Warum ich nun endlich in das digitale Sammelkarten-Genre einsteige

ANZEIGE (14. März 2020)

Seit Jahren waren sie mir bekannt, aber der Einstieg in ihre mystische Welt ist mir nie gelungen. Jetzt allerdings scheint mir endlich der richtige Zeitpunkt gekommen, mit Magic: The Gathering Arena in das Genre der digitalen Sammelkarten-Spiele einzusteigen. Weil gerade viel Zeit dafür ist – und mit „Ikoria: Reich der Behemoths“ eine spannende Erweiterung ansteht …

Die spezielle Situation der letzten Wochen hat dafür gesorgt, dass ich mein gar nicht mal so kleines Backlog an Konsolen- und PC-Games endlich „abarbeiten“ konnte (und sogar RDR2 durch habe). Es stellte sich also die Frage: Was nun spielen? Die Antwort: Digitale Sammelkartenspiele! Nach diversen kurzen Intermezzi mit diesem Genre in der Vergangenheit – teils sogar auf dem Smartphone oder Tablet – habe ich beschlossen, dem Ganzen nun mit gebührendem Nachdruck und vor allem viel verfügbarer Zeit nachzugehen.

Magic, ich komme!

Nun ist die Auswahl der Spiele und Welten relativ groß, seit zig Publisher den Trend erkannt haben und sich vor allem mit digitalen Titeln mehr oder weniger erfolgreich ein Stück vom Sammelkarten-Kuchen abgeschnitten haben. Ich habe mich entschieden, mein Unterfangen mit dem „Original“, also Magic: The Gathering zu wagen. Das hat verschiedene Gründe. Klar, zum einen, weil es eben das Original ist, das auf dem echten Tabletop-Kartenspiel, das es nun schon seit 1993 gibt, basiert. Aber auch, weil es dadurch das wohl kompletteste Regelwerk, die umfangreichsten Welten, Erweiterungen und Karten hat. Und weil mit Magic: The Gathering Arena eine sehr gute, einsteigerfreundliche digitale Version für den PC (und bald auch für macOS) bereitsteht – die überdies kostenlos ist.

Außerdem steht mit „Ikoria: Reich der Behemoths“ eine Erweiterung an, die nicht nur gigantische Monster, sondern auch noch nie dagewesene Gameplay-Mechaniken verspricht. Spätestens, wenn diese erscheint, möchte ich die Regeln und Spielarten von Magic soweit verinnerlicht haben, dass ich Ikoria dann auch zu schätzen und idealerweise effektiv zu nutzen weiß.

Wissen ist Macht

Also surfe ich zuerst die deutschsprachige MTG-Arena-Webseite an, um mir das Spiel gratis herunterzuladen – aber auch mich gegebenenfalls vorab über Spielwelt, Regeln und Taktiken zu informieren. Während Download und Installation laufen, finde ich dort nicht nur zahlreiche YouTube-Tutorial-Videos, die, obwohl sie von offensichtlichen Experten moderiert werden, super einsteigerfreundlich sind. Auch gibt es jede Menge Artikel, die ganz ausführlich die Grundlagen und Mechaniken von Magic erklären.

Da die digitale Version und das Tabletop-Kartenspiel praktisch identisch sind, gelten diese Inhalte natürlich für beide Varianten. Alles was ich hier oder später im Spiel lerne, kann ich als bei Bedarf auch in der echten Welt mit den physischen Karten anwenden – ein großer Vorteil, den Magic gegenüber anderen digitalen Sammelkartenspielen hat, die es physisch gar nicht gibt.

Aller Anfang ist … einfach

Nachdem das Spiel installiert ist, starte ich als mit meinem gerade angeeigneten kleinen Überblickswissen das Ingame-Tutorial – und bin erst mal ziemlich überrascht: Nicht nur ist das komplett auf deutsch und zwar inklusive der Sprachausgabe, auch sind die Stimmen der Akteure wahnsinnig professionell eingesprochen. So dient diese insgesamt fünf Kämpfe umfassende Einführung nicht nur dazu, mich mit dem Spielprinzip, den Basis-Regeln und ersten Taktiken vertraut zu machen, sondern auch gleich ein atmosphärisches Bild der fantastischen Welt, in die ich mich begebe, zu zeichnen.

