Mit "Thief" beleben Entwickler Eidos Montreal und Hersteller Square Enix die Schleichserie rund um den Meisterdieb namens Garrett wieder. Dieser kehrt nach zehn Jahren in seine nun zerrüttete Heimatstadt zurück. Auf der einen Seite regiert der gnadenlose Baron und stürzt die Stadt ins Chaos auf der anderen Seite rotten sich die Massen zusammen um eine Revolution zu starten. Dazwischen setzt die Pest der Bevölkerung zu.Von zentraler Bedeutung bleibt das Schleichen und Stehlen sowie das Manövrieren in der Dunkelheit. Die neue Fokus-Funktion schärft Garretts Sinne für eine kurze Zeit und erlaubt es ihm Beute zu erspähen oder etwa den taktisch klügsten Weg für seinen Raubzug zu finden.Ab dem 28.02.2014 auf Steam erhältlich.

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Leser Meinungen

15 Meinungen Insgesamt Durchschnittsbewertung 79

82

Hallimaschpilz

28. April 2015PC: Atmosphärisches Schleichspiel mit interessanter Story

Von Hallimaschpilz (3):

Die "Thief"-Reihe ist ja ein, wenn nicht sogar "Das" Spiel, welches das Stealth-Genre begründet hatte. Ich persönlich habe die Spiele damals zwar nicht gespielt, aber musss sagen, dass ich diesen Teil für ein durchaus gelungenes Reboot halte, was aber leider auch an manchen Stellen etwas Potenzial verschenkt. Eine dieser Stellen wäre beispielweise die Story. An sich ist es eine der spannendsten und wendungsreichsten Storys, die ich je gespielt habe, aber andererseits verläuft dann am Schluss die Auflösung mehr als unbefriedigend. Und das ist leider beim ganzen Spiel so ähnlich: Man arbeitet auf Sachen mühevoll hin und am Ende passiert einfach nichts. Auch bei einer Nebenmission, wo man für einen Mechaniker die Teile für eine Art Roboter zusammenklauben muss bedankt er sich am Ende einfach nur und das war's. Da stellt sich dann unweigerlich die Frage: Wozu das Ganze? Aber das Spiel gewinnt dann dafür beim Gameplay.

Wenn man im freien Spiel über die Dächer der Steampunk Stadt huscht oder in einer Mission ein Bordell infiltrieren muss, da macht Thief dann so richtig Spaß. Es gibt zum Teil nette Rätsel die für Abwechslung zwischen dem Schleichen sorgen. Oder eine Mission, bei der man eine Irrenanstalt durchsuchen muss und zahlreiche Gruselelemente verwendet werden. Die Atmosphäre die die Entwickler bezwecken wollten funktioniert in jedem Level zu 100%. Auch die Möglichkeiten zum Abschluss eines Levels sind zahlreich, denn während bei anderen Spielen oft die Möglichkeit ist einfach Rambomäßig durch ein Level durchzurennen, wird man hier sofort von einer der Wachen erledigt. Man muss also wirklich geschickt vorgehen und öfters mal neuladen (was wegen den extrem langsamen Ladebildschirmen aber langwierig ist).

Fazit: Thief punktet bei der Atmosphäre und dem Spielgefühl, doch wenn es um Storytelling oder taktisch ausgefeilte Nebenmissionen geht merkt man dem Spiel starke Schwächen an. Nichtsdestotrotz wird das Spiel den, der sich darauf einlässt lange fesseln.

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99

yugioh8000

04. April 2015Xbox 360: Absolut Überzogen

Von yugioh8000 (2):

Ich kannte Thief vorher überhaupt nicht und kam eher durch Zufall auf das Spiel.
Da ich Schleich spiele ohnehin mag, hat aber Thief noch alles überboten. Die ganze mittelalterliche Atmosphäre, die Musik und die Umgebung untermalen das ganze nochmal mit einem düsteren aber nicht billigen Touch.

Das klauen erscheint vielen die es noch nicht gespielt haben als sehr monoton, aber durch die verschiedenen Herausforderungen und Geheimnisse die man während eines Kapitel lösen muss machen das ganze zu einem riesigen Spielvergnügen. Thief hat verschiedene Elemente wie Parcour und Kämpfen drin.

