Phoenix Wright - Ace Attorney

In Phoenix Wright - Ace Attorney beweist Jurist Phoenix Wright seine detektivische Begabung mit der er verzweifelte Mandanten vor dreisten Straftätern rettet. Schon letztes Jahr begeisterte die Mischung aus Detektivspiel und Point&Click- dventure auf dem Nintendo DS. Die Story in Phoenix - Ace Attorney dreht sich um 4 spannende Fälle, die es zu lösen gilt. Das erste Rätsel geht z.B. um eine Mandantin, die angeblich einen Polizisten getötet haben soll. Phoenix Wright wurde völlig unvorbereitet in den Prozess geschickt und muss nun durch seine clevere Vorgehensweise die Wahrheit ans Licht bringen. Ein ungünstiger Zeitpunkt, denn Phoenix Wright ist grade erst mit einer Amnesie im Flur des Gerichtsaales aufgewacht. Durch diesen Handlungsstrang wird auch neuen Spielern die Möglichkeit gegeben sich recht schnell in die Welt der Strafverteidigung einzufinden. In Phoenix Wright - Ace Attorney finden sich viele interessante Sequenzen wie z.B. die Richter, die mit lautem Klopfen für Ruhe im Gerichtssaal sorgen oder das Raunen der Zuschauer. Neu im Spiel ist es, dass man die Psyche einer Person durch Indizien und der Auffindung von Widersprüchen knacken muss. Dabei werden die vielen Blockaden durch Eisenketten symbolisiert und nacheinander aufgelöst. In diesem Teil gibt es jedoch nicht wie beim Vorgänger komplexe forensische Rätsel und Fingerabdruckpulver. Die Grafik gibt das Spiel wie gewohnt im Comicstil wieder. Viele Orte und Personen wurden jedoch 1:1 aus dem Vorgänger entnommen und erinnern zu stark an den Vorgänger wodurch Phoenix Wright - Ace Attorney Minuspunkte bekommt.
  • Wii
  • NDS
  • iPhone
Publisher: 
Capcom
Genre: 
Adventure
Letzter Release: 
15.01.2010 (Wii)
Altersfreigabe: 
ab 0 (Wii, NDS)
n/a (iPhone)
Releases: 
15.01.2010 (Wii)
24.11.2006 (NDS)
22.02.2011 (iPhone)
spieletipps-Wertung

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Leserwertungen

93
Durschnittsbewertung
errechnet aus 10 Meinungen
NDS: Der erste Einspruch
10. April 2017
90

NDS: Der erste Einspruch

Von
Wer denkt, die Justiz sei staubtrocken und keine Grundlage für ein gutes Spiel, wird durch Ace Attorney-Phoenix Wright eines besseren belehrt. In diesem Visual Novel müsst Ihr als Strafverteidiger Phoenix Wright für die Unschuld Eurer Klienten vor Gericht kämpfen. Das Gemplay kann grob in zwei Kategorien eingeteilt werden. In den Ermittlungen sammelt man an verschiedenen Orten Beweise und muss Gespräche führen. Das zweite Gameplayelement stellen die Gerichtsverhandlungen dar. Hier kommt der Rätselaspekt zur Geltung, da Ihr zur richtigen Zeit Lügen aufdecken und Beweise vorlegen müsst. Bei der Steuerung bietet Euch die DS-Variante folgende Möglichkeiten: Steuerung per Knöpfe oder per Touchpen, die dauerhaft parallel zur Verfügung stehen. Wie in den meisten Vertretern des Genres liegt der Fokus auf Story und Charakteren und darin ist Ace Attorney meisterhaft. In fünf Episoden muss der Protagonist Phoenix Wright mit Hilfe seiner Assistentin Maya Fey Morde aufklären. Der perfektionistische Staatsanwalt Edgeworth verdächtigt dabei immer die falschen Personen, deren Schicksal dann in PhoenixŽ Händen liegt. Trotz der ernsten Grundthematik beherrscht das Spiel den Spagat zwischen Drama und Komödie. Besonders die schusseligen und überspitzt präsentierten Nebencharaktere sorgen für den Humor. Prinzipiell gilt für Ace Attorney: Man sollte Spaß am Lesen haben, da die Spiele textlastig sind. Der Handlungsstrang ist linear. Grafisch ist dieser erste Teil noch sehr simpel gehalten; Charakterdarstellungen sind noch nicht so detailliert wie in späteren Teilen der Serie. Die Musik dagegen ist großartig und unterstreicht die Stimmung im jeweiligen Handlungspunkt perfekt; für jede Situation haben die Komponisten das passende Arrangement kreiert. Ace Attorney-Phoenix Wright ist der gute, aber ausbaufähige Auftakt zur Serie. Wer statt eines normalen Krimis eine Geschichte aus der Perspektive des Anwalts erleben möchte, kann mit diesem Spiel viele spannende Stunden verbringen.
Grafik:
Sound:
Steuerung:
Atmosphäre:
NDS: Wie ein gutes Buch
14. März 2015
95