Und das funktioniert gepaart mit der schicken Grafik und dem schönen, stimmungsvollen Design der Spielkarten und Hintergründe ganz ausgezeichnet. Ja, ich glaube, dass ich mich da mit gerade mit mächtigen Gegnern duelliere und dazu meine eigene Armee an Kreaturen und verschiedene Zauber beschwöre. Wichtiger noch: Das Tutorial ist so gut aufgebaut, dass ich Schritt für Schritt mehr verstehe und die Prinzipien und Taktiken sofort nachvollziehen kann – ohne mich dabei je gelangweilt oder unterfordert zu fühlen.

Nach den fünf Tutorial-Duellen fühle ich mich also bestens gerüstet, die Arenen von Magic auf eigenen Beinen zu betreten …

Das bringt Ikoria: Reich der Behemoths

Wer auf riesige Monster steht (oder diese gerne bekämpft), der darf sich auf die nächste Erweiterung von MTG freuen – mit Ikoria: Reich der Behemoths kommen nämlich neue Mechaniken ins Spiel: So können Planeswalker Monster nun miteinander kombinieren und so zu größeren Kreaturen mutieren, die die Eigenschaften aller dazu eingesetzten Karten besitzen.

Außerdem können aus zehn neuen legendären Kreaturen sogenannten Gefährten gewählt werden. Diese ähneln den bekannten Commandern, finden außerhalb des Decks statt, stellen aber bestimme Anforderungen an dieses. Im Gegenzug erhalten Spieler die taktisch wertvolle Möglichkeit, eine ganz bestimmte legendäre Kreatur zu einem selbstgewählten Zeitpunkt mit ihrer mächtigen Fähigkeit ins Spiel zu bringen.

Links: Eine mutierte Kreatur. Rechts: Eine legendäre Kreatur, die Gefährte sein kann.

Darüber hinaus bringt Ikoria: Reich der Behemoths natürlich zahlreiche neue Karten und Mechaniken wie Umwandlung, Schlüsselwort-Marker und Triome (Regionen in Ikoria) mit eigenen Städten und Kreaturen.

Planeswalker lernen nie aus

Dort geht das Lernen natürlich weiter: Zurück auf der Startseite des Spiels lasse ich die Rubriken „Decks“, „Boosterpackungen“ und „Meisterung“ nach kurzem Betrachten links liegen (weil sie mir mit meinem aktuellen Kenntnisstand zu komplex erscheinen – ich lerne ja noch und werde zu gegebener Zeit schon merken, dass ich die brauche) und widme mich den sogenannten „Farbherausforderungen“.

In diesen erfahre ich Grundlagen zu den verschiedenen Farben in Magic, welche Kreaturen und Zauber sie beinhalten und welche Taktiken sie erfordern. In den Duellen gibt es außerdem immer wieder kleine Tipps, die mir Feinheiten des Gameplays erklären. So habe ich gerade zum Beispiel gelernt, dass ich die Reihenfolge meiner blockenden Karten selbst bestimmen kann … das hilft doch enorm weiter!

Fazit: Ich bleib dran – und habe keine Angst vor Langeweile mehr

Toller Einstieg, der mich gehookt hat – MTG Arena macht Spaß, verspricht viel Unterhaltung und vor allem ein ausgereiftes Spielprinzip und Regelwerk, das zu lernen und zu meistern bestimmt nicht ganz einfach, aber ungemein motivierend wirkt. Diesmal bleibe ich also definitiv dran, die Zeit habe ich ja gerade. Und besser noch: In den nächsten Tagen wird mir zuhause garantiert nicht so schnell langweilig …

Die Inhalte auf dieser Seite wurden von der Redaktion der Ströer Media Brands in Zusammenarbeit mit Hasbro Deutschland erstellt.