Grafisch ist es super, der Sound passt sehr gut zu den jeweiligen Szenen und geht auch nicht auf die nerven wie bei anderen Spielen. Mit den unendlich vielen Fenster und Türen bei denen man einbrechen kann die es in der relativ grossen Open World gibt hat man, hat man nebenbei noch sehr viele Nebenmissionen und Aufträge die man unabhängig von der eigentlichen Geschichte erledigen kann.

Für Anfänger in diesem Genre muss man sagen, dass man sehr viel überlegen muss am Anfang. Ich hatte keinen Plan bei gewissen dingen, aber die machen das ganze Spiel auch intressant und mit der Zeit klappt auch das.
Wer also gerne Tresore knackt, Schlösser aufbricht, Leute von hinten KO schlägt und sich durch eine düstere Welt hindurch klauen will, für den ist Thief genau das richtige.

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99

GamingFan330

23. Januar 2015PC: Eines meiner Lieblingsspiele

Von GamingFan330 (5):

Dieses Spiel ist nichts für schwache Nerven. Die Athmosphäre ist so genial, dass ich in einigen Kapiteln sogar ein bisschen schiss davor hatte, was als nächtes passiert und mich teilweise richtig erschreckt habe. Was ich allerdings noch nie geschafft habe: Eine Mission zu erledigen, ohne einmal entdeckt zu werden.

Das ist echt schwierig. Was ich hier sehr gut finde ist, dass es ein freies Spiel gibt, in dem man alles stehlen kann, was noch nicht erbeutet wurde und die Kapitel wiederholen kann. Sehr sehr gutes Spiel. Finde die Story auch total klasse. ich würde gerne einen Kinofilm dazu sehen.

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86

shadowemerald

12. Januar 2015PS3: Gut umgesetzter neuer Ableger

Von shadowemerald (2):

Der erste Teil der Thief/Dark Projekt-Reihe hat Seinerzeit das Stealth-Genere definiert. Umso mehr freut man sich als Fan nach langem Warten auf den neusten Ableger. Besagtes Warten hat sich durchaus gelohnt, dennoch gibt es ein paar Minus-Punkte, die nicht hätten sein müssen.

Thief 4 ist ein solides Schleichabenteuer, dass seinen Wurzeln recht treu bleibt aber keine außergewöhnlichen Neuerungen bringt, was allerdings nicht negativ gemeint ist: Es spielt sich unkompliziert und "alt".

Über die mittelmäßige Grafik, kleine Spielfehler und gelegentliche Soundbugs sieht man dank packender Atmosphäre, spannender Story, unterschiedlichen Lösungswegen, einem tollen Soundtrack und gelegentlichem (sehr trockenen) Humor von Antiheld Garret gerne hinweg.

Die Gebiete der Hauptmissionen werden durch eine offene Spielwelt verbunden, welche an sich schon sehr klein ist, dann aber auch noch in mehrere getrennte Bereiche unterteilt ist. Hier fällt neben der stumpfen KI die wohl größte Schwäche auf: die Ladezeiten. Sie treten nicht übermäßig oft, aber dafür unangenehm lang auf.

Die Spielzeit der gut 10stündigen Story lässt sich mit abwechslungsreichen Nebenmissionen, der Suche nach Sammlerstücken und zusätzlichen Zielen deutlich erweitern.


Insgesamt bleibt zu sagen, dass nicht nur Fans der Vorgänger (oder auch Dishonored) gerne zugreifen dürfen und man nach Abschluss der Story Lust auf mehr bekommen.

72

MyMarco

04. November 2014PS4: Viel Freiheit, wenig Freude

Von MyMarco (6):

Meine hohen Erwartungen an Thief wurden leider nicht erfüllt.
Neben der schlechten deutschen Synchronisation (nicht wegen den Stimmen, sondern wegen der Asynchronität mit den Lippen der Spielfiguren!) und den teilweisen grafisch schlechten Zwischensequenzen (zumindest für die Möglichkeiten der PS4!), wurde meine Spielfreude vor allem durch die teilweise erschreckend "dumme" Gegnerschar.

