Das 1×1 der Deckbuilding-Grundlagen: So easy ist der Einstieg ins Deck-Building-Universum

ANZEIGE (11. September 2020)

Wie baut man ein Kartendeck eigentlich richtig zusammen und worauf muss beim Deckbau besonders geachtet werden? Wir erklären euch, wie ihr spielend leicht mit Magic: The Gathering euer eigenes Constructed Deck aus Ländern, Kreaturen und Verzauberungen baut, eure Skills schult und neue Spielpartner für die magische Kartenwelt findet.

Die Grundlagen von Constructed Play

Magic: The Gathering (MTG) könnt ihr in unzähligen Formaten spielen – ein sehr beliebtes ist „Constructed“. Hier baut ihr als Spieler euer eigenes Deck aus den Karten eurer Sammlung zusammen. Dabei könnt ihr nochmal aus den folgenden meistgespielten Unterformaten wählen:

    • Standard – Nur die neuesten Sets sind erlaubt (mind. 60 Karten)
    • Modern – Alle Karten ab dem Set der 8. Edition und Mirrodin bis zu den neuesten Sets sind erlaubt (mind. 60 Karten)
    • Commander – Eine legendäre Kreatur als Kommandeur (99 Karten + Kommandeur)
    • Legacy – Karten aus allen Sets sind erlaubt mit Ausnahme von Karten mit bestimmter Spielstärke (mind. 60 Karten)
    • Vintage – Alle Karten sind erlaubt bis auf wenige Ausnahmen wie Conspiracy (mind. 60 Karten)
    • Brawl – Eine Mischung aus Standard und Commander (59 Karten + Kommandeur)
    • Two-Headed Giant – Als Multiplayer teilen sich zwei Spieler Züge und Lebenspunkte gegen ein anderes Zweierteam (mind. 60 Karten)
    • Pioneer – Alle Sets ab Rückkehr nach Ravnica, die für Standard erschienen sind, sind erlaubt (mind. 60 Karten)

Tipp: Wir fokussieren uns für den leichtesten Einstieg auf das Standard-Format. Falls ihr schon erprobter seid und ein neues Format austesten wollt, findet ihr die genauen Infos und Regeln zu den aufgezählten anderen Formaten direkt unter https://magic.wizards.com/de/content/formate.

Bevor ihr euer erstes Deck zusammenstellt, ist es wichtig, am Anfang nicht zu viel auf einmal zu wollen. Fokussiert euch lieber auf weniger Optionen, um ein besseres Gefühl für euer Deck zu bekommen. Grundsätzlich erfordert das Deck-Building viel Übung und Erfahrung – habt ihr aber mal einen guten Überblick über eure Zauberer-Favoriten und Lieblingskarten gewonnen, macht MTG mit dem eigenen Deck gleich noch viel mehr Spaß. Wir empfehlen, den Einstieg ins Deck-Building mit dem Standard-Format und mit zwei Farben. Lernt dabei die Stärken und Schwächen jeder Farbe genau kennen. Was ist typisch für sie? Erkennt die Synergien und kombiniert darauf basierend eure Karten.

Habt ihr euch beispielsweise auf die Kombination aus Rot-Weiss fokussiert, könnt ihr euch aus dem neuesten Set „Zendikars Erneuerung“ als legendäre Kreatur und Planeswalker „Nahiri, Erbin der Alten“ zusammen mit ihrer roten Hexerei „Nahiris Lithoformung“ und ihrer weissen Verzauberung „Nahiris Bann“  eine starke Kombination in eurem Deck bauen.

So baut ihr euer Standard Deck

Standard ist eines der meistgespielten Constructed-Formate. Für euer eigenes Standard-Deck braucht ihr mindestens 60 Karten. Optional könnt ihr ein Sideboard verwenden, das maximal 15 Karten enthält. Dabei darf eine Karte im Sideboard und in eurem Hauptdeck nicht mehr als vier Mal vorhanden sind. Standardländer sind von dieser Regel ausgenommen.

Tipp: Der Vorteil liegt vor allem für Einsteiger darin, dass nur die aktuellen Sets erlaubt sind und ihr keine sehr alten oder teuren Karten erst kaufen müsst, um ein starkes Deck zu bauen. Damit ihr lange etwas von euren Karten habt, empfehlen wir euch passende Hüllen zum Schutz gegen Knicke und Co. zu verwenden. Diese bekommt ihr meist direkt bei eurem Karten-Verkäufer oder in gängigen Online-Shops.

