahe jeder anderen Hinsicht zu überzeugen weiß, kann ich nur eine klare Kaufempfehlung aussprechen!

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83

Simmus95

28. Juni 2011PS3: Eine wahre Reise

Von Simmus95 (5):

Zu dem Zeitpunkt, als ich Enslaved gekauft hatte, war meine PS3 vllt. 2-3 Wochen alt. Es war das erste Spiel, das ich mir selbst von meinem (Taschen) Geld gekauft habe. Ich hatte große Erwartungen, wo doch die Kritiker nur Gutes sagten.

Der Anfang des Spiels war auch so: nette Grafik und leichte Passagen. Als ich an dem Punkt angekommen war, den ich noch nicht irgendwo gesehen hatte, verzwiefelte ich. Der Hauptcharakter "Monkey" springt nicht in den Tod, wer aber nicht präzise die Richtung vorgibt, kann ihn auch nicht zum Ziel bringen. Das hat mich 45min gekostet, bis ich das begriff. Das zog sich durch das gesamte Spiel. Steuerung daneben, Story interressant aber kaum vorhanden, und man musste tausende Mechs vernichten.

Erst als ich weiter in der Geschichte war, begann ich den Humor von Enslaved zu verstehen. Wenn ein Dickerchen dich im Rennen besiegt, weil er schummelt, oder, wenn Monkey seine technische Wolke erklärt, kann einem ein Grinsen in Gesicht schleichen. Doch das Gameplay bliebt zurück. Ich wurde wütend, bis ich das Spiel beiseite tat. Die Kämpfe wirkten auf mich unfair und langweilig, Tasten reagierten nicht, die Begleiter sind fast nutzlos. Ungelogen habe ich 6 Monate später Enslaved noch beenden wollen. In der Zeit hatte ich Uncharted 1, AC Brotherhood und Batman durch.

Als ich mich in Enslaved einarbeitete, lernte ich das Kampfsystem nochmal neu. Es ist wirklich gut, die Kämpfe machten Spaß, die Bosse sind super, die Story nahm Fahrt auf. Als ich Enslaved dann durch hatte, verstand ich: So sollte es sein. Enslaved ist ein Spiel, das man durchspielen muss, um es zu verstehen. Es ist besonders auf seine eigene Weise, bringt das aber sehr subtil rüber. Wer also einen Kracher wie "Heavy Rain" erwartet ist hier faslch. Wenn mann die niedrigsten Erwartungen hat, kann dieses Spiel, wie für mich, eine wahre Reise sein.

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88

Black_Phoenix

15. Juni 2011PS3: Tolles Spiel

Von Black_Phoenix (10):

Ich war sehr positiv angetan von Enslaved! Ich habe so meine Vorurteile dem Spiel gegenüber gehabt, aber ich muss sagen: das Spiel hat mich wirklich gefesselt.

Ich habe eigentlich nur 2 kleine Kritikpunkte an Enslaved. Der 1. wäre der Sound. Obwohl ich das Spiel eigentlich sehr gut synchronisiert finde, so sind leider die Dialoge in den Zwischensequenzen sehr leise, was in den Optionen nicht geändert werden kann. Weil aber gerade hier die Story vorangetrieben wird, stört das doch sehr, weil man teilweise wirklich nichts versteht! Punkt 2 ist die Kürze. Da ich gerade sehr viel Zeit hatte, habe ich das Spiel sehr schnell durch gehabt, allerdings auch, weil es mich eigentlich die ganze Zeit an den Controller gefesselt hat und der Schwierigkeitsgrad auch nicht wirklich herausfordernd ist. Ich hätte es doch gerne noch einige Tage länger gespielt. Die Kamera ist manchmal sehr unübersichtlich und verwirrend, damit kommt man jedoch recht schnell zurecht.

Wirklich überzeugend ist das Spiel in Story und Grafik. Nicht nur die Umgebung ist wunderschön und atmosphärisch sehr gut gelungen, nein, auch und besonders die Personen sehen sehr gut aus. Ein echter Leckerbissen für alle Grafikfans sind dabei die Gesichtsanimationen. Nur L. A. Noire setzt da vielleicht noch höhere Maßstäbe.

Ich kann Enslaved allen wirklich empfehlen! Die Story und die Atmosphäre fesseln von der 1. bis zur letzten Minute und die grafische Umsetzung ist an einigen Stellen wirklich atemberaubend. Von mir gibt es eine klare 1 für Enslaved - Odyssey to the West!

Grafik:
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