Ich musste ab und zu nur vor den Augen alarmierten Wachen auf einen Schrank klettern und mich kurz in der Dunkelheit ducken, nur um ein paar Sekunden später die bereits wieder abdrehenden Wächter erneut von oben zu "überraschen". Mit ein paar Wiederholungen konnte ich so 8 Wachen an nur einem Punkt mit Leichtigkeit besiegen.

Was man dem Spiel durchaus zu Gute schreiben muss, ist die Freiheit, die einem beim Lösen der Level zugestanden wird. Es gibt für jedes Kapitel mehrere verschiedene Lösungswege und man kann durch viel Herumstreunen auch einige kostbare Schmuckstücke einsammeln.

Doch leider tröstet das nur bedingt über die zuvor genannten Fehler hinweg.
Was mir bei Thief, sowie auch schon bei einigen anderen Spielen, aufgefallen ist, ist die extrem kurze Spieldauer (zumindest sehe ich das so!) Für 50-60 € erwarte ich mehr als 7-8 Stunden Spielzeit! Natürlich könnte man bei Thief verschiedene Schwierigkeitsstufen nutzen, um den Spielspaß etwas hinauszuzögern, aber das ist leider nicht genug!

Unterm Strich ist Thief für Fans der Reihe durchaus zu empfehlen. Für den Rest ist dieses Game allerdings ein kurzer und zäher Happen.

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75

b0007

28. Oktober 2014PS3: Mittelmäßiges Schleichspiel

Von b0007 (11):

Gleich vorweg, wer Probleme mit Landkarten und Navi´s hat, sollte die Finger von dem Game lassen, denn die Orientierungssache ist trotz Karten sehr verwirrend gelöst. So wäre es wünschenswert gewesen, dass wenigstens markante Punkte betitelt sind.

Die Grafik ist, von den Sequenzen mal abgesehen, eigentlich ziemlich eintönig und düster. Ob dass so beabsichtigt ist, keine Ahnung. Der Sound und die Effekte gehen voll in Ordnung. Besonders in Kapitel 5 ist dies gut gelungen, auch wenn es mir pesönlich überhaupt nicht gefallen hat ;-)

Die Level an sich sind ziemlich komplex und mit einigen Rätseln gewürzt, leider sind einige Rätsel auch nicht mit Logik zu lösen, so sind einige Tresorkombinationen einfach nicht herauszubekommen. Auch einige Missionsbedingungen sind sehr widersprüchlich definiert.

Die Steuerung ist auch akzeptabel, solange es keinen Streß gibt. Und schon bin ich bei dem Punkt Waffen. Das ein Stealth-Shooter kein Rambospiel ist, klar. Aber dass man in der Anfangsphase nur aus max. 2m Entfernung einen Gegner erfolgreich plattmachen kann ist wirklich lächerlich!!!

An sich geht das Spiel locker von der Hand, und jetzt wieder das berühmte ABER. Wer nämlich hier richtig upgraden will muß viele Kapitel mehrmals spielen, denn mit den paar Nebenaufträgen kann man nicht wirklich was kaufen.
Und dies ist auch ein echter Schwachpunkt von dem Game, es wird dann einfach nur noch nervig, wenn Du das 30mal durch die Südstadt zum Händler latschen mußt und die Leute auch immer dasselbe quasseln.

Fazit: So mal zum durchspielen ist das Game voll okay. Aber wer es wirklich perfekt spielen will, der muß entweder ein Freak sein oder ein dickes Fell haben.

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70

Der_Rote_Shanks

07. Oktober 2014PS3: Leider ein glatter Fehlkauf

Von Der_Rote_Shanks (68):

Leider habe ich zu diesem Spiel wenig Gutes zu sagen...

Zunächst einmal zu Grafik. Die Umgebungen sehen ganz gut aus, auch Cutscenes und Gegner verleihen dem Spiel eine düstere Atmosphäre. Das ist übrigens das Stichwort dieses Spiels - düster. Die meiste Zeit kann man kaum erkennen was man eigentlich gerade macht, selbst wenn man die Helligkeit ganz raufdreht und das Zimmer verdunkelt ist das Spiel einfach viel zu dunkel!

