Ihr wolltet schon immer mal wissen, wie es sich anfühlt eine Laborratte zu sein? Im Spiel Portal bekommt man die Chance dazu. Auf Basis der Source-Engine siedelt sich dieses Denkspiel im Half-Life2-Universum an. Nein, es ist mehr als ein Denkspiel, Portal bietet vor allem Unterhaltung! Denn Portal fordert nicht nur eure grauen Zellen heraus, sondern beansprucht auch eure Lachmuskeln.

Nur mit dem Aperture Science Portal Handheld Device (ASPHD), einfach gesagt der Portal-Kanone, bewaffnet ebnet ihr euch den weg durch 19 Level. Ihr kreiert dabei nacheinander zwei Portale und sobald euer Charakter oder ein Gegenstand eines der beiden betreten, verlasst ihr es durch das andere. Das Ziel bleibt in jedem dieser Level gleich: Überwinde mit Hilfe der Kanone die Hindernisse und erreiche lebendig den Ausgang. Die Handhabung der Kanone erlernt ihr in den ersten Leveln, um euch dann, geleitet von einer monotonen Computerstimme, die euch als Gegenleistung ein Stück Kuchen verspricht, auf die nächsten Herausforderungen zu stürzen.

Anders als in Half-Life liegt der Hauptanteil des Spiels keineswegs in Kämpfen gegen echte Gegner- lediglich vereinzelt „stehen“ euch Selbstschussanlagen gegenüber die ihr entweder zerstört oder Ihnen ausweicht- sondern viel mehr im Lösen der der kniffligen Puzzles und dem euch ständig begleitenden Humor.

Also, fühlt such wie ein Genie, wenn ihr die spannenden und äußerst witzigen Aufgaben in Portal löst! Wer hätte geahnt, was man für ein Stück Kuchen alles auf sich nimmt…
Publisher: 
EA
Genre: 
Geschicklichkeit
Letzter Release: 
10.04.2008 PC
Altersfreigabe: 
ab 12
Releases: 
10.04.2008 (PC)

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Leser Meinungen

27 Meinungen Insgesamt Durchschnittsbewertung 91

92

Sijon

06. September 2013PC: Vom Geheimtipp zum Meilenstein

Von Sijon (2):

Portal gehört zu den wichtigsten Spielen seiner Zeit. Während in dieser Ära viele einst innovative Ideen längst zur Markenausschlachtung missbraucht wurden und austauschbare Darsteller in ebenso längst bekannten Szenarios ihr Dasein fristeten, brachte Portal endlich wieder frischen Wind in die damals etwas angestaubte Spielelandschaft. Es stellte nämlich nicht nur neuartige Konzepte und erstmals seit langer Zeit ikonische Figuren zurück ins Rampenlicht, sondern hatte auch eine unschlagbare Vermarktungsstrategie im Rücken.

Alleine die Grundprämise war genial: Die Protagonisten Chell wird von einem Supercomputer durch verschiedene Testkammern gescheucht, um mit der namensgebenden Portalkanone Physikrätsel zu lösen. Mit unvergesslichen Charakteren wie der schwarzhumorigen GlaDOS, den aggressiven Geschütztürmen oder dem treuen Begleiterkubus erschufen die Entwickler ebenfalls wahre Kultfiguren.

Zudem bietet das Spiel eine sehr natürliche Lernkurve, welche nur wenige Genrevertreter zu bieten haben und sicher nicht ganz unbeteiligt am Erfolg des Titels war. Die Rätsel werden in den späteren Abschnitten zwar angenehm knackig, driften jedoch niemals ins Unfaire ab und motivieren dadurch fortlaufend.

Auch das unvergessliche Abspannlied kann nicht über die viel zu kurze Spielzeit von maximal fünf Stunden hinwegtrösten. Schade ist auch, dass neben den sarkastischen Bemerkungen der gehässigen KI, die Geschichte erst in der letzten Spielstunde so richtig an Fahrt gewinnt und ebenso abrupt wieder endet.

