Spannend inszenierte Endzeit-Stimmung mit einzigartigen Kletterpassagen. Die Ecken und Kanten sind allerdings spitzer als erwünscht.
Publisher: 
Ubisoft
Genre: 
Action Adventure
Letzter Release: 
06.09.2012 PC
Altersfreigabe: 
ab 16 (PC, PS3)
n/a (Xbox 360, Wii)
Releases: 
06.09.2012 (PC)
04.04.2012 (PS3)
07.03.2012 (Xbox 360)
2011 (Wii)
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Leser Meinungen

17 Meinungen Insgesamt Durchschnittsbewertung 85

91

Knochenkiller66

08. März 2013Xbox 360: Verdienter Titel

Von Knochenkiller66 :

I Am Alive ist meiner Meinung nach das beste "Die Welt geht unter, ich muss vorher aber noch Etwas erledigen"-Spiel, welches für xBox 360 erhälltlich ist.

Es geht darum, dass unser Held seine Frau und seine kleine Tochter finden will, statdessen findet er ein Mädchen, welches genauso aussieht und Hilft ihr "Henry" zu finden, mehr will ich jetzt auch nicht verraten.

Das Spiel ist grafisch finde ich sehr gut gemacht und es wurde auch auf Kleinigkeiten geachtet. Die Grafische Pracht kann man leider nicht immer so wirklich gut geniessen, da der Staub, welcher an tieferliegenden Stellen des Spiels in Unmengen vorhanden ist die Sicht, naja sagen wir mal etwas eingeschränkt ist.

Gameplay-technisch könnte man an einigen Stellen noch etwas arbeiten und kleine Fehler beheben, denn z.B. wenn man klettert und aufeinmal runterspringt obwohl die Kondition noch fast voll ist.

Mein Fazit für das Spiel lautet: Auf jeden Fall weiter zu empfehlen!

Grafik:
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Sound:
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Steuerung:
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Atmosphäre:
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87

ThePrototype91

05. März 2013Xbox 360: Endzeitspannung in Kurzformat

Von ThePrototype91 (17):

Ich stelle euch heute meine offene Meinung zum Spiel "I Am Alive" vor. Wie immer bleibe ich an der Oberfläche, um nicht zu viel über das Spiel zu verraten und euch so nicht den Spielspaß zu nehmen. Meine Bewertungen sind ohne Beeinflussung von anderen Meinungen und das wird auch so bleiben.

Kurz zum Spielinhalt:
"I Am Alive" ist ein Spiel, welches die Welt und die Zivilisation im Endzeitstadium zeigt. Nach einer großen Katastrophe.
Ihr kehrt in eure Heimatstadt zurück, um eure Familie zu finden.
Der Name des Protagonisten ist im ganzen Spielverlauf unbekannt. Dennoch ist er ein sympathischer Typ und ich fing ihn an zu mögen. Soviel zum kurzen Spielinhalt.

Das Spiel vermittelt sehr gut die Atmosphäre nach der Katastrophe, vor allem die Menschen und deren Kampf ums Überleben. Und ihr seid mittendrin.
Es ergreift oft die Spannung im Sinne von Zeitdruck, so müsst ihr z.B. schnell und pfiffig sein um durch die Kletterpassagen des Spiels zu kommen. Durch zwei unterschiedliche Schwierigkeitsgrade werdet ihr, je nach Können und Selbsteinschätzung, in das Spielgeschehen versetzt. Wer das Spiel das erste oder sogar zweite Mal durchspielt wird an einigen Passagen Herzklopfen bekommen und, wie der Protagonist, in den kleinen Pausen aufatmen können.

Die Steuerung ist gut. Wieder nicht zuviel komplizierte Tricks eingebaut. Vollkommen ausreichend also.

Man sagt oft in der Kürze liegt die Würze. So kann man das schon fast in diesem Spiel durchaus sagen. Das Spiel hat man in 4 bis 6 Stunden durchgespielt. Der Spielverlauf ist steht's ähnlich, was die Kürze erklären könnte, damit das Spiel dem Spieler nicht zu langatmig wird.

Fazit: Gut gelungener "Prototype". Ich bin gespannt auf mehr. Die Grafik vermittelt die Stimmung mit sehr guten Effekten.

