Killerspiele Verbot: Erster Entwurf liegt vor

von Benjamin Fleschenberg (16. September 2007)

Seit Samstag liegt der erste Entwurf für eine mögliche Änderung des Jugendschutzgesetzes vor.

Das Bundesfamilienministerium arbeitet seit Februar dieses Jahres an ihrem Sofortprogramm, das als Reaktion aus dem Amoklauf in Emsdetten und der daraus entstandenen Diskussion um so genannte Killerspiele hervor gegangen ist. Der Fokus dieses Programms liegt auf einem erweiterten und schnelleren Verbot für Computer- und Videospiele, welche gewalttätige Inhalte haben.

Laut Familienministerin Ursula von der Leyen sollen nun nicht nur Spiele, die Gewalt verherrlichen, indiziert werden, sondern nun auch Spiele die von Gewalt beherrscht werden. Von der Leyen betonte, dass damit Spiele nicht erst von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien getestet werden müssen, sondern direkt verboten werden können.

Ebenfalls sollen Händler, die Spiele anbieten, schärfer kontrolliert werden und so soll es laut dem Papier auch mögliche Testkäufe mit Jugendlichen und Kindern geben.

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