Persönlich erging es mir beim Erwerb von Portal wie vielen anderen auch: Unwissend über das Potenzial des Titels, wollte ich mit der Orange Box lediglich die Half-Life 2 Reihe nachholen und bekam als Sahnehäubchen noch diesen humoristischen Rätselspaß serviert. Meiner Meinung nach sollte sich jeder Videospielfan mit Portal auseinandersetzen, da es zeigt, wie erfrischende Spielkonzepte die Industrie beleben können.

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97

Sorbet

28. August 2013PC: Schön, aber kurz

Von Sorbet (8):

Eigentlich ist Portal ein echt cooles Spiel, bei dem man, zumindest im ersten Teil, gar nicht so einfach stirbt.
Besonders, wenn man die ersten Testräume durchläuft, ist die Wahrscheinlichkeit, dass man stirbt, wesentlich geringer, als dass man nicht weiterkommt, weil man nicht weiß, was man tun muss, aber auch das ist relativ einfach und die meisten Spieler beziehungsweise erfahrenen Gamer spielen Portal in weniger als drei Stunden durch, ohne wirklich in Situationen zu gelangen, die sie mühelos bewältigen können.

Es gibt die verschiedensten Wege (bedingt durch äußere Faktoren), in Portal zu sterben:

werde erschossen
falle in die Säure
werde zerquetscht
ersticke an Giftgas
Besonders mies sind natürlich die weißen Roboter, die lieb und nett sagen "Ich tu dir nichts" und sobald man sich in deren Visier befindet, schießen die erbarmungslos auf den Protagonisten ein und wenn man schnell genug weg rennt sieht man sogar Blutspritzer an Wand und Boden.
Ziemlich hinterhältig und die Teile brechen einem das Genick, wann man die Steuerung nicht hundertprozentig beherrscht...

Das Spiel ist toll, auf jeden Fall empfehlenswert, aber viel zu kurz.
Zum Glück gibts den zweiten Teil.

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95

Spandam

02. Januar 2013PC: Das best Stück Indie-Kuchen

Von Spandam (3):

Mehr als ausgeschlafen wacht Chell auf, geweckt von einer freundlichen Computerstimme - die von GLaDOS, der wohl beliebtesten KI aller Spiele bislang.

Sie führt euch durch eine Kammern, voller Rätsel, die es mithilfe einer Portalkanone und deiner grauen Zellen zu absolvieren gilt.
Bis zu einem Wendepunkt im Spiel, seit ihr der Meinung ein sehr interessantes Indie-Puzzle-EgoShooter-Spiel vor euch zu haben, danach jedoch seit ihr sicherlich genauso überzeugt davon, ein Meisterwerk auf eurem Rechner zu haben.

Valve, Macher des Klassikers, schickt euch in eine unterirdische Forschungsanlage, angereichert mit viel Witz und Charm und einem Schuss Zynismus, der vor allem von GLaDOS selbst ins Spiel gebracht wird. Auf eurem Weg nach draußen, der im ersten Teil der Serie von Portal leider nur wenige Stunden, jedoch voll ausgekosteter Unterhaltung bietet, begegnet ihr vielen befremdenden Objekten und künstlichen Kreaturen, und müsst selbst auf Lösungswege kommen, dabei oftmals um die Ecke denkend.

Ein Spiel für Junge und Junggebliebene, das sowohl Problemlösung als auch Kreativität fördert, und sich auch hervorragend mit Freunden gemeinsam spielen lässt.

---

Grafik: Für das Erscheinungsjahr 2007 eine Angemessene und überraschend innovative Optik, die den Spieler in eine teils
beklemmende als auch gedankenanregende pseudo-sterile Umgebung packt.
Ein großes Plus für das Laborratten-Feeling!

Sound: Einerseits mystisch, andererseits aufregend. Situationsbedingt bringt dich die Musik genau in die Gefühlslage, in der
dich die Macher haben wollen. Die Synchronisation, besonders im Deutschen, ist sehr gelungen, andere
Spielehersteller dürfen sicher hier ruhig eine Scheibe abschneiden.

Steuerung: Gut programmierte WASD Maus - Steuerung, auf real wirkende Physik wird großen Wert gelegt.

