"Yooka-Laylee" erinnert an das Hüpf-Abenteuer "Banjo-Kazooie" das seinerzeit für Nintendo 64 erschien. Kein Wunder den Entwickler Playtonic Games besteht zum Teil aus ehemaligen Mitarbeitern des Entwicklers Rare der sich für die Abenteuer von Banjo verantwortlich zeichnet.
Publisher: 
Team 17
Genre: 
Jump & Run
Letzter Release: 
11.04.2017 PC
Altersfreigabe: 
ab 6
Releases: 
11.04.2017 (PC, PS4, Xbox One)

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Leser Meinungen

4 Meinungen Insgesamt Durchschnittsbewertung 92

77

thomassi

12. Mai 2020PS4: Mit einigen Schwächen, aber trotzdem ziemlich gut

Von thomassi (21):

Yooka-Laylee ist ein geistiger Nachfolger zu den Rare-Klassikern auf dem Nintendo 64. Ich habe mir das Spiel übrigens auf der Switch gekauft, aber diese Option gab es leider nicht. Man spielt das Chamäleon Yooka und die Fledermaus Laylee, welche die bösen Machenschaften von Capital B stoppen wollen.

Dazu bereisen sie fünf Welten, über die ich hier aus Spoilergründen nicht genauer reden möchte, nur so viel: Welt 1 ist die meiner Meinung nach beste, Welt 2 und 3 sind eher schwach, die Welten 4 und 5 machen wieder mehr Spaß. In jeder Welt gibt es 25 Pagies (quasi wie die Sterne aus Mario 64) und viele andere Sammelgegenstände. Die Grafik ist genau wie die Musik wirklich gelungen, nur manche Soundeffekte wie etwa das Gerede der Charaktere nerven. Die Steuerung ist jedoch manchmal unpräzise, was auch an der sehr holprigen Kameraführung liegt. Die Welten zu durchforsten macht ziemlich Spaß, man lernt mit der Zeit immer neue Techniken, mit denen man bisher unzugängliche Areale erreichen kann. Auch viele Missionen sind cool, manche jedoch auch nicht, weil sie zum Beispiel frustrierend oder unspektakulär sind. Insgesamt merkt man dem Spiel seine kurze Entwicklungszeit deutlich an, es gibt viele Spiel- und Texturfehler und vieles fühlt sich unpoliert oder nicht zu Ende gedacht an. Jedoch muss man auch bedenken, dass Yooka-Laylee von einem sehr kleinen Studio entwickelt wurde. Im Spiel gibt es viele Anspielungen auf andere Videospiele oder die Gamingkultur allgemein, einige davon sind wirklich sehr amüsant.

FAZIT: 77 Prozent klingt schlechter als es ist. Playtonic hat hier ein ordentliches Spiel abgeliefert, dass man sich, wenn man es für, sagen wir, 30 Euro angeboten bekommt, nicht entgehen lassen sollte.

Grafik:
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Sound:
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Steuerung:
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Atmosphäre:
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90

Nuugat

12. Juli 2017PS4: Tolles Old-School Spiel für Zwischendurch

Von Nuugat (2):

Yooka-Laylee hat mir persönlich jede Menge Spaß gemacht.

Es ist vom Spielgefühl eben immer noch Banjo Kazooie, nur eben in besserer Grafik und mit neuen, frischen Ideen von Fähigkeiten der beiden Hauptcharaktere.

Bis auf einige wenige Stellen im Spiel, die echt nervig waren, hat das Spiel durchweg Spaß gemacht, wurde an einigen Stellen sogar echt knifflig.

Für das Spiel komplett auf 100 % zu bringen ( alle Sammelobjekte, alle Trophäen ) habe ich ca. 26 Stunden gebraucht. Allerdings ist das sicher noch schneller machbar.

Wer also Lust auf ein Kunterbuntes Jump&Run mit viel Humor und ständigem durchbrechen der 4. Wand hat macht mit Yooka-Laylee sicher nichts falsch.

Grafik:
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Sound:
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Steuerung:
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Atmosphäre:
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90

onkeldueres

05. Mai 2017PS4: Hmm Ja......oder?

Von onkeldueres (15):

Zu allererst. Das Spiel ist richtig Geil aber viel zu schwer für nen Gelegenheitszocker wie mich.
Trotzdem, warum variiert die Bewertung der Spieler so extrem zu eurer(Redaktion)Meinung?

Tolle Levelgestaltung, liebevolles Design und eine recht gelungene Steuerung. Kameraprobleme gab auch schon be Mario64. Gewöhnt man sich dran.

Auf nem 4K TV eine Hammermässige Farbbrillianz. Gute Weitsicht, keine Popups usw. Nur das Gestammel nervt dauerhaft, also Ton weg und nur Sound(begnadet).

Kritikpunkt für mich ist einzig und alleine die fehlende Option den Schwierigkeitsgrad einstellen zu können. So weiss ich aktuell echt noch nicht ob ich das Game durchzocken werde.

Grafik:
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Sound:
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Steuerung:
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Atmosphäre:
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84

Der_Rote_Shanks

19. April 2017PS4: Banjo-Kazooie 2.0

Von Der_Rote_Shanks (68):

Yooka-Laylee ist der Banjo-Kazooie-Nachfolger auf den ich jahrzehntelang vergeblich gewartet habe. Es weist so viele Parallelen zu seinem Vorgänger auf, dass es permanent an die glorreichen Spiele der N64-Ära erinnert. Das macht richtig Laune und erweckt ein Gefühl beim Spielen, das ich sonst eben nur vom N64 oder der PSX kannte. Kurz: Das Spiel ist Nostalgie pur - auf die beste erdenkliche Art!

Leider gibt es auch einige (wenige) Probleme, wie z.B. die Kameraführung die gewisse Passagen im Spiel unnötig schwer macht, weil die Sicht fehlt. Auch ist an manchen Stellen die Steuerung etwas unpräzise, was insbesondere auf rutschigen Oberflächen massiv auffällt. Der Soundtrack passt super zum Spiel und erinnert so stark an Banjo-Kazooie, dass ich mich öfters gefragt habe, ob einige der Stücke einfach 1:1 übernommen wurden. Die Grafik ist leider nichts Außergewöhnliches, das Spiel hätte auf der PS3 genauso aussehen können...

Die Atmosphäre ist super und hat mich direkt gepackt, auch wenn die Story eher banal ist. Jedoch hat das Spiel ein ordentliche Portion Humor und macht sich selbst über sämtliche Klischees lustig und steckt voller Anspielungen und Eastereggs rund um frühere Spiele, Spielmechaniken und das klassische Plattformer-Genre. Auch zum Sammeln gibt es jede Menge, sodass die 5 Welten des Spiels locker 40 Stunden füllen können. Einige Design-Entscheidungen fand ich jedoch eher fragwürdig.

So gibt es in jeder Welt einen Arcade-Automaten mit jeweils einem anderen Minispiel welches man einmal "normal" und einmal mit neuem Highscore abschließen muss wenn man letztlich alle "Pagies" sammeln möchte. Das kann extrem monoton und zeitraubend sein und macht oft einfach keinen Spaß sondern frustriert eher. Hier wäre weniger definitiv mehr gewesen! Alles in Allem ist es aber ein gutes Spiel und wenn man bedenkt, dass es per Crowdfunding zustande kam, sind diese kleineren Mängel durchaus zu verzeihen. Zudem ist es verhältnismäßig günstig - Kauftipp!

Grafik:
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Sound:
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Steuerung:
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Atmosphäre:
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