Studie über Gamer: Spielen beliebter als Fernsehen

von Henning Ohlsen (27. Mai 2008)

Die Interactive Software Federation of Europe (ISFE) hat heute ihre neue Studie "Video Gamers in Europe 2008" vorgestellt. Dieser Dachverband der Spielepublisher in Europa untersucht darin anhand von 15 Teilmärkten den europäischen Durchschnitts-Gamer zwischen 16 und 49. Die Studie beschäftigt sich mit den Nutzungsgewohnheiten und Einstellungen gegenüber Videospielen.

Die Untersuchung weist den Spaß am Spielen als Hauptgrund für die Nutzung von Computerspielen aus. Der zweitwichtigste Grund ist die Möglichkeit, dabei relaxen und Stress abbauen zu können. Dabei stellte sich heraus, dass alle Befragten lieber spielten, als fernzusehen.

Des Weiteren fand die ISFE heraus, dass rund 80 Prozent der Eltern mit ihren Kindern zusammen Videospiele konsumieren. Von denjenigen, die sich nicht näher mit Videospielen beschäftigen, gaben die meisten Zeitmangel als Grund an und nicht etwa eine negative Einstellung gegenüber digitalen Spielen.

Dr. Jens Uwe Intat, Vorstandsvorsitzender der ISFE, sagte zu Gamesmarkt: "Unsere Studie untermauert offiziell, was viele in der Branche schon lange wissen, Spiele haben einen angesehenen Platz in der heutigen Unterhaltungskultur inne. Sie werden von Spielern aller Altersklassen, Nationalitäten und von beiden Geschlechtern gespielt."

Die komplette Studie sowie eine deutlich kürzere Zusammenfassung könnt ihr kostenlos auf der Webseite der ISFE herunterladen.

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