Metal Gear Rising - Revengeance

Es ist schnell, es ist hektisch, es macht Spaß. Der ist nur von kurzer Spieldauer, dafür ist das Spielerlebnis intensiv.
  • PC
  • PS3
  • Xbox 360
Publisher: 
Konami
Genre: 
Third Person
Letzter Release: 
09.01.2014 (PC)
Altersfreigabe: 
ab 18
Releases: 
09.01.2014 (PC)
21.02.2013 (PS3, Xbox 360)
80
spieletipps-Wertung
Test lesen

Lösungen & Tipps

Komplettlösung

Tipps und Tricks

News & Artikel

Ich möchte auf dem Laufenden bleiben. Informiert mich bei Neuigkeiten zu Metal Gear Rising - Revengeance

Fragen & Antworten

Du hast ein Problem mit Metal Gear Rising - Revengeance oder kommst einfach an einer bestimmten Stelle nicht weiter? Frag doch die Spieletipps-Community. Und während du auf die Beantwortung deiner eigenen Frage wartest, kannst du anderen helfen und selbst einige Fragen beantworten.

Bilder & Videos

METAL GEAR RISING Gameplay Video

Weitere Spiele aus der Metal Gear-Serie

Leserwertungen

86
Durschnittsbewertung
errechnet aus 26 Meinungen
PS3: Einmal Geschnetzeltes
02. November 2020
90

PS3: Einmal Geschnetzeltes

Von
Was haben Dante aus Devil May Cry, Bayonetta aus Bayonetta und neuerdings auch Link aus Hyrule Warriors nicht? Richtig, Nanomaschinen, mein Sohn, und Cyborgs. Denn die gibt es so nur in Metal Gear Rising und das ist auch gut so. Denn wenn man durch künstliche Muskelfasern in seinem rechten Arm die Kraft eines Presslufthammers hat und im Gehirn Nanoroboter das Schmerzgefühl unterdrücken, dann passt das als Erklärung für übermenschliche Kräfte etwas besser, als Dämonenblut und Hexerei. In 8 Kapiteln steuert man den kybernetisch verbesserten Söldner Raiden (bekannt aus der Metal Gear Reihe als Freund Solid Snakes), der eine finstere Machenschaft eines US-Senators und eines privaten Militärunternehmens aufdeckt und schließlich zerschlägt. Inszenatorisch geht es wirklich hoch her, die Akrobatik der Schwertkunst schneidet sich fast durch den Bildschirm. Man schlitzt seine Gegner auf, trennt ihnen die Gliedmaßen ab und reißt ihnen ihre künstlichen Energiezellen heraus. Mit Gewalt und Blut wird wahrlich nicht gegeizt. Das muss nicht jedem gefallen, fügt sich in etwa aber in das Spielprinzip ein: Die Schwachpunkte der Gegner mit gezielten Schnitten zu erwischen. Hier gibt es nicht viel zu meckern. An anderer Stelle aber schon. So frage ich mich, warum ich einen Roboterhund zu Seite gestellt bekomme, der aber nur in Zwischensequenzen und Gesprächen mitmischt? Oder warum die Kapitel so aktionsreich starten, dann auf Sparflamme herunterfahren und erst am Ende wieder richtig aufdrehen? Es fehlt an manchen Stellen einfach an Tiefgang. Neben der Action gibt es Metal Gear-typisch auch was zu lachen. Die kleine Welt lädt dennoch zum Erkunden ein und wer ganz viel Zeit hat, hört sich einfach ständig die lustigen Codec-Gespräche an, Geschichtsunterricht inklusive.
Grafik:
Sound:
Steuerung:
Atmosphäre:
Xbox 360: Jeder Schnitt sitzt
03. Mai 2016
81