Atmosphäre: Gelungenes Laborratten-Gefühl, dass den zwanghaften Wunsch, den Ausgang zu finden nur noch steigert!

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86

Palkia-extrem

30. November 2012PC: Kurzes aber packendes Spiel

Von Palkia-extrem (4):

Valve schafft es mit Portal, ein minimalistisches Meisterwerk zu erschaffen. Portal ist äußerst kurz und enthält eigentlich nicht sehr viel Handlung, dennoch fesselt einen das Spiel mehr als so manche angeblich "epische" Kampagne anderer Spiele

Zur Handlung:
Der Spieler erwacht innerhalb des "Aperture Science computeraided Enrichment Center", einer Versuchsanlage der schrägen Aperture Laboratories. Einziger Interaktionspartner ist der mit einer weiblichen Stimme ausgerüsteten Computer GLaDOS, der einen zunächst mit der Spielmechanik vertraut macht und den Spieler durch 19 Testkammern führt.

Dabei wird allerdings schnell klar, dass GLaDOS sinistere Absichten hegt, denn durch "Kommunikationsfehler" werden dem Spieler immer wieder wichtige Informationen vorenthalten und die Testkammern werden nach dem leichten Start potenziell immer tödlicher.

Gameplay:
Eigentlich eine simple Idee, die allerdings unendliche Möglichkeiten aufwirft: Als Spieler kann man mit dem Aperture Science Handheld Portal Device, umgangssprachlich Portal-Gun bezeichnet, ein blaues und ein orangenes Portal auf glatten Oberflächen entstehen lassen. Tritt man in eines der beiden Portal, kommt man aus dem anderen wieder heraus.

Zunächst lernt man in den Testkammern Grundzüge, später muss man dann mit Hilfe von Portal Schwung ausnutzen oder Raketen durch die Portale leiten. die Möglichkeiten sind schier unfassbar.

Gesamteindruck:
Eines der besten, wenn nicht gar DAS beste Spiel der letzten Jahre. Leider ist Portal recht kurz, allerdings ist das Spiel eigentlich perfekt abgestimmt, das Lerntempo ist genau richtig und eigentlich passt alles so, wie es ist.

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90

MrFreizeitzocker

29. Oktober 2012PC: Super!

Von MrFreizeitzocker (6):

Portal 1 ist einfach ein super Spiel. Man kann es sich für gerade Mal 9 Euro herunterladen und bekommt ein so tolles Spiel.
Am Anfang muss man sogenannte "Testkammern" durchspielen danach muss man flüchten und da fängt der Spaß erst richtig an es gibt viele sehr knifflige Räume in denen man erst mal gut überlegen muss wie man weiterkommt. Es gibt Gegnerische Geschütze denen man gekonnt ausweichen muss! Es mach einfach sehr viel Spaß mit Portalen um sich zu werfen. Dieses Spiel ist auf jeden Fall Empfehlenswert! Auch der Nachfolger "Portal 2" mach sehr viel Spaß!

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88

wizo

11. August 2012PC: Spaßig, aber leider zu kurz

Von wizo (22):

Das Spiel Portal ist eine einfache, aber zugleich auch eine geniale Idee. Man arbeitet sich mit seiner Portalgun durch die Räume, und versucht dabei nicht zu sterben. Die Räume werden natürlich immer schwerer und man hat in späteren Räumen mehr Möglichkeiten zu sterben. Man muss also sehr gut aufpassen, was man macht.

Was mir persönlich an dem Spiel gefällt, ist zum einen, dass es eine völlig neue Idee ist. Mir persönlich fällt kein Spiel ein, mit dem man Portal vergleichen könnte. Zum anderen geht es in dem Spiel nicht darum, dass man Gegner tötet. Man kann zwar Roboter außer Gefecht setzten, jedoch sind sie nicht tot.

Wenn man das Spiel zum ersten Mal spielt, ist es wirklich lustig. Auch wenn man nur einem Freund zuguckt wie er spielt, ist es lustig zu sehen, wie er in einigen Räumen verzweifelt, auch wenn es einfach ist.

