Besuch beim Publisher inklusive Kurz-Preview: Armed Assault 2

von Henning Ohlsen (28. April 2009)

Wir waren für euch in Nürnberg beim Publisher Morphicon, um uns ein Bild von Arma 2 zu machen. Was sich seit letztem November (ausführliche Preview) geändert, verbessert oder evtl. auch nicht verbessert hat, erfahrt ihr in unserer Kurz-Preview:

Neben den dampfenden, tschechischen Knödeln und dem leckeren Schweinebraten, gibt es noch eine ganz andere Spezialität die weit über die slawischen Landesgrenzen bekannt ist - die Militärsimulation. Allen voran der bereits acht Jahre alte Taktik Shooter "Operation Flashpoint", welcher damals die Presse und das Publikum gleichermaßen begeisterte. Nach zahlreichen Erweiterungen und dem weniger erfolgreichen Nachfolger "Armed Assault" steht nun quasi der Nachfolger des Nachfolgers, "Armed Assault 2", in den Startlöchern. Deswegen hat uns Publisher Morphicon eigens nach Nürnberg eingeladen um uns die Preview-Version der aufwändigen Militärsimulation in Aktion zu präsentieren.

Weg von den Bugs hin zur klugen KI

Unsere Erwartungen waren dem entsprechend hoch, denn die letzte Alpha-Version, die wir spielen durften (Spieletipps berichtete), strotze nur vor Bugs und konnte allenfalls mit ihren hohen Versprechungen beeindrucken. In der Zwischenzeit ist allerdings viel passiert und der Entwickler Bohemia Interactive konnte uns zum ersten Mal die umfangreiche Kampagne demonstrieren, in der ihr in die Rolle des Einsatzteams "Razor" schlüpft und in einem fiktiven osteuropäischen Krieg Rebellen jagt. So konnten wir im Singleplayer erstmals die taktisch klug agierende KI im Einsatz erleben und sehen wie sich das Team mittels einer Art Commander-Modus durch die weiträumige Landschaft navigieren lässt. An diesem Punkt verschmelzen im Spiel Strategie- und Shooter-Elemente. Die Steuerung und das Gameplay haben wir dabei als weitgehend fehlerfrei empfunden.

Hochwertige Grafik und tolle Animationen

Auch grafisch hatten wir den Eindruck, eine "beinahe" finale Version zu sehen, denn die Modelle und Landstriche strotzen nur so vor Polygonen und machen einen wirklich hochwertigen Eindruck. Dazu kommt, dass die Animationen und Schadensmodelle ebenfalls verfeinert wurden. Ein Hubschrauber, der schon beim Start explodiert, wie es in der Alpha-Version häufig der Fall war, erledigt seinen Dienst nun fehlerfrei. Nebenbei: Mittels Editor lassen sich eigene Missionen schnell und leicht konstruieren. Beim Levelaufbau stehen euch dabei unzählige Fahrzeug- und Waffentypen zur Auswahl. Alle bis ins Detail mit militärischer Präzision detailliert. Ebenso wie man es von einer Militärsimulation auch erwartet.

Fazit: Besser als der Vorgänger

Wir können also zusammenfassen, dass ARMA 2 seit der letzten spielbaren Version einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht hat und seinen Versprechungen, soweit erkennbar, gerecht wird. Dennoch gibt es noch ein paar Kleinigkeiten, welche die Entwickler bis zum Release beheben sollten, damit das Spiel in der Wertung nicht solche Tiefschläge einstecken muss wie sein Vorgänger. Derzeit gibt es noch keinen offiziellen Releasetermin, wir rechnen aber mit einer Veröffentlichung im zweiten Quartal 2009.

Text von David Lojewski

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