Grafik:
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Sound:
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Steuerung:
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Atmosphäre:
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79

The_Dahaka

29. September 2012PC: Zweischneidiges Schwert

Von The_Dahaka (20):

Wenn man den fulminanten Rendertrailer von 2011 zum Spiel gesehen hat, erwartet man Großes. Leider konnte das Spiel mich nicht ganz überzeugen.

Fangen wir mal zuerst mit dem Negativen an:

Selbst auf "leicht" ist das Spiel extrem schwer, warum? Ganz einfach: die Sicht ist Anfangs noch klar, wird aber später im Verlauf rapide schlecht. Dazu kommt noch, dass man permanent Energie verliert. Durch den wirbelnden Staub/Sand, selbst wenn man eine Atemmaske gefunden hat.

Ausdauer verliert man durch Aktionen wie klettern oder rennen, geht die Anzeige gen Null, kann man durch Hämmern der Maustaste seine letzten Reserven aufbrauchen und doch noch sein Ziel erreichen. Ansonsten stürzt man ab und stirbt.
Findet man eine Waffe, so hat man meist nur ein Schuss, oder findet minimal Munition im Spiel, ähnlich verhält es sich mit Nahrung oder Wasser. Einige werden sicherlich sagen "das ist doch aber realistisch". Mag sein, aber gerade deswegen auch sehr schwer.

Das Positive:

Die Atmosphäre ist sehr düster und trostlos gehalten, überall eingebrochene Wolkenkratzer bzw. Hochhäuser, hier und da Feuer, Autowracks. Leichen. Die Animationen der eigenen Figur und der Protagonisten ist sehr gut gelungen.

Die Steuerung geht auch in Ordnung. Die Story. Ein Mann wird inmitten einer Großstadt (ich glaube es ist Manhattan) von einem Erdbeben überrascht und sucht fortan nach seiner Frau und seiner Tochter finde ich recht gut. Die Handlung spielt ein Jahr nach der Katastrophe.

Fazit: Wer auf Endzeit Action steht, sollte mal einen Blick riskieren, denn alles in allem erzeugt das Spiel eine packende Atmosphäre.

Grafik:
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Sound:
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Steuerung:
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Atmosphäre:
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85

Jonnys__Ocean

09. August 2012PS3: Atmosphärischer Endzeit-Thriller

Von Jonnys__Ocean (35):

I Am Alive ist ein Spiel, welches sich von den übrigen stark abhebt. Es setzt nicht auf pausenlose Action und kommt ohne ständiges Herumgeballere aus. Natürlich dürft ihr auch ein paar mal schießen, aber nicht zu oft. Die große Stärke des Spiels von Ubisoft ist der Realismus, der fast immer gnadenlos durchgezogen wird und den Spieler die ganze Zeit über begleitet. Dazu gehört zum einen der ständige Mangel an Ressourcen, wie Nahrung oder Munition, die sich für die gelegentlichen Gefechte als nützlich erweisen können. Oftmals habt ihr nicht mehr als 4 Pistolenkugeln oder 2 Pfeile dabei. Letztere kann man glücklicherweise nach Gebrauch wieder einsammeln. Auf der anderen Seite wird einem das Klettern durch eine Ausdaueranzeige erheblich erschwert. Wenn diese leer ist, droht ihr abzustürzen.

Zur Story gibt es nicht viel zu sagen. Ihr befindet euch im durch eine Naturkatastrophe, welches auf jeden Fall Erdbeben und wahrscheinlich noch andere Katastrophen enthielt, im Spiel simpel als das "Ereignis" bezeichnet, zerstörten Nordamerika. Bei dem Ereignis habt ihr eure Frau und eure Tochter verloren. Diese gilt es wiederzufinden.

Die Grafik ist für einen Download-Titel außerordentlich eindrucksvoll. Die einzelnen Partikel von Staub oder Wasser sind sehr realistisch animiert und selbst die Gesichter der Charaktere sehen unglaublich realitätsnah aus. Besonders gut gefällt mir der Effekt, wenn der Hauptcharakter gesundheitlich angeschlagen ist und das Spiel leicht verschwimmt. Dieser Effekt ist meiner Meiung nach besonders gut gelungen.

