US-Spielemarkt verliert ein Drittel der Investitionen

von Josef Dietl (24. Februar 2010)

Der amerikanische Markt für Computer- und Videospiele musste im Jahr 2009 einen deutlichen Einbruch der Investitionen hinnehmen. Nach einer Analyse des Beratungsunternehmens PricewaterhouseCoopers haben die Investoren der Branche ihre Mittel im Vergleich zu 2008 um über 28 Prozent zurückgezogen, was einer Reduzierung von rund 45 Millionen Euro entspricht.

Neben dem vor allem auf ein größeres Sicherheitsbedürfnis der Anleger in der Wirtschaftskrise zurückzuführenden Einbruch sind auch die verbliebenen Investitionen in andere Zweige der Branche geflossen. Kapitalintensive Engagements für Blockbuster-Titel mussten kostengünstigen Anlagen in Low-Budget-Spiele für soziale Netzwerke wie Facebook weichen.

In wie weit sich die Verlagerung hin zu mehr Quantität auf die durchschnittliche Qualität der Titel amerikanischer Entwickler auswirken wird, bleibt abzuwarten.

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