Ubisoft gegen Partnerfirma: 20-Millionen-Dollar-Klage

von Josef Dietl (10. August 2008)

Ubisoft verklagt seine Partnerfirma Optical Experts Manufacturing auf einen Betrag von 20 Millionen US-Dollar. Der französischen Publisher wirft dem für die Vervielfältigung von Assassin's Creed zuständigen Unternehmen die Verletzung vertraglich fixierter Sicherheitsvorkehrungen vor.

Nachdem sich die PC-Version des Spieles bereits sechs Wochen vor dem Release auf Tauschbörsen befunden hat, habe man deren Quelle bis zu der Privatwohnung eines Angestellten des Partners zurückverfolgt. Nach einer Hausdurchsuchung hat man auch die betreffende Kopie von Assassin's Creed gefunden. In den Verträgen mit OEM habe man jedoch ausdrücklich festgehalten, dass die Version nicht die Geschäftsräume verlassen dürfe.

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Die illegale Vervielfältigung hat laut Ubisoft auch zu einer Beschädigung des eigenen Rufes geführt. Da man diese Version aus Sicherheitsgründen mit einem Bug versehen hat, ist das Spiel im Verlauf mehrmals abgestürzt. Dies habe dazu geführt, dass Raubkopierer Aussagen verbreiteten, die potentielle Kunden abgeschreckt haben.

Bisher sind weder Optical Experts Manufacturing noch dessen Rechtsabteilung zu einer Stellungnahme bezüglich der Klage bereit.

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