Xbox 360: Jeder Schnitt sitzt

Von
Metal Gear Rising: Revengeance öffnet die Metal Gear Reihe für eine neue Art des Gameplays auf. Aber ist der Sprung von taktischem Schleichspiel zu wildem Schwertgemetzel nicht etwas zu krass? Mit dem Rising im Namen ging nicht nur der Protagonistenplatz von Snake zu dem allseits beliebten Raiden aus MGS2 zurück. Auch die Produktionsfirma wechselte. Platinum Games übernahm die Entwicklung von Kojima Games. Und die Bayonetta-Macher drücken Rising:Revengeance ihren Gameplay-Stempel auf. Kojima selbst ist nur teilweise in Storysachen an der Produktion beteiligt gewesen. Ihr beginnt das Spiel als Raiden, wie ihr ihn nach den Ereignissen von MGS2 kennt. Er ist im Auftrag seiner Private Military Company (PMC) als Leibwache eines Politikers unterwegs, als dieser angegriffen wird. Und nun müsst ihr euch durch Horden von Cyborgs den Weg zu den Attentätern kämpfen. Direkt kommt es auch zur Konfrontation mit dem ersten Metal Gear. Spätestens wenn euch dicke Metalbeats um die Ohren fliegen, während ihr euch mit eurem Katana durch den Metallpanzer schneidet wisst ihr, welchen Weg das Spiel geht. Vollgas! Das Kampfsystem selbst ist herrlich simpel. Ihr führt mit leichten und starken Angriffen Kombos aus und macht so Cyborgs, Metal Gears aber auch dem ein oder anderen Menschen den Garaus. Am wichtigsten ist aber euer Konter. Recht einfach auszuführen ist es doch sehr schwierig, das Timing zu meistern. vor allem auf den höheren Schwierigkeitsgraden ist er unabdingbar. Eine weiteres interessantes System ist der Blade Mode, bei dem ihr kurz die Zeit verlangsamt und Schnittwinkel und Frequenz eurer Hiebe mit den Analogsticks selbst bestimmt. Perfekt für die Ausnutzung von Schwachpunkten. Die Story selbst ist Metal Gear typisch recht verschachtelt und mitunter ziemlich düster und furchterregend. Doch genau so wie alles angefangen hat, endet es auch. Mit einer Menge Schwerthiebe, einem Knall und einem fetten Kampf. Die 8-12 Stunden der Story lassen das Adrenalin richtig rauschen.
Grafik:
Sound:
Steuerung:
Atmosphäre:
PS3: Adrenalin pur
01. Juni 2015
88

PS3: Adrenalin pur

Von
"Metal Gear Rising" hat nicht viel gemein mit "Metal Gear Solid", abgesehen von dem bewusst lächerlichen, sehr japanisch anmutenden Ton ihrer jeweiligen Geschichten. "Rising" ist auf diesem Bereich noch um einiges absurder als "Solid"; und leider auch um einiges schlechter, sofern es denn Fans interessiert, die die Spiele wegen ihren Geschichten spielen, was ich selber nie tat. Im Gameplay ist es nun wirklich ein komplett anderes Spiel: Hack'n'Slay statt Stealth'n'Snatch. Das soll aber nicht heißen, dass es schlecht ist, denn es ist verdammt gut. "Rising" ist ein Spiel, das durch pure Intensität überzeugt: eine Akkumulation von schell ausgeführten Handbewegungen, die zu einem unbeschreiblichen Spielgefühl werden, unterstützt durch den genialen, aufputschenden Soundtrack. Eben Hack'n'Slay. Dennoch ist zu erwähnen, dass das Kampfsystem in "MGR" nicht sonderlich kompliziert ist, sondern eher einfach gestrickt: denn es setzt auf Konter statt Komplex. Das soll bedeuten, es gilt, die Schläge richtig zu setzten; Schläge und Konter sind hier dasselbe, was dem Spiel ein außergewöhnliches Gefühl verleitet. Eben erwähnte ich schon mal den fantastischen Soundtrack, der aus harten E-Gitarren-Klängen besteht, und in diesem Spiel ist der Sound nicht nur Hintergrund-Gedudel, sondern trägt zum Spielerlebnis bei--in Form von purem Adrenalin. Allerdings ist "Metal Gear Rising" kein wirklich langes Spiel und um es einmal durchzuspielen, werden wohl nicht mehr als sechs Stunden draufgehen. Was danach übrig bleibt, sind einige VR-Missionen, die umständlich zu starten sind, aber dennoch Herausforderung bieten. Natürlich kann man auch noch seine Ränge in den verschieden Bosskämpfen bzw. Kapiteln verbessern, aber das werden wohl nur die wenigsten tun wollen. Dies ist dem häufig verworfenen Entwicklungsprozess des Spiels zuzuschreiben, trotzdem ist es Schade. 3.5/4
Grafik:
Sound:
Steuerung:
Atmosphäre:
PC: Metal Gear Rising - Revengeance
09. Februar 2015
95

