Innenminister fordern einheitliches Verbot "Killerspielen"

von Marcel Källner (06. Juni 2009)

Gestern haben sich die 16 Innenminister der Bundesländer in Bremerhaven für ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot von "Killerspielen" ausgesprochen.

Umgesetzt werden soll das Verbot, eine Reaktion auf den Amoklauf von Winnenden, nach den Forderungen sogar noch vor den nächsten Wahlen des Bundestags. "Killerspiele" seien dabei vor allem Spiele, bei dem "ein wesentlicher Bestandteil der Spielhandlung die virtuelle Ausübung von wirklichkeitsnah dargestellten Tötungshandlungen" ausmacht. Spiele deren Inhalt grausame oder unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen darstellen sollen ebenfalls verboten werden.

Begründet wird das Verbot damit, dass die Kontrollinstanz im Rahmen der USK nicht ausreiche. Uwe Schünemann von der CDU, ebenfalls Innenminister von Niedersachsen, betonte zudem noch deutlich, dass "Killerspiele" die Hemmschwelle herabsetzen würden. Inwieweit der Bundestag den Forderungen nach dem Verbot nachgehen wird bleibt derzeit noch offen, wir halten euch aber stets auf dem Laufenden.

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