Resistance-Spieler verklagt Sony auf 50.000 Dollar

von Ugur Uzun (22. Juli 2009)

Erik Estavillo aus San Jose hat Sony gestern auf 50.000 Dollar Schadensersatz verklagt.

Der ein wenig rabiate Resistance-Spieler hat im offiziellen Resistance-Forum einige beleidigende Bemerkungen abgegeben und ist auch im Spiel negativ aufgefallen. Da das gegen die Nutzungsbedingungen von Sony verstößt, hat dieser gehandelt und Erik Estavillo einen Bann sowohl im Forum als auch plattformübergreifend im Online-Modus von Resistance 2 gegeben. Doch der Spieler aus Leidenschaft ertrug das nicht und besorgte sich einen Anwalt.

Der Anwalt hat zu der Klage die Begründung geäußert, dass sein Klient unter Agoraphobie (Angst vor Menschenmassen) leidet und Sony ihm nun mit der Verbannung die einzige Möglichkeit, Kontakt mit der Außenwelt aufzunehmen, genommen hat. Um diesen Schmerz zu mildern, müsse Sony nun mindestens eine Summe von 50.000 Dollar bezahlen.

Basierend auf dem Recht der freien Meinungsäußerung hätte der Publisher Erik Estavillo nämlich ein grundlegendes Basisrecht geraubt, auf welches dieser nun besteht. Weiterhin wirft der Anwalt Sony eine Unterschlagung von Einnahmequellen vor, denn der Klient habe bereits PSN Prepaid Cards erworben, deren Guthaben er jetzt aber nicht mehr einlösen könne.

Da die Gesetzeslage hier relativ günstig auf Seiten Sonys steht, wird es wohl keine weiteren Verhandlungen geben. Immerhin hat der Erik Estavillo gegen die Allgemeinen Nutzungsrechte verstoßen, die jeder Spieler erst einmal durchlesen und akzeptieren muss. Falls es dennoch zu Unstimmigkeiten und weiteren Kuriositäten kommt, werden wir euch darüber informieren.

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