NDS: Wie ein gutes Buch

Von
Ein Spiel über Gerichte, Anwälte und was sonst noch dazu gehört? Klingt erst mal nicht so spannend, entpuppt sich aber als sehr gutes DS-Spiel! Phoenix Wright ist ein Rechtsanwalt, frisch im Geschäft. Er verteidigt in seinen Fällen Unschuldige, eigentlich nur Leute, die in Morde verwickelt sind. Er ist ein kleiner Trottel, aber 1. ist er ein extremer Glückspilz und 2. hat er bei einer fähigen Verteidigerin gelernt, Mia Fey. Soviel zur Story, denn ich möchte euch nicht zu viel spoilern. Denn die Story ist gut, es ist eigentlich ein interaktives Buch. Man möchte herausfinden, wer denn der Mörder sein könnte, wer denn Schuld ist, und bei vielen Plottwists ist man einfach baff. Der Soundtrack ist gut, denn er passt einfach. Meine Lieblingssongs sind der Konter-Theme (Cornered) und der Steel-Samurai-Theme. Das Gameplay unterteilt sich in zwei Abschnitte; die Beweise-Sammel-Phase und die Gerichts-Phase. In der ersten Phase redet man mit Leuten, untersucht die Gegend und sammelt Beweise. In der zweiten Phase verhört man Zeugen und versucht Widersprüche aufzudecken. Beide sind sehr spannend, aber manchmal hängt man einfach fest und weiss nicht, was zu tun ist. Das ist sehr nervig. Die Grafik könnte besser sein, aber das Spiel wurde ja in Japan als GBA-Titel rausgebracht und dann für den DS geremaket, was das Grafische Problem klärt. Alles in allem ist es ein gutes Spiel, allerdings eher etwas für Leser als für Fans von Actionspielen.
Grafik:
Sound:
Steuerung:
Atmosphäre:
NDS: Gelungene, knifflige Gerichts-Episoden für Lesegewandte
09. August 2012
95

NDS: Gelungene, knifflige Gerichts-Episoden für Lesegewandte

Von
Ein Anwalt sein, den Unschuldigen und Schwachen beistehen, die Bösen hinter Gitter bringen. Genau das ist das Konzept von Ace Attorney. In der Rolle des jungen Anwalts Phoenix Wright gilt es, zahlreiche Fälle zu lösen um der Gerechtigkeit genüge zu tun. Der Sound ist meistens passend, auch schön, dass viele der häufiger vorkommenden Charaktere einen Themesong haben, an dem man auch gut erahnen kann, mit welcher Art Persönlichkeit man es zu tun bekommt. Außerdem gibt es Sprachausgabe, wenn auch fast nur in Form von gerichtstypischen Phrasen wie "Einspruch! " Die Grafik könnte zwar ein wenig besser sein, aber dabei muss man berücksichtigen, dass das Spiel im japanischen Original für den Gameboy Advance erschienen ist. Die Figuren sind sehr individuell gestaltet, sodass es nahezu unmöglich ist, zwei miteinander zu verwechseln. Die Steuerung erfolgt ausschließlich über Touchscreen, nur gelegentlich dienen die Tasten als Kürzel. Es gibt stets mehrere Abschnitte: Ermittlungen und Geschehnisse im Gerichtssaal. Während bei der Ermittlung Indizien gesammelt und Hintergründe untersucht werden, gilt es im Gerichtsaal, diese geschickt zu kombinieren und auszuspielen. Stellenweise ist das Spiel beinahe wie eine Anime-Serie, bei der man mitmachen kann. Das liegt daran, dass zwischendurch lange Passagen sind, in denen es einfach viel Text zu lesen gibt, etwa wenn von der Vergangenheit der Figuren oder von einem Tathergang erzählt wird. Was mich persönlich nicht stört könnte für Leute, die ansonsten eher wortkarge Jump n'Runs oder Beat'em ups spielen etwas ermüdend sein. Wer aber gerne liest, der wird es eher genießen denn als störend empfinden. Fazit: Eine gelungene Gerichts-Simulation mit vertrackten und gut ausgedachten Fällen. ideal für Point'n Clic Fans, die schon Professor Layton mochten, für Spieler, die eher ordentlich in die Tasten hauen wollen dagegen weniger gut geeignet. Allerdings sind mache Zusammenhänge für Jüngere zu schwer zu erschließen.
Grafik:
Sound:
Steuerung:
Atmosphäre:
NDS: Showdown im Gerichtssaal
04. August 2012
87

