Bethesda mit Selbstbewusstsein in Europa unterwegs

von Frank Bartsch (11. Mai 2009)

Der Erfolg von Fallout 3 beflügelt längerfristige Expansionspläne von Bethesda für Europa.

Gegenüber Gameindustry.biz äußerte sich der europäische Managing Director Sean Brennan, dass der erste Titel, der die neue Marktausrichtung von Bethesda beweisen soll, ein First-Person Shooter wird, der auf kommenden E3 offiziell enthüllt werden soll und laut der Firma selbst ein Genre-Breaker sein wird. Sein Statement dazu: "Wir kündigen den Namen noch nicht an, aber es ist ein First-Person-Shooter. Es ist ein Produkt von dem wir glauben, das es ein Genre-Breaker ist, eine wirkliche Killer-Application. Von der Qualitätsperspektive soll es auf der selben Linie sein wie Fallout 3. Wir haben es unter Verschluss gehalten, es gibt soviele innovative Features darin, die wir nicht zu früh veröffentlichen wollen. Wir haben signifikante Ressourcen in die Entwicklung des Titels gesteckt und es ist ein großes Beispiel europäischer Arbeit."

Mit Marketing- und PR-Teams in Europas Schlüsselregionen, will der Publisher Vertriebspartner verwenden, um den Verkauf zu erreichen und daran zu arbeiten eine Langzeitbeziehung zu bilden, um den Erfolg von Fallout 3 zu replizieren, das fast zwei Millionen Mal in Europa verkauft wurde. Europa-spezifische Produkte sind ebenfalls auf der Liste, verriet Brennan, mit bereits einem fertigen Deal, für den Release eines noch nicht angekündigten Spieles in der Region.

"Wir haben ein Produkt für Europa allein gesucht. Es gibt einen speziellen Deal, den wir in Bezug darauf bald ankündigen werden," so Brennan. Während andere Publisher versuchen mittels Entwicklungen im Haus einen genaueren Blick auf das Budget zu werfen, sucht Bethesda neue, unabhängige Partner in Europa, um neue Titel zu entwickeln, mit der Möglichkeit von Studiokäufen, wenn es der Firma hilft dadurch einen strategischen Vorteil auf dem Markt zu bekommen.

"Wir arbeiten mehr mit externen Entwicklungen, historisch gesehen waren wir nicht gut in der internen Entwicklung. Wir schauen nach Europa, und egal ob es bedeuted Produkte oder Studios zu kaufen, es geht darum was Sinn macht und wir sehen uns alle Möglichkeiten an."

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