Wähle mit Bedacht: So folgenreich sind eure Entscheidungen in The Outer Worlds

ANZEIGE (25. Oktober 2019)

Videospiele versprechen oft unbegrenzte Handlungsfreiheit, die sie in der Praxis jedoch nie zufriedenstellend erfüllen können. Oftmals beschränken sich die Wege, die ihr einschlagt, auf eine Handvoll simpler Optionen. Oder aber, noch ärgerlicher, eine Vielzahl von Auswahlmöglichkeiten sorgt erzählerisch für das immer gleiche Endresultat. Nicht so in The Outer Worlds, dem neuen Sci-Fi-Rollenspiel von den Fallout-Machern: Hier haben eure Entscheidungen wirklich Konsequenzen.

Idiotischer Draufgänger oder smarter Intrigant?

Nachdem euer Charakter aus einem jahrzehntelangen Schlaf in der Kältekammer an Bord des Raumschiffs „Unreliable“ erwacht und in der Halcyon-Kolonie notlanden muss, gilt es hunderte, wenn nicht tausende Entscheidungen zu treffen.

Den ersten wegweisenden Beschluss in The Outer Worlds müsst ihr noch vor dem Start der rund 30-stündigen Kampagne treffen: Im Charaktereditor könnt ihr neben Fähigkeiten und Aussehen auch Persönlichkeitsattribute verteilen, deren Gewichtung euch im Verlauf des Spiels Türen öffnet oder verschließt.

Wenn ihr zum Beispiel eure Körperkraft und Geschicklichkeit auf Kosten eurer Intelligenz erhöht, könnt ihr Weltraumbanditen und Aliens effektiver zur Strecke bringen. Dafür bleiben euch aber bestimmte Dialogoptionen verwehrt, mit denen ihr Konflikten aus dem Weg geht.

Haltet ihr euer Wort oder wechselt ihr die Seiten?

Ohne die Story zu spoilern: Relativ früh im Spiel müsst ihr euch entscheiden, ob ihr mit dem Vorstand des Konzern-Konsortium gemeinsame Sache macht, das Halcyon in ein autoritäres Regime verwandelt hat – oder ob ihr euch lieber der Widerstandsbewegung rund um einen etwas kauzigen Wissenschaftler anschließt.

Wie in allen Story-Missionen und Sidequests in The Outer Worlds könnt ihr eure Auftraggeber aber jederzeit hintergehen und die Fronten wechseln, wenn die andere Seite ein lukrativeres Angebot macht. Wie ihr euch letztendlich entscheidet, hat jedoch Einfluss auf euren Ruf in der Weltraumkolonie, der wiederum bestimmt, wie ihr von anderen NPCs wahrgenommen werdet und welche Aufträge euch offen stehen.

Mit dem Kopf durch die Wand oder mit Charisma durch die Tür?

Auch wie ihr die Missionen in der Praxis umsetzt, bleibt natürlich euch überlassen. Je nach Vorliebe und Skill-Tree könnt ihr euch durch Horden von Roboter-Wächtern, sogenannte „Mantisauren“ und gepanzerten Wachen ballern, sie mit Unterstützung von Hologram-Anzügen clever umgehen oder aber euch ohne einen Tropfen Blut zu vergießen mit Hilfe des gesprochenen Wortes zum Ziel vorarbeiten.

Die Dialogoptionen sind dabei ein absolutes Highlight von The Outer Worlds: Fast jeder NPC, den ihr in Halcyon trefft, ist willig, mit euch zu plaudern und im Verlauf eines Gespräches gibt es stets bis zu sechs verschiedene Antwortmöglichkeiten. Ob ihr gewaltfrei Zugang zu einem Gebäude oder Rabatt auf die neueste Laserwaffe bekommt, hängt davon ab, wie viel Überzeugungskraft ihr anwendet und ob ihr genug Intuition mitbringt, die Motivation eures Gegenübers richtig zu lesen.

The Outer Worlds ist ein modernes Rollenspiel, dessen hochkomplexer, aber stets unterhaltsamer Entscheidungsbaum förmlich nach mehrfachen Durchspielen schreit – nicht nur, um die verschiedenen Enden der Story zu erfahren, sondern um schätzen zu lernen, wie viel Wahlfreiheit die Entwickler von Obsidian in jede Minute des Spiels gesteckt haben.

The Outer Worlds ist am 25. Oktober für PC, PS4 und Xbox One erschienen.

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