Die Steuerung ist gewöhnungsbedürftig. Es ist wie immer schwer, mit einem Analogstick zu zielen, aber nach ein bisschen Übung klappt es ganz gut. Dafür macht sich der Controller beim Klettern bezahlt. Auf diese Weise gelingen alle Sprünge wunderbar so wie man es sich wünscht.
Außerdem muss ich sagen, dass von der Spieldauer her ziemlich viel geboten wird. Mehr als mancher Vollpreistitel.

Fazit: Überlebenskampf pur

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88

-Dominik

06. August 2012Xbox 360: Postapokalyptischer Überlebenskampf

Von -Dominik (2):

Die Apokalypse ist vorbei, nur wenige haben sie überlebt. Ob sich diese glücklich schätzen können oder nicht, darf angezweifelt werden, schließlich herrschen nun sehr prekäre Bedingungen. Die Ressourcen sind knapp, tödlicher Staub liegt in der Luft und die Erde wird stetig durch Erdbeben erschüttert. Willkommen in der Welt von I Am Alive.

Mutanten, Zombies oder ähnliche Gestalten, wie man sie aus anderen Spielen kennt, gibt es nicht. Einzige Feinde bilden kleinere Räubergruppierungen, die euch mit Messern und teilweise auch mit Pistolen bewaffnet hin und wieder am Weiterkommen hindern sollen. Abgesehen davon besteht das Spiel aus vielen Kletterpassagen, die sich ähnlich steuern lassen wie in Assassin’s Creed ,– allerdings ist die Umsetzung etwas schwächer.

Ein großes Plus muss man I Am Alive auf jeden Fall hinsichtlich Balance einschreiben. Durch die ständige Ressourcenknappheit schlittert ihr nahezu permanent am gesundheitlichen Abgrund entlang und werdet teilweise stark gefordert – und das auf dem Standardschwierigkeitsgrad. Für Wahnsinnige und Vollprofis gibt es neben diesem noch einen zweiten Schwierigkeitsgrad, der verspricht, nochmals eine ordentliche Schippe draufzulegen.

Ressourcen braucht ihr nicht nur, um eure Gesundheit wiederherzustellen, sondern auch für eure Ausdauer. Durch Rennen, Klettern und während Aufenthalten in staubigen Gebieten verbraucht ihr diese sehr rasch, was unter Ressourcenmangel schneller als man glaubt zum Tod führen kann. Sterbt ihr und habt sogenannte „Wiederholungen“ im Inventar, könnt ihr die eben nicht geschaffte Aktion erneut probieren. Habt ihr keine Wiederholungen mehr, müsst ihr den gesamten letzten Abschnitt nochmals spielen.

Fazit: I Am Alive macht Vieles richtig. Es fordert von der ersten bis zur letzten Sekunde und macht sich so interessant. Dass sich dahinter eher relativ wenig Inhalt verbirgt, wird damit gut versteckt. Für Apokalypse- und Abenteuerfans auf jeden Fall einen Blick wert.

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80

Flatresist

05. August 2012Xbox 360: Tolles Erlebnis mit Fehlern

Von Flatresist (36):

Ein Familienvater kommt von einer langen Reise nach Hause und stellt fest, dass viele Naturkatastrophen seine Heimat heimgesucht haben. Alles liegt in Trümmern, tödliche verschmutzte Luft macht einem das atmen schwer und Vorräte wie Essen und Trinken sind zu einer absoluten Rarität verkommen. Fußwege und Straßen sind zerstört, riesige Spalten haben sich auf getan und überall stehen Autos, mit Leichen gefüllt, Häuser, ohne jegliches Leben.

Alles erscheint hoffnungslos und ohne Leben, dennoch versucht unser Held nach Hause zu kommen, um bei seiner Frau und seiner Tochter zu sein. Viele Umwege müssen auf diesem Weg genommen werden. Brücken überquert, Gebäude erklommen und verletzte, kranke Menschen gerettet werden.
Euer Weg ist steinig, einsam und ihr habt das ganze Spiel über das Gefühl euch in einer Welt zu befinden, in der es keinen Sinn macht, um irgendwas zu kämpfen. Denn es gibt nur wenige überlebende Menschen und diese sind euch nicht immer freundlich gesonnen. Viele von ihnen beschimpfen euch und wollen euch mit Macheten und Pistolen an den Kragen, nur um an eure Rationen zu kommen.