Wenn man das Spiel schon einmal durchgespielt hat, dann ist es zwar lustig es nochmal durchzuspielen, doch dann fehlt der Reiz und die Spannung, da man die Level schon kennt, und weiß, was man zu tun hat. Es gibt auch Speedruns, bei denen man da Spiel in knapp 10-15 Minuten fertig hat.

Die Grafik des Spiels ist zwar nicht wirklich gut, das ist aber meiner Meinung nach auch nicht wirklich wichtig.

Das Spiel muss man einfach gespielt haben, da es eigentlich auf jedem PC läuft und tierisch viel Spaß macht.

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89

busters

10. August 2012PC: Äußergeöhnlicher Spaß

Von busters (35):

Die Überquerung großer Distanzen mittels futuristischer Technik wie Teletortation oder eben durch Portale, lieferte schon für viele verschiedene Spiele und Filme Vorlagen. Die Sache gestaltet sich jedoch anders, wenn man selbst dazu gezwungen ist als Testobjekt, für einen verrückten Roboter zu arbeiten und diese Technik, unter Einsatz des eigenen Lebens, erprobt.

Das Portal kein Spiel von der Stange ist, lässt sich schnell feststellen. Nicht nur die besondere Spielidee, sondern auch deren Umsetzung verhelfen dem Spiel zum Kultstatus.

Von der ersten Sekunde an schließt ihr auch den herrlich verrückten Hauptcomputer und somit euren Folterer GLaDOS ins Herz. Dieser scheint eine gespaltene Persönlichkeit zu besitzen und kann sich nicht entscheiden ob er fürsorglich, gleichgültig oder lieber doch feindselig euch gegenüber ist.

Ihr werdet in verschiedene Areale gebracht, welche jeweils verschiedene Tests für euch bereithalten die ihr mit Hilfe der Portalgun lösen müsst. Hierbei stehen euch die verschiedensten Probleme im Weg, die ihr nur lösen könnt wen ihr die Gesetzte der Physik gekoppelt mit der Portalgun richtig anwendet. Damit dies nicht zu kompliziert wird, gibt es am Anfang mehrere Einführungsareale, welche euch langsam die Möglichkeiten der Portalgun zeigen.

So wird Portal zu einem Rätselshooter für groß und klein, der wirklich jeden Spaß machen kann. Auch der, teilweise extrem schwarze, Humor des Spiels sorgt für ein besonderes Spielerlebnis. Ihr entdeckt z.B. Nachrichten von ehemaligen Testobjekten, welche die Tests leider nicht bestanden haben.

Portal ist ein außergewöhnlicher Rätselshooter, der schon jetzt Kultstatus erreicht hat. Ich persönlich kann dieses Spiel nur jedem wärmstens ans Herz legen.

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91

Caymora

10. August 2012PC: Aufgrund eines festen Testprotokolls wir der nächste Text nicht überwacht.

Von Caymora :

Meiner Meinung nach eines der besten Spiele von den wenigen die ich tatsächlich bis zum Ende durchgespielt habe, ist wohl Portal.

Fasziniert hat mich an diesem Spiel wohl einfach alles. Erstens die Idee ein Adventure in Ego-Perspektive anzulegen und dem Hauptcharakter dann auch noch eine für First-Person-Shooter typische, große, Waffenähnliche Gerätschaft in die Hand zu drücken, die (in Anbetracht des Titels vollkommen überraschend) nicht mit Bleikugeln, Laserstrahlen, Raketen oder (wie es bei den Produzenten des Spiels doch irgendwie Tradition hat) mit zuvor eingesaugten Badezimmer-Wandbehängen der Marke Villeroy und Boch um sich schießt, sondern mit zwei verschiedenen Portalen, die das Kerngerüst des Abenteuers bilden.

Abgesehen davon ist die Idee den Spieler ohne irgendeine Form der Erklärung in ein steriles Testgebäude ohne irgendwelche Informationen über Aufenthaltsgrund oder über die eigene Person zu stecken zwar keinesfalls neu, hat mich allerdings noch nie zuvor so mitgerissen, gerade in Kombination mit der durch geknallt, gruseligen Computerstimme die dem „Freiwilligen“ sagt wo es lang geht und schlussendlich versucht ihn/sie umzubringen.

