Skurril: Amerikanischer Politiker fordert Warnhinweise auf Spielen

von Frank Bartsch (Montag, 31.01.2011 - 10:45 Uhr)

Der amerikanische Kongressabgeordnete Joe Baca fordert Warnhinweise auf Videospielen. Auf diese Weise möchte er vor allem Eltern sensibilisieren, wenn ihre Sprösslinge Spiele wie Call of Duty - Black Ops spielen.

"WARNUNG: Das Spielen von gewaltverherrlichenden Videospielen und die Nutzung anderer gewaltverherrlichender Medien kann zu aggressivem Verhalten führen." So sollen laut Baca, der im kalifornischen Kongress sitzt, Videospiele künftig gekennzeichnet werden. Diese Kennzeichnung analog der jetzigen Zigarettenschachteln führt der Politiker auf wissenschaftliche Studien zurück.

Untersuchungen der University of Missouri, University of Indiana, Michigan State University und des Pediatrics Journals haben ihn zu seinem Vorschlag veranlasst. Die Studien beweisen allesamt "eine Beziehung zwischen aggressiven Verhalten von Kindern und Teenagern und gewaltverherrlichenden Spielen". Allerdings gibt es auch wissenschaftliche Studien die dies widerlegen.

Bereits 2009 hat Baca einen ähnlichen Vorstoß gewagt, ist aber bei der Verabschiedung des Gesetzes gescheitert.

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