PC: Metal Gear Rising - Revengeance

Von
2013 erschien MGR: Revengeance für PlayStation 3 und Xbox 360 auf dem europäischen Markt, 2014 dann für den PC. Das Hack & Slash von Konami ist ein pures Singleplayer-Spiel, ein Online Modus ist nicht vorhanden. Auf Xbox sowie auf der PlayStation geht der Titel super von der Hand. Doch auf dem PC ist das anders. Es ist das erste Spiele das Platinum Games auf unsere Computer brachte, da PCs in Japan ein Schatten Dasein führen. Die Steuerung ist schwer fällig und reagiert manchmal zu spät. Doch kaum hat man einen Controller am PC angeschlossen, läuft das Spiel wieder. Platinum Games macht die miese PC-Steuerung aber durch den 20€ Preis seit Release und allen DLCs kostenlos dazu, wieder gut. Man spielt als Raiden der mit seinem Katana die Gegner, meist im Alleingang, erledigt. Man besiegt riesige oder übermächtig scheinende Bossgegner. Diese sind fordernd, aber ziemlich episch und mit passender Musik unterlegt. (Der erste Gegner erscheint bereits nach ca. 5min und ist ziemlich bombastisch.) Im Spiel kann man verschiedene Angriffe ausführen, einen schweren und einen leichten Angriff. Außerdem gibt es noch einen Klingenmodus in diesem kann man alles zerschnibbeln wie es einem passt. Es gibt die Möglichkeit zu blocken, diese wird leider nicht im Tutorial, das völlig optional ist, erklärt. Im Ninja-Sprint können wir außerdem gegnerischen Kugel ausweichen und Spezialangriffe ausführen. Die Story ist leicht an Metal Gear Solid angelegt, das war es aber auch. Die Geschichte ist spannend erzählt, gerät aber zu oft in den Hintergrund. Raiden führt oft Selbstgespräche in denen er über sein blutiges Leben philosophiert. Allerdings sind diese nicht wirkungsvoll, wenn man ca. 2min später wieder hunderte von Feinden tötet. Man kann also ohne Probleme jede Cutscene überspringen und sich auf das schnelle, spektakuläre und spaßige Gameplay konzentrieren. Fazit: Nach 6-7 Stunden ist das Spiel durch, doch man hat durch Minimissionen noch genug Content. Für 20€ Kaufempfehlung.
Grafik:
Sound:
Steuerung:
Atmosphäre:
PS3: Eine "bestialische" Engine und ein "mordmäßiger" Spaß
07. Juli 2014
85

PS3: Eine "bestialische" Engine und ein "mordmäßiger" Spaß

Von gelöschter User
Kojima Production ließe sich mit Metal Gear Rising Schwertkampf in ganz neuen Ausmaßen einfallen. Dank der neuen Engine, die gerade zu bestialisch wirkt, kann man alles Leben und alles materielle in feinste Scheibchen schneiden. Das hört sich vielleicht im ersten Moment sehr negativ an, doch es ist gar nicht so schlecht wie man denkt und macht dazu noch eine Menge Spaß. Als eine andere Art von Jack the Ripper ist man mit einer Hochfrequenzklinge unterwegs, um anfangs noch den Präsidenten des afrikanischen "Irgendwas" zu beschützen. Das geht dann allerdings schief und die Rache folgt. Mit ein paar Typen die die Kriegswirtschaft wieder ankurbeln wollen, machte sich Raiden mit seiner anfänglichen Gutmütigkeit natürlich Feinde. Doch diese treiben ihn so weit, dass er irgendwann seine in sich reingefressenen "Jack the Ripper" vor unendlicher Wut wieder herauslässt. Dann wird es gefährlich. Und dabei geht es eigentlich auch darum, schlimmen Handel mit Straßenkindern aufzuhalten. Mehr verrate ich nicht. Doch wo die Geschichte dieses Mal sehr simpel ist, so ist sie eigentlich auch schockierend als auch recht gut zu gleich. Na ja, hier und da gibt es schon seltsame Momente die einem entweder zum Lachen bringen, oder vor die Frage stellen: Geht das denn? Trotz allem ist Metal Gear Rising ein Schwertkampfspiel, dass man wenn man gute Nerven hat und dazu sehr ehrgeizig ist, unbedingt Mal spielen sollte, denn es macht wirklich sehr viel Spaß wenn man dies gut beherrscht. Und es ist schnelle Action pur. Der Schwierigkeitsgrad "Revengeance" scheint so dermaßen schwer, dass er wohl selbst am Anfang nicht zu schaffen war. Ich habe mir die Zähne dran ausgebissen.
Grafik:
Sound:
Steuerung:
Atmosphäre:
21 weitere Artikel
  1. Startseite
  2. Spiele
  3. Metal Gear Rising - Revengeance
Impressum & Kontakt Team & Jobs Datenschutz CO2 neutrale Website