Die Hilfestellungen und Botschaften der vorherigen Testpersonen in den Verbindungstunnel zwischen diversen Testkammern, die sich ebenfalls stark von den kleinlich, sauberen Kammern unterscheiden, tragen ihren Teil zu der abgedreht, unheimlichen Atmosphäre bei. Die kurze Spielzeit und der wechselnd schwierige und eher triviale Schwierigkeitsgrad kamen mir beim Spielen auch entgegen, da ich es wohl kaum ausgehalten hätte sechs Stunden lang einem schizophrenen Computerprogramm zuzuhören das mir Kuchen verspricht und mich dann zwingt, meinen einzigen Freund in die Verbrennungsanlage zu werfen.

All diese Komponenten und die Tatsache das mir Physik noch nie so viel Spaß gemacht hat wie während Valve’s Portal, machen dieses Spiel für mich zu einem der besten überhaupt.

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87

RoXXasLP

05. August 2012PC: Allein der Kuchen ist das Spielen wert

Von RoXXasLP (15):

Das ist ein weiteres grandioses Spiel von VALVE, kein sinnloses Ballerspiel, nein!
Ein Geschicklichkeitsspiel bei dem es darum geht "Aufgaben" oder "Tests" des dortigen mechanischen Chefs zu lösen! Ist manchmal etwas sehr knifflig für meine Verhältnisse, aber so ein Spiel soll ja auch lange halten und man will ja auch was für sein Geld und das bekommst man auf jeden Fall! Auch Deutsche Sprachausgabe ist vorhanden, was das Spielen gleich etwas "persönlicher" macht! Also ich kann es wirklich jedem empfehlen der mal weg vom üblichen Geballer möchte! (Am besten auf Steam holen).

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85

Jonnys__Ocean

02. August 2012PC: Noch nie dagewesener Rätsel-Spaß

Von Jonnys__Ocean (35):

Portal ist ohne Zweifel ein Rätselshooter der Extraklasse. Die Spielidee ist absolut einzigartig und amüsant zugleich, wenn auch eigentlich eher simpel. Man schießt Portale mit einer Portalkanone, die man früh im Spielverlauf erhält.

Man kann durch das eine Portal schreiten und kommt innerhalb von Bruchteilen von Sekunden am anderen wieder heraus. Mit diesen orangefarbenen beziehungsweise blauen Portalen muss man sich nun einen Weg durch den Gebäudekomplex des Forschungsunternehmens Aperture Science bahnen. Das riesige und an zahlreichen Stellen äußerst imposante Bauwerk unterteilt sich in viele kleinere Bereiche.

Dazu gehören auf der einen Seite die sogenannten "Testkammern" und wiederum einige Bereiche bei denen es nicht ganz klar ist, wozu sie dienen. Außerdem trägt es zusammen mit der Musik zur stimmigen und etwas düsteren Atmosphäre bei.

Ziel des Spiels ist es, die tückischen und manchmal sogar gefährlichen Hindernisse, wie niedliche kleine Türme, die aber bei Sichtkontakt sofort anfangen zu schießen, oder Gruben mit giftigen Flüssigkeiten zu überwinden und sich so bis zur Boss-Gegnerin namens GLaDOS, vorzukämpfen und sie schließlich zu besiegen. Der finale Kampf ist nicht unbedingt anspruchsvoll aber sehr spaßig.

Ein großer Trumpf des Spiels ist die überaus gelungene Steuerung. Sie ist recht einfach und schnell erlernt, aber unglaublich präzise und sie sucht ihresgleichen. Davon könnten sich einige Shooter noch etwas abkucken. Die Grafik ist überraschend gut. Sie kann natürlich nicht mit Spitzenreitern wie Battlefield 3 oder Crysis 2 mithalten, aber ist für ein Spiel aus dem Jahre 2007 absolut spitze. Lediglich die etwas kurze Spielzeit ist ausbaufähig, was im Nachfolger auch getan wurde.

Fazit: Das Spiel ist uneingeschränkt empfehlenswert und ich rate jedem, der es noch nicht getan hat, dies nachzuholen.

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