Ihr müsst schnell reagieren und wissen, wie ihr euch aus der Situation rettet. Und das ist manchmal ziemlich schwer, denn ihr habt zwar eine Pistole, jedoch nur selten eine Kugel. Ihr könnt nur darauf hoffen, dass andere Leute die euch überfallen Angst bekommen, wenn ihr mit einer leeren Pistole auf sie zielt.

Ihr spielt einen reinen Überlebenskampf, der super inszeniert wurde und die lange Entwicklungszeit seitens Ubisoft gerne entschuldigt. Aber auch hier gibt es den einen oder anderen Fehler. Ihr bekommt zum Beispiel keine Hilfen, wo ihr hin müsst. Ihr lauft öfters mal durch die Umgebung oder durch dichten Staub, der euch eure Energie kostet ohne zu wissen, wo nun eigentlich euer Zeil ist. Ebenso ist das Checkpointsystem sehr schlecht. Ihr erhaltet ''Wiederholungen'' für gerettete Bürger, welche es euch erlauben an Checkpoints neu zu starten. Ohne, müsst ihr ganze Kapitel wiederholen.

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83

Manson91

05. August 2012Xbox 360: Die grausame Welt

Von Manson91 (147):

Eine Stadt ist durch Naturkatastrophen zerfallen. Viele Menschen mussten ihr Leben lassen. Kein Gebäude ist heil geblieben. Ein Mann, jener auf Geschäftsreise war, kehrt zurück in seine Heimatstadt und hofft darauf Frau und Kind Gesund vorzufinden. Schnell macht sich bemerkbar, dass Überlebende alles tun würden, um an Wasser oder Nahrungsreserven zu gelangen. Sie würden sogar dafür töten. Das Überleben des Stärkeren ist in einer Stadt ohne Gesetze und Nahrung essenziell geworden. Da viele Wege durch Trümmer versperrt sind, bleibt dem Spieler nur die Wahl, über Gerüste oder andere Gebäude zu klettern. Dabei fällt auf, dass der Charakter über Ausdauer verfügt, die er bei Kletterpassagen verliert. Desto mehr er sich anstrengen muss, desto weniger Kraft hat er übrig. So wird das Klettern zu einer wahren Herausforderung. Doch nicht nur das!
Denn wie soll ein Mensch sich gegen eine Gruppe stellen können, die mit Macheten und Äxten bewaffnet ist? Eine Pistole könnte man zwar in der Zwischenzeit schon gefunden haben, aber die Munition dafür ist selten zu finden. Trotzdem ist so eine Waffe hilfreich, denn die Feinde wissen nicht, ob sie geladen ist. Man sollte sie auf Abstand halten und niemanden aus dem Blickfeld lassen. Eine falsch überlegte Aktion könnte den Tot bedeuten.
Die Story des Spiels bleibt stehts interessant. Die Grafik könnte schöner sein, ist jedoch für ein Arcadespiel ausreichend. Der Sound und die englischen Synchronstimmen sind gut gelungen. Die Atmosphäre wirkt real. Oft sind schwierige Entscheidungen zu treffen. Sollte man einer bettelnden Frau, deren Sohn soeben erstochen wurde, sein letztes Erste Hilfe Kit ohne Gegenleistung übergeben? Die Tat wäre zwar moralisch gesehen richtig, jedoch kann dies in späterer Folge auch den eigenen Tot bedeuten.
Beklemmend und oft düster erzählt -I Am Alive- eine interessante Geschichte. Die Spielzeit ist kurz und oft ist wenig Abwechslung gegeben, dennoch ist es frischer Wind, den es so kein zweites Mal gibt.

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84

Daxter17

04. August 2012PS3: Der Kampf ums Überleben hat begonnen

Von Daxter17 (46):

Mit I am alive wurde ein Titel geschaffen, dessen Grundidee darauf basiert, dass man nicht mehr Munition hat als die gesamte US-Army und dass man nicht wie ein Äffchen den halben Tag an einer Wand rumklettern kann.

Die Welt, wie wir sie kennen, existiert nicht mehr. Ein Jahr nach einem Ereignis, das so katastrophal war, dass es den Großteil der Menschheit ausgelöscht hat, kämpft ein Mann ums nackte Überleben und darum endlich wieder mit seiner Frau und seinem Kind vereint zu sein. Im tödlichen Staub der Sandstürme, die durch die Stadt peitschen, ist Medizin selten und Munition noch seltener.
An den wenigen sicheren Orten begegnet man oft Menschengruppen, die einem aber selten wohlgesinnt sind, da der Mensch in Zeiten der Postapokalypse zum Einzelkämpfer mutiert.

