Panzer-Werbung im Visier der Kölner Bürger: World of Tanks unter heftiger Kritik

von Redaktioneller Mitarbeiter (11. August 2011)

Die Bürger von Köln kritisieren derzeit Werbung für ein Spiel, dass im Rahmen der Gamescom beworben wird. Es handelt sich um World of Tanks: Der Hersteller Wargaming.net hat auf zehn Straßenbahnen der KVB (Kölner Verkehrsbetriebe) großflächig Werbung für das Spiel angebracht. Einige Bürger haben sich nun bei den Verkehrsbetrieben beschwert. Auf der Werbung sollen Panzer detailgetreu dargestellt werden, wie koeln.de berichtet. Es sei eine gewaltverherrlichende Darstellung.

Die Werbung auf den Straßenbahnen soll bis zum Ende der Gamescom bleiben. Die KAW (Kölner Außenwerbung), die bei den Verkehrsbetrieben für die Werbung zuständig ist, habe sich bei der USK erkundigt. Die hatten das Spiel nicht beanstandet, daher fiel die Entscheidung, die Werbung nicht zu entfernen.

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Auch Battlefield 3 und EA geraten in Kritik. Im Rahmen der Gamescom hat EA ein echtes Militärflugzeug in die Halle bringen lassen, um dafür für den Shooter zu werben (wir berichteten). Das sorgt bei Kirsten Jahn von den Grünen für Unmut: "Ich finde es überhaupt nicht gut, dass eine Plattform für Werbung mit Kampfjets geschaffen und somit eine Verharmlosung von Kriegsspielen ermöglicht wird".

Jahn sei der Meinung, dass eine Grenze überschritten wurde. "Dieser Kampfjet ist nie gebaut worden um Spiele zu bewerben, sondern um Menschen zu töten - und das ist das Erschreckende an der Sache. Es wurde eine Grenze überschritten zwischen dem, was Jugendliche sehen sollten und was nicht", so Jahn gegenüber dem WDR.

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