Galeria Kaufhof boykottiert Spiele mit einer Altersfreigabe ab 18 Jahren

von Marcel Källner (17. März 2009)

Wie derzeit aus verschiedenen Quellen berichtet wird, plant die Warenhausbetriebskette Galeria Kaufhof ab dem kommenden April keine Spiele mehr zu bewerben und zu verkaufen, die von der USK, der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle, keine Jugendfreigabe erhalten haben. Grund dafür sei der Amoklauf in der vergangenen Woche in Winnenden, bei dem der Amokläufer Tim K. mehrere Menschen erschoss.

Eine Sprecherin des Unternehmens äußerte sich wiefolgt: "Galeria Kaufhof hat aufgrund der Geschehnisse in Winnenden entschieden, USK-18-Computerspiele aus dem Verkauf zu nehmen. Dies hat bundesweit in den Filialen bereits begonnen. Werbeware aus den Prospekten März wird noch bis Ende des Monats abverkauft. Ab April 2009 wird Galeria Kaufhof keine USK-18-Computerspiele mehr im Sortiment führen. Darüber hinaus sind alle Mitarbeiter an den Kassen und im Verkauf nochmals für das Thema Jugendschutz sensibilisiert worden. Mit diesem Schritt möchte das Unternehmen ein weiteres Zeichen für eine soziale und gesellschaftspolitische Verantwortung setzen."

Inwieweit weitere Geschäftsketten diesem Beispiel folgen werden, ist derzeit leider noch unbekannt.

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