Weiter dann mit den Sound. Ist dieser mal da, klingt es auch musikalisch ganz gut. Das Problem ist bei mir jedoch gewesen, dass ich das Spiel komplett ohne jeden Sound spielen musste nach etwa 15 Minuten Spielzeit hat sich dieser nämlich jedesmal verabschiedet (Playstation ist in Ordnung). Bei einem Spiel, bei dem man so auf die Geräusche (die man selbst verursacht) achten muss ein absolutes No-Go!

Jetzt zum Spiel selbst. Die Steuerung ist für ein Schleichspiel zu unpräzise, oft bin ich vom exakt selben Dach zu einem Anderen rüber gesprungen und jedes mal wars daumendrücken ob er sich an der Kante festhält oder nicht. Zudem sind Stürze selbst aus kleineren Höhen hier oft tödlich und enden mit einem nervigen Ladescreen und dem Neustart am letzten Checkpoint. Wieder und wieder. Dabei ist festzustellen, dass ihr für einen wiederauferstandenen Meisterdieb ein echter Waschlappen seid, das merkt man auch dann wenn man mal entdeckt wird und es zu Kampf kommt (meistens endet dann aber die Mission, sodass man nicht zu oft die Gelegenheit hat zu kämpfen). Später trifft man dann auch auf Gegner die einen bei Sichtkontakt direkt mit einem Schlag ins Jenseits befördern.

Charakteraufwertungen gibt es zwar die das vermeiden (sollen), diese sind aber schweineteuer, sodass man kaum etwas davon freischalten kann, selbst wenn man alles mitnimmt was man kann.

Mein Fazit zu dem Spiel ist, dass es für mich ein glatter Fehlkauf war (auch jetzt wo es nur noch 30 Euro gekostet hat). Wer gerne schleicht ist mit Dishonored deutlich besser bedient!

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80

Timo409

15. April 2014PS4: Gute Idee, fast gut umgesetzt

Von Timo409 (5):

Seit dem ersten Screenshot von Thief hat mich das Spiel fasziniert. Allgemein bin ich ein Fan von Schleichspielen und Thief bot eben dieses feature. Deswegen hab ich es mir zugelegt und teile euch nun meine Erfahrungen mit.

Steuerung:
Genial! Sehr leicht rein zu finden und vor allem das Klettern und Laufen wurde sehr schön umgesetzt und läuft sehr flüssig.

Gameplay:
Spannend, allerdings auf Dauer recht eintönig. Zum Glück wird das ständige schleichen/stehlen durch einige teils interessante Rätsel aufgelockert.

Story:
Eher schlecht als Recht. Die ganze Geschichte ist eher zweckmäßig ausgefallen, weshalb vor allem das Ende sehr enttäuscht.

Grafik:
Ich persönlich habe nichts gegen die Grafik einzuwenden. Sie spielt schon in der oberen Liga mit. An Grafikbomben wie Battlefield 4 kommt es aber nicht ganz ran.

Sonstiges:
Das Spiel fällt recht kurz aus, es gibt sogar eine Trophäe, wenn man länger als 15 Stunden dran sitzt. Der Erfolg ist übrigens relativ schwer zu erreichen. Wenn man sich nicht allzu dumm anstellt, ist man nach 12 Stunden fertig.

Was mich stört:
LADEZEITEN. Die Stadt ist in mehrere Bereiche eingeteilt, betritt/verlässt man ein Gebiet, kommt ein Ladebildschirm mit obligatorischen Ladebalken, was recht enttäuschend ist für next gen Konsolen. Ich schätze Thief wurde für PS3/X360 entwickelt und einfach auf die neuen Konsolen geportet, weil sowas wirklich nicht sein müsste.

