The Saga of Ryzom

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Die übersetzte Version schlägt 2010 bei uns ein. Die internationale Version kann bisher nur teilweise überzeugen. Aktueller Eindruck: ausreichend

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Detailbewertung

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Sound: starstarstarstarstar 2.3
Steuerung: starstarstarstarstar 2.3
Atmosphäre: starstarstarstarstar 2.3
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Kurziffil

18. März 2019Online: Ein kleines aber feines MMO

Von :

Ryzom hat einige Besonderheiten.
Die größte davon hat meiner Meinung nach mit dem eigentlichem Spiel nicht viel zu tun. Das Spiel wird nämlich zum Großteil von den Spielern selbst weiterentwickelt. Es gibt auch richtige angestellte Entwickler, aber die Spieler haben verschiedene Möglichkeiten an der Entwicklung tatkräftig teilzunehmen.

Zum Game selbst.
Es ist schon älter und ja das sieht man grafisch natürlich, ich persönlich finde aber es kann sich immer noch sehen lassen, also die Grafik ist soweit ok, die Effekte sind der Wahnsinn! Sound ist auch super.
Generell der Stil gefällt mir und ist nicht oft in Spielen zu finden, auch das Setting ist unverbraucht und einzigartig.
Es spielt auf einem Pflanzenplaneten Namens Atys. Das heißt, der Planet Atys besteht nicht wie unsere Erde aus größtenteils Gestein, sondern ist eigentlich ein gigantischer Baum. Daran muss man sich vlt. erst gewöhnen, dass alles um einen herum größtenteils aus Rinde besteht. Muss man nicht mögen, ist aber einzigartig. Mir gefällt die Umsetzung ganz gut. Die Atmosphäre stimmt!

Das nächste wichtige in diesem Zusammenhang ist die "lebendige" Umgebung. Die Kreaturen zb. stehen nicht immer einfach blöd in der Gegend rum wie bei eigentlich allen anderen MMOs, sondern sie führen ein eigenes Leben. Sie fressen, schlafen usw. Sie sind sogar neugierig bei Spielern, kommen näher um einen zu mustern (oder natürlich um zu fressen, kommt auf die Kreatur an). Manche verhalten sich wie eine Herde, andere wie ein Rudel.
Auf Atys gibt es Jahreszeiten und die Kreaturen wandern mit diesen!

Das Crafting und generell das Ressourcen sammeln machen viel Spaß! Beide Systeme haben viel Tiefgang und sind sehr abwechslungsreich.
Außerdem gibt es Live Events, wo die Lore vorangeht und ich als Spieler direkten Einfluss darauf nehmen kann.
Generell ist die Lore eine der Stärken des Spiels (zu viel um es hier zu schreiben) und damit auch das RP.

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alardin

19. Februar 2013Online: Dieses Spiel zu spielen ist riskant

Von :

Ryzom hat zwei wesentliche Probleme: Missbrauch von Kundendaten und Cheater/Griefer als GMs

Jede Kommunikation in Ryzom, jeder Chat und jede Mail im Spiel, kann ausspioniert werden. Von den Benutzeroberflächen einzelner Nutzer können Screenshots gemacht werden die später überall auftauchen können.

Ein Nutzer weiß in Ryzom nie mit wem er es zu tun hat. Die Besitzer wechseln Namen und Avatare aus, treten selbst als Nutzer auf, auch mit mehreren angeblichen Identitäten gleichzeitig oder mit mehreren Personen hinter einer falschen Identität.

Der Hauptverantwortliche für Ryzom ist Wilko Mattern aus Konstanz, Gymnasiallehrer in Radolfzell. Formal steht hinter Ryzom eine zypriotische Briefkastenfirma mit einem französischen Eigentümer. Das macht die Verfolgung von Straftaten praktisch unmöglich weil sie jeweils getrennt betrachtet und wegen Geringfügigkeit eingestellt werden.

Das Spiel gibt vor ein "echtes" RPGMMO zu sein, ist aber eigentlich der dahindümpelnde Rest eines kommerziell gescheiterten Spieles, das nur noch auf einem Freeshard läuft, der noch dazu nicht kostenlos ist.

Ryzom befindet sich in der Hand von Leuten die nur an ihrem privatem Vergnügen interessiert sind und im Gegensatz zu echten Firmen weder Professionalität noch ein vorrangiges Gewinninteresse haben. Anders gesagt: Es gibt keine echten Kunden weil es kein Geschäft gibt. Spieler sind für die Besitzer nur Leute auf deren Kosten man sich amüsieren kann.

Die Besitzer, egal unter welchem Namen sie gerade auftreten, können in ihrem kleinen virtuellem Sandkasten namens Ryzom praktisch uneingeschränkt und völlig verantwortungslos machen was sie wollen. Das zum Schein "Regeln" vorgeschoben werden ist eine Verhöhnung der Verarschten.

Die Vorgänge in Ryzom lassen Parallelen zum Milgram-Experiment erkennen. Es geht aber nicht um Erkenntnisgewinn, sondern nur darum eigentlich anständige Menschen dahingehend zu manipulieren, dass sie die Schädigung anderer Menschen als gerechtfertigt empfinden.

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Hyrion

06. April 2011Online: Viel Potential, alles vergeblich

Von :

Ryzom machte auf den ersten, zweiten und dritten Blick einen ganz guten Eindruck. Die gewaltigen, sehr ärgerlichen Schwächen zeigten sich erst nach einer Weile.

Das Spielprinzip ähnelt vielen anderen MMORPGs, mit ein paar Besonderheiten. Diese zu entdecken und zu auszuloten, kann Spaß machen. Allerdings will ich darauf garnicht weiter eingehen, denn das Spiel ist grundsätzlich niemandem zu empfehlen.

Außschlaggebend für dieses vernichtende Urteil ist die Art, in der in Ryzom mit Spielern umgegangen wird. Zahlreiche falsche Versprechungen und nicht eingehaltene Ankündigungen können zwar als vorsätzliche Täuschungen der Spieler interpretiert werden, aber das ist harmlos im Vergleich zu dem, was "hinter den Kulissen" von Ryzom vorgeht.

Die Betreiber von Ryzom haben es, wahrscheinlich aus Kostengründen, einer Gruppe von Spielern überlassen, über die anderen Spieler zu "herrschen". Es gibt also keine kompetenten, unabhängigen, fairen und hilfsbereiten Game-Master oder Admins. Statt dessen wird betrogen, gelogen, geschummelt, getäuscht, bevorzugt, benachteiligt, gemobbt, beleidigt und bestraft ganz nach dem Gutdünken dieser Spieler.

Ein Spiel mit fest eingebauten Griefern also. Spielverderber, denen es egal ist, dass sie dadurch Kunden vergraulen. Ganz nebenbei haben diese Spieler natürlich auch Zugriff auf die Kundendaten. Also: Finger Weg von Ryzom. Es gibt bessere Spiele. So etwa jedes andere ist besser.

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Infos

  • Publisher: Flashpoint
  • Genre: MMORPG
  • Release:
    16.09.2004 (Online)
  • Altersfreigabe: ab 12

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