In einem Deck mit 60 Karten sind es normalerweise etwa 24 Länder und 20 bis 30 Kreaturen. Den Rest eures Decks sollten andere Karten wie Artefakte, Verzauberungen, Spontanzauber oder Hexereien abrunden. Stellt dabei immer sicher, dass alle Farben das passende Mana haben. Entscheidend für euer Deck sind immer die Manabasis und Manakurve.

Achtet auf eure Manabasis und Manakurve

Gerade das Land ist besonders wichtig, um den Sieg für euch zu entscheiden. Je nachdem welche Manasymbole eure auserwählten Karten besitzen, sollten eure Länder das wiederspiegeln, damit ihr genug Mana zur Verfügung habt. Während ihr mit dem Produzieren eures Manas die Manabasis geschaffen habt, sollte euer Fokus auch auf einer starken Manakurve liegen. Sie beschreibt vereinfacht gesagt, dass ihr eine Kurve aus Manakosten während eures Spiels habt. Das bedeutet, dass ihr genau austariert, wo eure größte Stärke im Deck ist und wie hoch eure Kosten dafür sind, ihr aber zum Beispiel auch einige Karten aussortiert, die ungünstig für eure Manakurve sind. Das ist dann der Fall, wenn euer Deck nur aus kostenintensiven Karten bestehen sollte. Umgekehrt sorgt ihr gleichzeitig dafür, dass jede eurer Karten im Deck auch wichtig ist.

Während es bei Limited-Decks Richtwerte für eure ideale Manakurve gibt, ist sie bei eurem Cunstructed Deck abhängig von den Archetypen eurer Karten. Aggro Decks haben zum Beispiel eine ganz andere Manakurve als Combo Decks. Bei einem Aggro Deck lohnt es sich, viele preiswerte Karten zu spielen, damit ihr ab der ersten Runde Druck bei eurem Spielgegner aufbaut. Mit einem Control Deck hingegen könnt ihr es euch leisten, auch Karten für 6 oder 7 Mana zu spielen, da sie die gegnerischen Decks lange genug aufhalten können. Damit ihr euch schon früh gegen eure Gegner wehren könnt, müsst ihr aber auch hier auf genügend preiswerte Karten für wenig Mana achten.

Es ist wie so oft also eine Geschmackssache nach welchen Archetypen ihr spielen wollt – eine kostenintensive Kreatur kann in den letzten Runden mal den entscheidenden Sieg erzielen und mal kostet sie euch euer wertvolles Mana ohne wirkungsvollen Effekt beim Gegner. Seid ihr eher kontrollierend unterwegs oder sorgt ihr gerne für eine aggressive Überraschung und geht dafür ein Risiko ein?

Tipp: Wir empfehlen euch, die Karten dort als Stapel zu legen, wo ihr glaubt, dass ihr sie auch mit der größten Wahrscheinlichkeit einsetzen werdet. Zwar haben Mana intensivere Karten meist einen spannenderen Effekt in der Partie, doch wenn ihr bei einer Entscheidung eher unsicher seid, empfiehlt sich als MTG-Anfänger und im Zweifel immer die preiswertere Karte.

Die Rückkehr nach Zendikar kostenlos in der MTG Arena

Der wohl leichteste Einstieg ins Deck-Building-Universum ist das Spielen mit den Karten – mit jeder neuen Partie gewinnt ihr mehr und mehr ein Gespür für euren persönlichen Spielstil. Dafür könnt ihr nicht nur die physischen Karten verwenden, sondern auch kostenlos in der MTG Arena spielen. Ab 18. September könnt ihr dort sogar das neueste Set „Zendikars Erneuerung“ direkt ausprobieren und euch mit der ikonischen Welt vertraut machen. Es erwarten euch die bekannten Planeswalker Nissa, Nahiri und Jace, deren magische und gefährliche Abenteuer ihr bei deren Rückkehr begleitet. Dabei könnt ihr spektakuläre Länder wie das „Prismatische Panorama“, legendäre Kreaturen wie „Orah, Hohepriester der Himmelsfestung“, neue Spontanzauber wie „Turbulentes neues Leben“ und vieles mehr entdecken. Gleichzeitig findet ihr in der MTG Arena schnell und einfach neue Spielpartner für die nächste Quest und schult gegenseitig eure Skills. Noch mehr zur Rückkehr in die ikonische Welt von Zendikar erfahrt ihr direkt auf https://magic.wizards.com/de.

© 2020 Wizards of the Coast LLC.
Die Inhalte auf dieser Seite wurden von der Ströer Content Group Sales GmbH in Zusammenarbeit mit Hasbro Deutschland GmbH, Dreieich Plaza 2A, 63303 Dreieich, Deutschland erstellt.