Das Kampfsystem in I am alive ist interessant gestaltet. Man hat nur wenige Kugeln im Gepäck und muss sich so jeden Schuss genau überlegen. Später im Spiel erhält man dazu noch einen Bogen, dessen Pfeile gehütet werden müssen wie ein Schatz, denn die kann man nach einem erfolgreichen Schuss wieder einsammeln.
Ansonsten versucht man stets, die Gegner mit der Pistole so einzuschüchtern, dass sie von allein aufgeben.

Die Infrastruktur ist in diesen Zeiten mehr als mangelhaft und so muss man sich seinen eigenen Weg suchen. So klettert und hangelt man sich durch die Stadt. Hierbei muss man sich die Route genau überlegen, da das Klettern anders als in anderen Spielen Ausdauer kostet. Ist diese verbraucht und man hat es nicht geschafft, einen rettenden Vorsprung zu erreichen, fällt man.

Sollte dies der Fall sein, verliert man eine Wiederholung. Diese findet man im Spiel oder bekommt sie, wenn man den wenigen friedlichen Menschen einen Gefallen tut. So erhält man eine weitere Wiederholung, wenn man einem alten Mann eine Flasche Wein schenkt. Sind alle Wiederholungen verbraucht, muss man das gesamte Level noch einmal machen.

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92

agon82

20. Juni 2012PS3: Richtig gut

Von agon82 (9):

Die Story ist sehr gut gemacht, jedoch sind die Level recht eintönig. Aber man baut mit gewissen Charakteren auch eine Bindung auf, z.B. wo man einem Mädchen am Anfang hilft in Sicherheit zu kommen und es dann krank wird. Ich hatte schon fast angst, dass sie stirbt.

Die Steuerung ist gelungen und ist sehr leicht zu lernen. Ich konnte mich an an keiner Stelleüber die Steuerung beschweren.

Die Grafik ist nicht alles. Ich finde die Grafik in "I am alive" zwar nicht schlecht, aber auch nicht gut. Die übertriebenen Lichteffekte gefallen mir sehr gut und die etwas gräulichen Farben passen perfekt zur Stimmung. Eine so dichte Atmosphäre hab ich nur in Heavy Rain erlebt! Wie ich schon erwähnt habe, die gräulichen Farben passen perfekt dazu. Man fühlt sich richtig allein.

Ubisoft hat (mal wieder) ein richtig gutes Spiel rausgebracht. Egal was sie machen, sie sollen so weiter machen. Ich empfehle jedem dieses Spiel, der eine gute Story mag und auf eine Cryengine-mässige Grafik verzichten kann, aber auch allen anderen. Einfach ein super Spiel!

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70

Highlander1

19. Juni 2012PS3: Grundidee gut, Speichersystem mies

Von Highlander1 (3):

Habe das Spiel jetzt zur Hälfte durch und finde es spielerisch eigentlich ganz gut.

Die Endzeitstimmung kommt gut rüber, allerdings fehlt manchmal die Abwechslung. Man klettert von Ort zu Ort und sucht die spärlich vorhandenen Ressourcen.

Die Kämpfe mit den Bewohnern sind eher fordernd, da man meist kaum Bewaffnung hat und bei einem Fehler meist sofort getötet wird.

Die Idee, dass man mit spärlicher Bewaffnung sich den Kampf genau überlegen muss, ist grundsätzlich in Ordnung.

Absolut nicht ok ist aber die Tatsache, dass man wenn man versagt oft nur noch zwei Versuche (Wiederholungen) hat. Bei erneutem Scheitern gibt es oft nur weit zurückliegende Speicherpunkte. Dies ist der sehr nervige Negativpunkt dieses Spiels.

Es ist ein absolutes NoGo, ein an sich gutes Spiel durch diese erzwungenen Wiederholungen zeitlich zu verlängern.

Checkpoint sind selten in der Nähe der gefährlichen Sequenzen. Deshalb mindestens 2 Sterne Abzug.

Grafik:
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Sound:
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Steuerung:
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