UNÜBERSICHTLICHER AUFBAU. Wie bereits beschrieben nerven die einzelnen Stadtabschnitte und deren Ladezeiten. Obendrein ist es oftmals relativ schwer die Übergänge ins andere Gebiet zu finden, da die Karte dafür zu grob gestaltet ist.Oft muss man in eine Wohnung einbrechen und dort durch einen bestimmten Ausgang gehen. Das nervt extrem und bringt den Spielspaß zum Erliegen.

Zum Bankraub DLC:
Bei mir war das DLC bereits enthalten. Die Mission ist recht kurz, es gibt nichts Besonderes zu holen und die Sicherheitsmaßnahmen sind bis auf Kameras Standard.

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99

jaeinpaarfragenundso

11. April 2014Xbox 360: Ein gutes Spiel, das es wert ist

Von jaeinpaarfragenundso :

Also Thief ist wirklich ganz anders als ich erwartet hatte jedenfalls ab Kapitel V vorher dachte ich schon das es ewig so weitergehen würde wie vorher aber alles war dann ganz anders.
Die erste starke Veränderung habe ich ja bemerkt als ich Basso aus dem Bergfried befreien musste der in diesem Moment von den Götzen zerstört wurde.
Falls welche an dieser Stelle noch nicht sind von der ich geschrieben habe dann will ich nur dass ihr wisst das man die Spiele zuerst durchspielt und danach die Meinungen anderer liest.
So sehe ich das jedenfalls ihr könnt natürlich machen was ihr wollt aber ich würde mir nicht den spielspaß verderben in dem ich die Meinung anderer lese und so etwas dabei erfahre.
Es sei denn ihr wollt nur wissen ob es sich lohnt und ob ihr es euch kaufen solltet zu denen sage ich nur das es sich auf jeden Fall lohnt und falls ihr wissen wollt ob es zu eure Spiel weise passt dann lest doch keine Meinungen von anderen die vielleicht ganz anders spielen als ihr sondern seht euch einfach ein lets play an ich empfehle allerdings nur den Prolog und etwas nach Kapitel V zu sehen da man sonst zu viel kennt oder nicht weiß wie das Spiel später aussieht da es sich später sehr plötzlich und stark verändert.

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85

AssassinsKid

29. März 2014PC: Schleich-Klassiker mit leicht abgehobener Story

Von AssassinsKid (19):

Als Fan von Assassin`s Creed und Dishonored wollte ich es auch mal mit Thief probieren und ich muss sagen, dieses Spiel hat wirklich seine Reize.
Die düstere Großstadtatmosphäre und die große Bewegungsfreiheit innerhalb der Stadt sind auf jeden Fall ein großer Pluspunkt. Die verschiedenen Level und ihre versteckten Rätsel sind abwechslungsreich und regen zu Erkundungstouren auf eigene Faust an. Von Bordell bis Kathedrale ist fast alles dabei.
Die Story ist mir allerdings etwas sehr abenteuerlich und wirkt an einigen Stellen zu sehr aufgesetzt. Vieles erinnert stark an Dishonored.

Grafik und auch der Sound lassen sich sehen. Bugs diesbezüglich sind mir noch nicht aufgefallen (PC Version).

Ein weiterer Pluspunkt ist der selbst wählbare Schwierigkeitsgrad. Die letzten beiden Schwierigkeitsstufen sind eine echte Herausforderung für erfahrene Schleichfreunde.

Nun zum Negativen:
Garrett, unser spielbarer Freund ist zwar ein Meister im stehlen und schleichen, allerdings kein geübter Kämpfer wie Corvo oder Ezio. Offene Konfrontationen mit den zahlreichen Feinden gehen meist nicht gut aus. Das "Kampfsystem" allgemein ist nicht besonders ausgefeilt.
Die Steuerung allgemein macht keine großen Probleme, manchmal wird es beim springen und klettern allerdings etwas haklig. Es kann durchaus mal passieren, dass man stürzt und tot ist.

Man muss dazu sagen, dass Thief wirklich nur für Spieler geeignet ist, die das Schleich - Genre (wenn wir es so nennen wollen) bevorzugen. Wer eher die offene Konfrontation wählt, wird sich bei Thief schnell langweilen.

Ansonsten interessantes Spiel, welches ich mit gutem Gewissen empfehlen kann.

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