NDS: Showdown im Gerichtssaal

Von
Von wegen, Anwälte sind langweilige Spießer in Anzügen. Wer dieser Meinung anhängt, der wird das ganze spätestens nach dem ersten Akt dieses Spiels überdenken. Phoenix Wright, ein junger Anwalt, hat gerade seine erste Stelle in einer Kanzlei erhalten. Noch ist er ein blutiger Anfänger, doch sein erster Fall lässt nicht lange auf sich warten. Glücklicherweise steht seine attraktive Chefin Mia hier noch mit Rat und Tat zur Seite, und erklärt den Ablauf einer Verhandlung im Gerichtssaal. Bereits dieser Einstieg erweist sich als spannend, immerhin droht der Angeklagten die Todesstrafe. Und spätestens als Phoenix Chefin ermordet wird, lässt einen das Spiel nicht mehr los. Das ist auch, neben dem gelungenen Grafikstil, einer der größten Pluspunkte des Spiels. Hat einen die Story erst einmal gepackt, gibt es kein Entkommen mehr, denn die Fälle sind fesselnd, und der Ausgang stets ungewiss. Diesen einen Fall will ich noch lösen, dieses Beweisstück muss ich noch finden. Solche Gedanken können ganze Nächte unbeabsichtigt schnell vorbeiziehen lassen. Ein wesentlicher Punkt ist die Beweisaufnahme. Je anspruchsvoller die Fälle, desto mehr Zeit verbringt man mit Recherchen außerhalb des Gerichtssaals. Erst sobald man alle nötigen Puzzleteile beisammen hat, kann man sich vor das Tribunal begeben. Aber auch mit allen Details in der Akte kann es ganz schön knifflig werden, die richtigen Schlüsse zu ziehen. Das Spiel fordert vom Spieler ein beachtliches Maß an Logik und Kombinationstalent, denn oft hilft nur intensives Nachdenken, um zum Ziel zu gelangen. Das Ganze ist auch relativ realistisch präsentiert, sieht man von gelegentlichen Geisterscheinungen der ermordeten Chefin und den spirituellen Fähigkeiten ihrer Schwester Maya (die Phoenix mit ihrer kindlich-unbeschwerten Art auf herrliche Weise in den Wahnsinn treiben kann) ab. Vielleicht sollte ich doch ein Jura-Studium in Betracht ziehen - dieses Spiel macht irgendwie Lust auf mehr.
Grafik:
Sound:
Steuerung:
Atmosphäre:
NDS: Ein echter Geheimtipp
02. August 2012
93

NDS: Ein echter Geheimtipp

Von
In dem Spiel spielt man einen Anwalt, der meist keine Ahnung hat was er tut, aber alles gibt um seine Klienten frei zu boxen. Dazu erforscht er den Tatort und redet mit allen möglichen Personen über die Mordfälle und wenn es noch so unwahrschinlich ist, das diese etwas wissen, um an Beweise zu kommen. Im Gerichtsaal allerdings kommt das was am meisten Spaß macht: das Kreuzverhöhr. Hier verhört man die Zeugen und es kommen nicht selten Lügen, Wiedersprüche und falsche Erinerrungen ans Tageslicht. Hat man den Fall schließlich nach Stundenlangem überlegen endlich gelöst (wo der scheinbare dumme Anwalt auf einmal zum Sherlock Holmes wird) fühlt man sich einfach episch, weil es am Anfang so unmöglich erschien den Fall zu lösen. Man darf sich von der Grafik nicht abschrecken lassen. Es ist die beste die diese Art von Spiel haben kann. Wer Bücher noch nie gemocht hat, sollte allerdings die Finger von dem Spiel lassen, da es im Prinzip ein stark interaktives Buch mit Bildern ist. Ein weiterer großer Pluspunkt ist, der Humor und der Sarkasmus im Spiel. Man wird es nicht schaffen das Spiel zu spielen ohne mindestens einmal schunzeln zu müssen.
Grafik:
Sound:
Steuerung:
Atmosphäre:
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