Google reicht Patent für futuristische Bedienfläche ein

von Maximilian John (20. Januar 2013)

Google hat in den USA ein Patent für ihr aktuelles Projekt Google Glass eingereicht. Durch die patentierte Technik wird es dem Gerät ermöglicht die Bedienflächen auf den Arm des Benutzers zu projizieren.

Bei Google Glass handelt es sich um eine Brille, die virtuelle Objekte auf die Umgebung des Benutzers projiziert. Während der ersten Präsentationen wurde das Gerät noch mithilfe eines umständlich am Unterarm befestigten, berührungsempfindlichen Bildschirms bedient.

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Das eingereichte Patent ermöglicht es dem Gerät, eine virtuelle Bedienfläche auf den Arm des Benutzers zu projizieren. Eine in der Brille verbaute Kamera soll dann die Eingaben erkennen, die der Benutzer mit der freien Hand tätigen kann.

Somit müssten Käufer nicht extra einen Bildschirm an ihrem Arm befestigen. Gerüchten zufolge arbeitet Google derzeit auch an einer Sprachsteuerung für die Brille. Da es sich allerdings dabei um Gerüchte handelt ist derzeit noch unklar, ob Google Glass diese Technik bieten wird.

Obwohl eine auf den Arm projizierte Bedienfläche sehr futuristisch klingt ist die Idee nicht neu. Bereits 2005 veröffentlichte Siemens einen Prototypen mit ähnlicher Technik. Zu einer Serienproduktion kam es allerdings nie.

Google Glass ist nicht das einzige Projekt von Google, das ein erweitertes Realitäts-Erlebnis bieten soll. Der Konzern arbeitet aktuell auch an dem kostenlosen Spiel Ingress. Dabei handelt es sich um ein Denkspiel, das ebenfalls auf dem Konzept einer alternativen Realität basiert.

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