Arma 3: Entwickler brüten weiter in griechischer Haft

von Frank Bartsch (15. Oktober 2012)

Die wegen Spionagevorwürfen in Griechenland festgenommenen Entwickler des Spiels Arma 3 müssen wohl weiter ausharren. Der Grund: Weite Teile des griechischen Justizsystems sind in den Streik getreten.

Durch diesen Streik verzögert sich die Bearbeitung dieses Falls. Nach Informationen der englischsprachigen Seite gamesindustry.biz kann der Streik noch bis mindestens 20. Oktober andauern.

Dieser Zeitpunkt kann sich aber durchaus noch verlängern, da der Streik für eine unbestimmte Zeit geplant ist. Zudem haben die griechischen Gerichte bis zu 120 Tage Zeit, einen Fall beurteilen zu können.

Die beiden Entwickler des Studios Bohemia Interactive sind am 9. September von der Polzei auf der Insel Lenmos festgesetzt worden. Sie sollen angeblich militärische Anlagen ausspioniert haben.

Das geschossene Bildmaterial der Anlagen soll für die Entwicklung von Arma 3 dienen. Der Chef der Inhaftierten, Marek Spanel, fordert die Freilassung und gibt an, dass es sich um ein Missverständnis und keine Spionage handelt.

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Arma 3 erscheint voraussichtlich 2013 für PC. Erste Fakten zu Arma 3 findet ihr im Artikel von spieletipps.

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